Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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Aus dem Fundus: 'Aus den Trainings'

Rolf Iven coacht Florian Silbereisen über heiße Herdplatten




Rolf Iven hat Florian Silbereisen zu einem neuen Guinness-Weltrekord gecoacht. 25 Meter ging Silbereisen in der Livesendung “Herbstfest der Abenteuer” am 15.10. über die heißen Herdplatten. Iven war aktueller Rekordinhaber und hatte den Rekord bereits 2006 aufgestellt und 2009 auf 22,90 Meter verbessert.

Zuvor hatte Rolf Iven mit Florian Silbereisen mehrere Tage in Chemnitz trainiert, um den Rekord vorzubereiten. Am Ende der dreistündigen Live-Sendung, die von Silbereisen moderiert wurde, packte dieser noch mal all seine Kraft zusammen und stellte eine neue Bestmarke auf.

Internetseite des MDR

VIELEN DANK FÜR DIE ZAHLREICHEN ZUSENDUNGEN!
Viele Grüße,
Rolf Iven

Mittwoch, 12. Oktober 2011 7:26 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , | Autor: Rolf Iven

“Spreche ich mit Herrn Trainings?”

Manche Callcenter-Mitarbeiter haben wirklich Stress: Mein Telefon klingelt, Nummer ist unterdrückt, ich hebe ab – nix. Ich rufe laut in den Hörer: “Haaalllooohhh!!!???” Am anderen Ende hektisch betriebsame Hintergrundgeräusche. Jetzt endlich: “Spreche ich mit Herrn Trainings?”
Ich muß lauthals lachen – was sonst als Lachyoga-Trainer! “Ja sicher, Sie sprechen mit Herrn Trainings, persönlich!” ringe ich mir prustend raus. Da höre ich den Groschen auf der Gegenseite laut fallen. Zu spät, nein, ich will den Telefonanbieter nicht wechseln…

Nett dagegen war der Aussendienstmitarbeiter einer großen Druckerei: Es klingelt, ich hebe ab, und sofort und ohne Punkt und Komma:
AD-Mitarbeiter: “Wir haben umstrukturiert und Sie fallen in mein Gebiet!”
Ich: “Oh, entschuldigung, das wollte ich nicht…”
AD-Mitarbeiter: “Nee, nee, ich bin jetzt für Sie zuständig!”
Ich: “Na das ist ja toll!”
AD-Mitarbeiter: “Wie meinen Sie das?”
Ich: “Mmpffhh..”
AD-Mitarbeiter: “Ich schick Ihnen was zu! Dann können Sie das lesen, ok?”
Ich: “Ja! Toll!”
AD-Mitarbeiter: “Wie meinen Sie das?”
Ich: “Mmpffhh..”
AD-Mitarbeiter: “Ich fange gerade erst an, wissen Sie?”

Mittwoch, 2. März 2011 13:34 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Ist das Brainstorming tot?

Brainstorming ist eine der bekanntesten Kreativitätstechniken. Vielleicht deshalb, weil sie recht einfach anwendbar ist. Doch wird sie häufig falsch durchgeführt, was schnell zu wenigen und unbefriedigenden Beiträgen führt. Das hat der Methode Brainstorming einen zunehmend schlechten Ruf eingebracht. Zu unrecht, wie ich meine. Wer die Regeln einhält, hat eine schnelle und effektive Methode zur Hand. Ein Erfahrunsgbericht.

“Die Ergebnisse, die in Einzelarbeit erzielt werden liegen über dem, was in einem Brainstorming der Gruppe erreicht wird.” So oder ähnlich lauten die Aussagen, die mittlerweile auch in Fachpublikationen zu finden sind. Man kann das natürlich der Methode bzw. Methodenmüdigkeit anlasten. Man kann aber auch fragen, warum man dem Brainstorming in der Gruppe die Arbeit alleine vorzieht. Ist das nicht ein Hinweis darauf, das etwas in der Gruppe, dem Team nicht stimmt?

Tatsächlich: die Ursachen, die einem Brainstorming den Gar aus machen, lassen auch jede andere Kreativitätstechnik an die Wand laufen. Liegen bestimmte Störungen in einem Team vor, kann die Einzelarbeit sicher bessere Ergebnisse bringen. Das kann aber wohl kaum befriedigen. Vor allem diejenigen, die bereits ein funkensprühendes, mitreißendes Brainstorming erlebt haben, werden attestieren, dass der Einzelarbeit ein wichtiger Aspekt abgeht: die gegenseitige Inspiration der Teilnehmer.
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Sonntag, 27. Februar 2011 19:59 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Schon mal ein Pulverfass ausgebrütet?

