Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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Trainings für mehr Kreativität, kreativere Kommunikation und kreative Konfliktlösung

Aus dem Fundus: 'Aus den Trainings'

Der Beckenrandschwimmer: Prototyp statt Stereotyp

BeckenrandschwimmerBackofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen?

In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht!

Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche Merkmale können aufs Korn genommen werden: Langhaar, Schreibtischwühler, Hektik-Fan, Alles-Hinterfrager, Doppeltkontrollierer, das wandelnde schlechte Gewissen…

All zu leicht lassen wir uns in mancher Konfliktsituation zu wenig hilfreichen Verallgemeinerungen hinreißen: Beamte, Lehrer, Raser, Ausländer, Ökos etc. Viel häufiger bedienen wir uns aber ein paar weniger Körperteile oder Anleihen aus der Tierwelt. Schnell geht jetzt eine Schublade auf, der meist wenig Hilfreiches entspringt. Generalisierung nennt der NLPler diesen Vorgang, mit dem unser Gehirn uns an anderer Stelle das Leben sehr vereinfacht. So müssen wir nicht jedes mal neu lernen, wie eine Türklinke zu bedienen oder eine Schraube fest zu ziehen ist. Kleine Veränderungen führen allerdings zum Scheitern des Standard-Programms, etwa dann, wenn man über Kopf eine Schraube fest drehen will oder aus der Türklinke ein Drehgriff wird, dem man nicht mehr ansieht, ob man ihn drehen oder einfach nur drücken muss.

Kleines Schmankerls aus Bayern: der einmalige Gerhard Polt poltert – so wird geflucht (nicht ganz politisch korrekt)

Konfliktsituationen bedeuten Stress. Unter Stress greift unser Gehirn auf “bewährte” Standard-Programme in Standard-Schubladen zurück. Bewährt heißt dabei im besten steinzeitlichen Sinne das leibliche Überleben sichern. Diesen reflexartigen Griff unseres Stammhirns zum Standard-Konfliktprogramm kann man kaum unterbinden. Unweigerlich schießt Adrenalin ins Blut, Automatismen übernehmen die Regie, unser Unterbewusstsein bläst zum Angriff, bevor unser Verstand kontrollierend eingreifen kann.

Viel leichter ist es, diesen unweigerlichen Griff auf eine andere Schublade mit weit effizienteren und angemesseneren Handlungsweisen umzulenken. Genau hier setzt die Spitznamen-Methode an: Im Laufe unseres Lebens werden Handlungsmuster in einem speziellen Bereich unseres Gehirns gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Handlungsmuster selbst durchlebt, uns in unserer Fantasie nur vorgestellt oder im Film gesehen haben. Aus diesem Vorratspool an Handlungsmöglichkeiten bedienen wir uns. Was aber offensichtlich fehlt, sind konkrete Vorstellungen davon, wie wir Konfliktlösung mit Affen, Schweinen, Schlickrutschern oder Kamelen betreiben. Denn das haben wir nirgendwo gesehen oder anderweitig wahrgenommen, folglich also nicht gespeichert. Kaum jemand wird sich ausgemalt haben, wie ein Palaver mit einem Vierbeiner wohl im Detail aussehen könnte. Gleiches gilt für den Umgang mit Körperteilen.

Je mehr wir uns also selbst suggerieren, wir hätten es mit einem Tier etc. zu tun, um so mehr manövrieren wir uns selbst ins Aus: es sind schlicht keine Handlungsmuster für solche Fälle abgespeichert! Das Spektrum an Handlungsalternativen schwindet dahin, mögliche Lösungen verliert man aus dem Blickfeld. Unser Einfühlungsvermögen leidet, eine wichtige Voraussetzung zur partnerschaftlichen Führung von Konfliktgesprächen.

Suggerieren wir uns selbst, es handle sich um einen Schattenparker oder Duschgelvorwärmer, geben wir unserem Unterbewusstsein in der Suche nach einem geeigneten Verhalten eine wesentlich konstruktivere Richtung: Wir schauen genauer hin, erkennen mögliche Bedürfnisse unseres Kontrahenten und können leichter jenes Maß an Nähe und Distanz herstellen, das uns handlungsfähig hält und Sicherheit gibt.

Natürlich sollten sie es tunlichst unterlassen, ihren Gesprächspartner über ihre Wortschöpfung zu informieren oder gar bei Kollegen damit zu punkten. Behalten sie es für sich. Nutzen sie ihre so angekurbelte Kreativität, um zu verblüffenden Lösungen zu kommen – und vor allem, den Humor zu bewahren. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Montag, 24. August 2009 16:10 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , | Autor: admin

Whistleblowing: Wenn Mitarbeiter die Alarmglocken leuten

Gekaufte Betriebsräte, verkaufte Kundendaten, überwachte Mitarbeiter, unkontrollierte Manager(bordellrechnungen) – man fragt sich: hat da wirklich niemand was gewusst, niemand was gesagt? Jemand muss die Kameras aufgehangen haben, Betriebsräte samt ihrer Sekretariate und Mitarbeiter im Controlling die Buchungen etc. gesehen – und den Mund gehalten haben.

Doch es gibt auch Menschen, die den Mund auf machen.
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Donnerstag, 9. Juli 2009 9:35 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , | Autor: admin

Die Zehn-Finger-Skala der schwierigen Menschen

Der Titel “Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen” ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene Persönlichkeitsstörungen diagnostisch zu unterscheiden.

Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, festverdrahtete Bekloppte, die so auf die Welt gekommen sind, so waren und immer so bleiben werden. Und sie leben mitten unter uns: Pädophile in Kindertagesstätten, Zwanghafte in Verwaltungen und dissozial Gestörte in der Politik und dem Top-Management. In einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern sind also im Schnitt schon 20 Psychopaten beschäftigt, ohne dass dies – als Krankheitsbild – auffallen muss bzw. vom Fachmann auf den ersten Blick erkannt werden könnte.

Für einen Durchschnittsbürger ist es also recht schwierig, hier zu einem klaren Bild zu kommen. Wohl aber ist er dem Schalten und Walten schwieriger Menschen ausgeliefert und muss mit ihnen klar kommen, wobei Flucht eine ernst zu nehmende Lösung wäre, jedoch nicht immer umsetzbar ist. Das Erkennen, mit wem man es gerade zu tun hat, ist jedoch wichtig für die Entscheidung, wie man sich selbst verhält: Könnte ein offenes Wort die Situation klären? Könnte man mit einer angemessenen Konfrontation zu einem Dialog zurück finden oder sind Selbstschutz und Abgrenzung und begrenzte Kooperationsangebote oder gar Rückzug angezeigt?

Wenn wir mit Sanftheit und betont bindungs- und kooperationsorientiert einem bornierten Menschen begegnen, haben wir in der Regel schon verloren, bevor es richtig los geht. Das Gleiche gilt meines Erachtens auch z.B. für dissozial gestörte Persönlichkeiten.

So suchen wir viel zu lange die Kooperation in Fällen, wo sie nicht zu finden sein wird, und schmeißen die Flinte ins Korn in Fällen, wo mit einem etwas erweiterten Verhaltensrepertoir eine möglicherweise gestörte Kommunikation sich wieder richten lässt.

Die Übergänge vom moralischen, sozialen Menschen über die verschiedenene Abstufungen der schwierigen Menschen bis hin zum Psychopaten sind fließend. Ein Wechsel des soziales Umfeldes kann zum Beispiel sehr schnell zu einer Veränderung im Verhalten von Menschen führen.

Ich nähere mich dem mit einer Zehn-Finger-Skala an:
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Mittwoch, 8. Juli 2009 14:19 | Kommentare (0) | Tags: , , , , | Autor: admin

Herzlich Willkommen!

Rolf Iven Trainings bietet Ihnen anspruchsvolle Trainings in Sachen
Kreativität und Kreativitätstechniken
Kreative Kommunikation
Kreative Konflikgespräche
Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen

Mit Kreativität und Witz geht vieles leichter! Lesen Sie hier mehr über unser Trainings- und Coachingangebot, oder stöbern Sie hier nach Tips und Tools im Fundus.

Herzlich Willkommen,
Ihr Rolf Iven

Mittwoch, 8. Juli 2009 11:29 | Kommentare (0) | Tags: | Autor: admin

Trainer-Tool-Party 2009

Interdisziplinäre Trainer-Weiterbildung
18.09.2009, 18.00 Uhr bis
20.09.2009 , 15.00 Uhr in Regensburg
Dabei sein und teilen: 120,- Euro zzgl. MwSt. (s.u.)
Nur dabei sein: 240,- Euro zzgl. MwSt.

Trainer aus verschiedenen Weiterbildungsbereichen geben einen Einblick in ihren Tätigkeitsbereich und präsentieren Trainings-Tools. Ziel der Weiterbildungs-Veranstaltung für Trainer ist neben der Netzwerkbildung der Blick über den Tellerrand, das Auffüllen der eigenen Toolkiste und das Schleifen der eigenen Fähigkeiten.

Ihr Beitrag ist gefragt! Sie haben die Möglichkeit, sich selbst und Ihre Arbeit zu präsentieren! Erzählen Sie etwas aus dem Nähkästchen und profitieren Sie von der Vielfalt, die entsteht, wenn jeder etwas beiträgt. Ganz gleich, ob Sie NLPler, Schamane, Vertriebstrainer, Lichtarchitekt, Reiki-Meister, Rhetoriktrainer, Unternehmens- und Personalberater, Reit-Therapeut, Yoga-Trainer, Hypnotherapeut oder Systemiker sind – ein jede/r ist wichtig, weil jeder was kann.

Wenn Sie sich vorstellen können, etwas aus Ihrem Bereich beizutragen, sprechen Sie uns an! Wir übernehmen von hier aus die Koordination der Beiträge, Ablauf etc.

Jetzt schon auf dem Programm:
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Dienstag, 23. Juni 2009 18:03 | Kommentare (3) | Tags: , , , , | Autor: admin

Eine Lösung ist dann fair, wenn…

… sie von den beteiligten Parteien als fair empfunden wird. Dabei kann man selten davon ausgehen, dass die ersten Vorschläge für eine Lösung bereits beiderseits als fair empfunden werden. Eine andere Sache ist die, mit einem deutlich unangemessenen Angebot in eine Verhandlung zu starten, um die Latte für den Verhandlungspartner, äh, Gegner höher oder niedriger zu legen, je nach dem. Natürlich muss man, wenn man so vorlegt, das nötige Selbstbewusstsein und Standing im Kreuz haben, um die Verhandlung so führen zu können. Natürlich riskiert man, daß der Verhandlungspartner schon alleine wegen der demonstrierten Rücksichtslosigkeit  aus der Verhandlung aussteigt bzw. den Verhandlungsramen deutlich einengt.

Das folgende Video ist eine geniale Verfilmung dessen, was sich gelegentlich besonders “klevere” Kunden und Einkäufer leisten:


Dienstag, 9. Juni 2009 11:10 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: admin

Termine und Infos auf www.feuerlauf-seminare.de

Up and running: www.feuerlauf-seminare.de! Hier haben wir alles rund um Feuerlauf, Scherbenlauf und die Ausbildung zum Feuerlauf-Trainer zusammengefasst. Alle Termine für Feuerlauf und Scherbenlauf Veranstaltungen, auch ein Archiv mit Bildern, Videos und Textbeiträgen, Geschichte des Feuerlaufes und wie-wo-was des Feuerlaufes: www.feuerlauf-seminare.de

Montag, 8. Juni 2009 18:20 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , | Autor: admin

Feuerlauf Bad Honnef 9.5.2009

dsc00756Der Wettergott war gnädig, und ließ für ein paar Stunden die Wolken weichen. Genug Zeit, um einen schönen Feuerlauf zu genießen. Bis es so weit war, haben Tristan und Moritz die Scherben für den Scherbenlauf vorbereitet – diesmal haben die Teilnehmer die Möglichkeit genutzt, sowohl über Scherben als auch glühende Kohlen zu gehen.

Montag, 11. Mai 2009 1:13 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , | Autor: admin

Trainingsabend “Gut sein, wenn es darauf ankommt”

Wer bei Präsentationen, wichtigen Gesprächen oder Prüfungen mit mehr Kraft und Konzentration und agieren möchte, findet hier wichtige Hinweise und praktische Übungen.

Wir zeigen fünf Schritte, mit denen man sich innerlich so auf wichtige Ereignisse und besondere Situationen einstellen kann, das man “fit auf den Punkt” ist:

1. Kraft aus der Zukunft: Die “Minute danach”
2. Störende Gedanken und Ängste kanalisieren
3. Realitätscheck: was könnte hinderlich sein – wie reagiere ich darauf?
4. Das Gebot der Stunde: Was will besonders gelebt werden?
5. Sichtflug: die Visualisierung als Fluglotse

Dabei berühren wir die Themenkreise Mentaltraining, Visualisierung und Inneres Team. Wer möchte, kann danach die Gelegenheit nutzen und einen Scherbenlauf (barfuß über Glasscherben gehen) durchführen.

Titel: Trainingsabend “Gut sein, wenns darauf ankommt”
Ort: Rolf Iven Trainings, Regensburg
Datum: 20.5.2009
Startzeit: 19:30
Endzeit: 21:30

Infos zum letzten Trainingsabend “Seminarspiele als Methode” 
RI_Seminarspiele_29-4-09_Auszug

Mittwoch, 6. Mai 2009 17:40 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , , , | Autor: admin

Seminarspiele als Methode und Tool

Nachtrag zum Trainingsabend vom 29.4.09, 19.30h bis 21.30h in Regensburg
Trainingsabend 042009

Am 29. April trafen sich bei Rolf Iven Trainings 14 Interessierte zum Thema “Seminarspiele als Methode”. Während der 2-stündigen Abendveranstaltung wurden Seminarspiele zu verschiedenen Themen vorgestellt und von den Teilnehmern durchgespielt. Aus Ingolstadt, München, Weiden und anderen Städten waren die Anwesenden angereist, um ihr Repertoire an Tools und Methoden zu erweitern. Spiele zum Kennenlernen (ohne Ball :-) ), zum Einstieg, Sensibilisierung und auch purer Nonsens standen auf dem Programm.

Hier ein Auszug mit Literaturempfehlungen aus dem Script zum Trainingsabend (PDF): hier klicken

Samstag, 2. Mai 2009 8:35 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , , | Autor: admin