Revolution in Ägypten, Umsturz in Tunesien, Unruhen in Algerien, Kämpfe in Libyen – harte Zeiten für Diktatoren in Nordafrika. Ein Gespenst geht um – Machthaber in aller Welt fürchten den Aufstand, schnell koordiniert via Facebook, Twitter und Co. Wie im Großen, so im Kleinen: “besitzt” nicht jeder von uns ein Pulverfass? Nein? Sie nicht? Wenn Sie meinen…

So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas Feines (zur Klarheit: Gewalt oder gar Verletzte und Tote etc. sind gar nichts Feines, das ist hier nicht gemeint). Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.

Ob es dann auch geklärt wird, ist natürlich eine andere Frage. Da gehört mitunter noch manches Öl ins Feuer, damit ein Konflikt nicht vorzeitig unterm Teppich landet. Gäbe ja sonst häßliche Brandflecken. Bei Hühnereiern ist das so: Wenn man lange genug darauf sitzen bleibt, damit sie schön warm bleiben, kommt etwas lebendiges raus. Bei Konflikten ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass das Aus sitzen etwas lebendiges hervorbringt; genau wie bei Lorbeeren, auf denen mancher Zeitgenosse genüsslich herum brütet. Da hilft es auch nichts, wenn man eine ausgetüftelte Nachfolgeregelung erfindet, wer nach dem Ableben des Lorbeer-Erwerbers eben jene weiter bebrütet.

Aber ich schweife ab. Das Gegenteil von Konflikt ist? – Nein, eben nicht!
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Donnerstag, 24. Februar 2011 22:59 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Hart verhandeln – ein paar Tips

Hart verhandeln im Sinne von hartnäckig verhandeln hat nichts mit rüpelhaftem Auftreten oder borniertem Gehabe zu tun. Auch hysterische Anwandlungen oder Machtgehabe sind eher Anzeichen für Ideenlosigkeit, oder vielleicht schon ein Zeichen von Schwäche.

Verhandeln verlangt, sich immer wieder neu auf das Thema, auf das Anliegen zu konzentrieren und sich nicht ablenken zu lassen. Das setzt voraus, in sich selbst klar zu sein, in der Sache klar zu sein und diszipliniert bei der Sache zu bleiben. Das gilt grundsätzlich für jedes Verhandlungsgespräch. So weit, so nett.

Hartes Verhandeln zieht nicht immer notwendiger Weise auch ein aggressives Gesprächsklima nach sich. Manchmal aber schon. Denn hart verhandeln bezieht einen weiteren, wesentlichen Aspekt mit ein: Müssen Sie hart verhandeln, führt Sie dies in eine Konfrontation. Hier wird nicht mit Wattebäuschchen geworfen. Sind Sie bereit zu kämpfen? D.h. auszuteilen und einzustecken? Haben Sie sich damit abgefunden, möglicherweise zu scheitern? Trauen Sie sich zu, jederzeit Ihr Gesprächsverhalten um 180 Grad drehen zu können? Trauen Sie sich zu, auch eine harte Konfrontation gütlich zu beenden? Wenn nicht, lassen Sie das mit dem hart verhandeln lieber. Ihr Gegenüber wird Ihre Angst riechen, und die Verhandlung ist vorbei.

Den vielen Ratgebern und Büchern möchte ich ein paar Gedanken hinzufügen:

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Mittwoch, 23. Februar 2011 13:34 | Kommentare (1) | Tags: , , , , | Autor: Rolf Iven

SAT1: Reporter geht über glühende Kohlen

Heute, 13.7.2010, um 17:30h auf Sat1 NRW: Feuerlauf-Reporter-Story mit Rolf Iven.

www.feuerlauf-seminare.de

Freiwillig, von der Neugier getrieben, im Auftrag des Journalismus und der Fernsehzuschauer begibt sich Reporter Daniel Bente in Gefahr für Leib und Leben. Begleitet und gecoacht wird er dabei von Rolf Iven, dem 2-fachen Guinness-Rekordler und Feuerlauftrainer. Im Betrag erläutert Rolf Iven Hintergründe zum Feuerlauf und bereitet den Reporter auf seinen Gang barfuß über glühende Kohlen vor. Gedreht wurde der Beitrag über den Feuerlauf vergangene Woche in Hennef.

Alle Infos mit Bildern vom Dreh hier

Montag, 13. September 2010 14:32 | Kommentare (0) | Tags: , , , , | Autor: Rolf Iven

Der Beckenrandschwimmer: Prototyp statt Stereotyp
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BeckenrandschwimmerBackofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen?

In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht!

Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche Merkmale können aufs Korn genommen werden: Langhaar, Schreibtischwühler, Hektik-Fan, Alles-Hinterfrager, Doppeltkontrollierer, das wandelnde schlechte Gewissen…
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Montag, 24. August 2009 16:10 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Whistleblowing: Wenn Mitarbeiter die Alarmglocken leuten

Gekaufte Betriebsräte, verkaufte Kundendaten, überwachte Mitarbeiter, unkontrollierte Manager(bordellrechnungen) – man fragt sich: hat da wirklich niemand was gewusst, niemand was gesagt? Jemand muss die Kameras aufgehangen haben, Betriebsräte samt ihrer Sekretariate und Mitarbeiter im Controlling die Buchungen etc. gesehen – und den Mund gehalten haben.

Doch es gibt auch Menschen, die den Mund auf machen.
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Donnerstag, 9. Juli 2009 9:35 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Die Zehn-Finger-Skala der schwierigen Menschen

Der Titel “Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen” ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene Persönlichkeitsstörungen diagnostisch zu unterscheiden.

Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, festverdrahtete Bekloppte, die so auf die Welt gekommen sind, so waren und immer so bleiben werden. Und sie leben mitten unter uns: Pädophile in Kindertagesstätten, Zwanghafte in Verwaltungen und dissozial Gestörte in der Politik und dem Top-Management. In einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern sind also im Schnitt schon 20 Psychopaten beschäftigt, ohne dass dies – als Krankheitsbild – auffallen muss bzw. vom Fachmann auf den ersten Blick erkannt werden könnte.

Für einen Durchschnittsbürger ist es also recht schwierig, hier zu einem klaren Bild zu kommen. Wohl aber ist er dem Schalten und Walten schwieriger Menschen ausgeliefert und muss mit ihnen klar kommen, wobei Flucht eine ernst zu nehmende Lösung wäre, jedoch nicht immer umsetzbar ist. Das Erkennen, mit wem man es gerade zu tun hat, ist jedoch wichtig für die Entscheidung, wie man sich selbst verhält: Könnte ein offenes Wort die Situation klären? Könnte man mit einer angemessenen Konfrontation zu einem Dialog zurück finden oder sind Selbstschutz und Abgrenzung und begrenzte Kooperationsangebote oder gar Rückzug angezeigt?

Wenn wir mit Sanftheit und betont bindungs- und kooperationsorientiert einem bornierten Menschen begegnen, haben wir in der Regel schon verloren, bevor es richtig los geht. Das Gleiche gilt meines Erachtens auch z.B. für dissozial gestörte Persönlichkeiten.

So suchen wir viel zu lange die Kooperation in Fällen, wo sie nicht zu finden sein wird, und schmeißen die Flinte ins Korn in Fällen, wo mit einem etwas erweiterten Verhaltensrepertoir eine möglicherweise gestörte Kommunikation sich wieder richten lässt.

Die Übergänge vom moralischen, sozialen Menschen über die verschiedenene Abstufungen der schwierigen Menschen bis hin zum Psychopaten sind fließend. Ein Wechsel des soziales Umfeldes kann zum Beispiel sehr schnell zu einer Veränderung im Verhalten von Menschen führen.

Ich nähere mich dem mit einer Zehn-Finger-Skala an:
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Mittwoch, 8. Juli 2009 14:19 | Kommentare (0) | Tags: , , , , | Autor: Rolf Iven

Eine Lösung ist dann fair, wenn…

… sie von den beteiligten Parteien als fair empfunden wird. Dabei kann man selten davon ausgehen, dass die ersten Vorschläge für eine Lösung bereits beiderseits als fair empfunden werden. Eine andere Sache ist die, mit einem deutlich unangemessenen Angebot in eine Verhandlung zu starten, um die Latte für den Verhandlungspartner, äh, Gegner höher oder niedriger zu legen, je nach dem. Natürlich muss man, wenn man so vorlegt, das nötige Selbstbewusstsein und Standing im Kreuz haben, um die Verhandlung so führen zu können. Natürlich riskiert man, daß der Verhandlungspartner schon alleine wegen der demonstrierten Rücksichtslosigkeit  aus der Verhandlung aussteigt bzw. den Verhandlungsramen deutlich einengt.

Das folgende Video ist eine geniale Verfilmung dessen, was sich gelegentlich besonders “klevere” Kunden und Einkäufer leisten:


Dienstag, 9. Juni 2009 11:10 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven