<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rolf Iven Trainings Kreativität, Moderation, Konfliktlösung &#187; Aus den Trainings</title>
	<atom:link href="http://www.rolf-iven.com/category/aus-den-trainings/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rolf-iven.com</link>
	<description>Trainings in Sachen Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Oct 2011 07:42:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Rolf Iven coacht Florian Silbereisen über heiße Herdplatten</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/fernseh-tip-fur-feuerlaufer-das-herbstfest-der-abenteuer/2519</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/fernseh-tip-fur-feuerlaufer-das-herbstfest-der-abenteuer/2519#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 06:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SAT1, RTL, Guinness & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Silbereisen]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness]]></category>
		<category><![CDATA[Herdplatten]]></category>
		<category><![CDATA[Rekord]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=2519</guid>
		<description><![CDATA[Rolf Iven hat Florian Silbereisen zu einem neuen Guinness-Weltrekord gecoacht. 25 Meter ging Silbereisen in der Livesendung &#8220;Herbstfest der Abenteuer&#8221; am 15.10. über die heißen Herdplatten. Iven war aktueller Rekordinhaber und hatte den Rekord bereits 2006 aufgestellt und 2009 auf 22,90 Meter verbessert. Zuvor hatte Rolf Iven mit Florian Silbereisen mehrere Tage in Chemnitz trainiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.feuerlauf-seminare.de/wp-content/uploads/2011/10/6622_20111019_4194-400x262.jpg" alt="" title="Rolf Iven mit Florian Silbereisen" width="400" height="262" class="alignleft size-medium wp-image-2312" /><br />
</br></br>Rolf Iven hat Florian Silbereisen zu einem neuen Guinness-Weltrekord gecoacht. 25 Meter ging Silbereisen in der Livesendung &#8220;Herbstfest der Abenteuer&#8221; am 15.10. über die heißen Herdplatten. Iven war aktueller Rekordinhaber und hatte den Rekord bereits 2006 aufgestellt und 2009 auf 22,90 Meter verbessert.</p>
<p>Zuvor hatte Rolf Iven mit Florian Silbereisen mehrere Tage in Chemnitz trainiert, um den Rekord vorzubereiten. Am Ende der dreistündigen Live-Sendung, die von Silbereisen moderiert wurde, packte dieser noch mal all seine Kraft zusammen und stellte eine neue Bestmarke auf.</p>
<p><a href="http://www.mdr.de/feste-der-volksmusik/iven102.html">Internetseite des MDR</a></p>
<p>VIELEN DANK FÜR DIE ZAHLREICHEN ZUSENDUNGEN!<br />
Viele Grüße,<br />
Rolf Iven</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/fernseh-tip-fur-feuerlaufer-das-herbstfest-der-abenteuer/2519/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Spreche ich mit Herrn Trainings?&#8221;</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/spreche-ich-mit-herrn-trainings/38</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/spreche-ich-mit-herrn-trainings/38#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 12:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges & Kurioses & Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Aussendienstmitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Callcenter]]></category>
		<category><![CDATA[Emphatie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[RTL]]></category>
		<category><![CDATA[SAT1]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/blog/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[Manche Callcenter-Mitarbeiter haben wirklich Stress: Mein Telefon klingelt, Nummer ist unterdrückt, ich hebe ab &#8211; nix. Ich rufe laut in den Hörer: &#8220;Haaalllooohhh!!!???&#8221; Am anderen Ende hektisch betriebsame Hintergrundgeräusche. Jetzt endlich: &#8220;Spreche ich mit Herrn Trainings?&#8221; Ich muß lauthals lachen &#8211; was sonst als Lachyoga-Trainer! &#8220;Ja sicher, Sie sprechen mit Herrn Trainings, persönlich!&#8221; ringe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Callcenter-Mitarbeiter haben wirklich Stress: Mein Telefon klingelt, Nummer ist unterdrückt, ich hebe ab &#8211; nix. Ich rufe laut in den Hörer: &#8220;Haaalllooohhh!!!???&#8221; Am anderen Ende hektisch betriebsame Hintergrundgeräusche. Jetzt endlich: &#8220;Spreche ich mit Herrn Trainings?&#8221;<br />
Ich muß lauthals lachen &#8211; was sonst als Lachyoga-Trainer! &#8220;Ja sicher, Sie sprechen mit Herrn Trainings, persönlich!&#8221; ringe ich mir prustend raus. Da höre ich den Groschen auf der Gegenseite laut fallen. Zu spät, nein, ich will den Telefonanbieter nicht wechseln&#8230;</p>
<p>Nett dagegen war der Aussendienstmitarbeiter einer großen Druckerei: Es klingelt, ich hebe ab, und sofort und ohne Punkt und Komma:<br />
AD-Mitarbeiter: &#8220;Wir haben umstrukturiert und Sie fallen in mein Gebiet!&#8221;<br />
Ich: &#8220;Oh, entschuldigung, das wollte ich nicht&#8230;&#8221;<br />
AD-Mitarbeiter: &#8220;Nee, nee, ich bin jetzt für Sie zuständig!&#8221;<br />
Ich: &#8220;Na das ist ja toll!&#8221;<br />
AD-Mitarbeiter: &#8220;Wie meinen Sie das?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Mmpffhh..&#8221;<br />
AD-Mitarbeiter: &#8220;Ich schick Ihnen was zu! Dann können Sie das lesen, ok?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Ja! Toll!&#8221;<br />
AD-Mitarbeiter: &#8220;Wie meinen Sie das?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Mmpffhh..&#8221;<br />
AD-Mitarbeiter: &#8220;Ich fange gerade erst an, wissen Sie?&#8221;<br />
&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/spreche-ich-mit-herrn-trainings/38/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist das Brainstorming tot?</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/ist-das-brainstorming-tot/2128</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/ist-das-brainstorming-tot/2128#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 18:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[böse, ganz ganz böse]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Brainstorming]]></category>
		<category><![CDATA[Brainstorming Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Ist Brainstorming tot]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativitätstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Moderation]]></category>
		<category><![CDATA[was kann man statt Brainstorming machen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=2128</guid>
		<description><![CDATA[Brainstorming ist eine der bekanntesten Kreativitätstechniken. Vielleicht deshalb, weil sie recht einfach anwendbar ist. Doch wird sie häufig falsch durchgeführt, was schnell zu wenigen und unbefriedigenden Beiträgen führt. Das hat dazu geführt, dass das Brainstorming einen zunehmend schlechten Ruf hat. Zu unrecht, wie ich meine. Wer die Regeln einhält, hat immer noch eine schnelle und effektive Methode zur Hand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brainstorming ist eine der bekanntesten Kreativitätstechniken. Vielleicht deshalb, weil sie recht einfach anwendbar ist. Doch wird sie häufig falsch durchgeführt, was schnell zu wenigen und unbefriedigenden Beiträgen führt. Das hat der Methode Brainstorming einen zunehmend schlechten Ruf eingebracht. Zu unrecht, wie ich meine. Wer die Regeln einhält, hat eine schnelle und effektive Methode zur Hand. Ein Erfahrunsgbericht.</strong></p>
<p>&#8220;Die Ergebnisse, die in Einzelarbeit erzielt werden liegen über dem, was in einem Brainstorming der Gruppe erreicht wird.&#8221; So oder ähnlich lauten die Aussagen, die mittlerweile auch in Fachpublikationen zu finden sind. Man kann das natürlich der Methode bzw. Methodenmüdigkeit anlasten. Man kann aber auch fragen, warum man dem Brainstorming in der Gruppe die Arbeit alleine vorzieht. Ist das nicht ein Hinweis darauf, das etwas in der Gruppe, dem Team nicht stimmt?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2129" title="Brainstormin am Flipchart" src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2011/02/flipchart_umsatz.jpg" alt="" width="400" height="209" /><br />
</br></br></p>
<p>Tatsächlich: die Ursachen, die einem Brainstorming den Gar aus machen, lassen auch jede andere Kreativitätstechnik an die Wand laufen. Liegen bestimmte Störungen in einem Team vor, kann die Einzelarbeit sicher bessere Ergebnisse bringen. Das kann aber wohl kaum befriedigen. Vor allem diejenigen, die bereits ein funkensprühendes, mitreißendes Brainstorming erlebt haben, werden attestieren, dass der Einzelarbeit ein wichtiger Aspekt abgeht: die gegenseitige Inspiration der Teilnehmer.<br />
<span id="more-2128"></span><br />
Aber da liegt der Hase schon im Pfeffer! Ist das gewollt? Gegenseitige Inspiration? Oder wird eher in Kategorien von Wettkampf und Zuständigkeit gedacht. Aber eins nach dem anderen.</p>
<p>Womit sich meiner Erfahrung alle Teams, Gruppen und Abteilungen schwer tun ist die konsequente Trennung von Sammlung und Bewertung. Oft schon vor dem eigentlichen Brainstorming fingerhakeln die Teilnehmer in Gedanken mit möglichen Randbedingungen und Einwendungen. Kaum sind die ersten Ideen auf dem Papier wird diskutiert, anstatt hartnäckig dem Ideenfluss Platz zu lassen. Kommen dazu Spannungen zwischen Teilnehmern oder eine Debatte über das Vorgehen als solches, ist das Brainstorming beendet, bevor es angefangen hat.</p>
<p>Umstellt von Denkverboten, Sachzwängen und Bedenken ist ein kreatives Brainstorming, das etwas grundsätzlich anderes ist als das Abfragen bereits vorliegender Ideen und Gedanken kaum mehr möglich. Das gilt aber auch für andere Methoden! Vor allem für anspruchsvollere. Verschärft wird die Situation mitunter durch eine überzogene Ergebnisorientierung, die zu einer sagenhaften Beschleunigung führt. Kaum ist eine Idee geboren, schaut schon der erste nach, ob sie schon Geld aufs Konto gebracht hat. Wenn nicht, wird sie verworfen. Kreativität geht freilich einen anderen Weg.</p>
<p>Kreativität braucht Zeit. Das ist die in unseren Tagen so teure Investition in neue Ideen. Geben wir uns keine Zeit, entschleunigen wir nicht, haben unsere kreativen Persönlichkeitsanteile gar keine Chance, sich zu formulieren.<br />
Kreativität ist wild. Sie lässt sich nicht einfangen, sozialisieren und funktionalisieren. Eben sowenig machen Kreativitätstechniken wertvolle Ideen nicht zu einem förderbaren Rohstoff, der sich auf Knopfdruck in beliebiger Menge abbauen lässt. In Unternehmen mit sehr restriktiver, sehr konservativer oder wenig fehlertoleranter Kultur ist es daher – bekannter maßen &#8211; mit flammender Kreativität generell schwer, ganz unabhängig von der Methode. </p>
<p>Zudem wird in Kreativ-Workshops der kognitive Verstand nicht konsequent genug des Platzes verwiesen. Zwar nicken alle Teilnehmer überzeugt das Haupt, wenn von linker und rechter Gehirnhälfte etc. die Rede ist. Doch nur, um anschließend gleich so weiter zu machen, wie bisher. Hier fehlt vielen Moderatoren einfach das Knowhow, wie man bei den Teilnehmern Bewusstsein und Wahrnehmung so moduliert, dass der kreativer Schaffensprozess produktiver wird.</p>
<p>Oft werden Brainstormings von jener Person moderiert, die selbst die Ideen für eine Aufgabenstellung oder Problem sucht. Die Gefahr ist groß, der Rolle eines unabhängigen Moderators nicht gerecht zu werden. Die persönliche Erwartungshaltung und möglicher Leidens- oder Erfolgsdruck dazu führen, zu viel und vor allem abträglichen Einfluss auf den kreativen Schaffensprozess zu nehmen. Als Moderator muss man den kreativen Fluss der Gruppen in Gang bringen, auf die Einhaltung der Regeln achten und ein positives Klima der Kreativität und Offenheit schaffen.</p>
<p>Drehen wir die Sache also mal um:</p>
<p>Trennen Sie Sammlung und Bewertung!<br />
Nur die Idee, die auf dem Tisch liegt, kann auch bewertet werden. Unterschätzen Sie zudem nicht den Effekt, das „eine Idee die nächste gibt“. Ein lauwarmer Beitrag kann woanders frische Impulse auslösen! Benennen Sie 2 oder 3 Teilnehmer, streng darauf zu achten, dass nicht diskutiert wird. Wählen Sie dazu diejenigen aus, die sich damit am schwersten tun. Das klapp! Allen muss klar sein, dass es nur darum geht, diese Regel die kommenden 25 bis 30 Minuten auszuhalten. Das entlastet.</p>
<p>Bitten Sie jemand anderen, zu moderieren<br />
Moderieren Sie nicht selber, wenn Sie mittels eines Brainstormings nach Input suchen. Sie selbst sind zu hungrig, zu nah dran.  Der Moderator selbst achtet auf den Schaffensprozess. Er muss und soll keine Beiträge liefern. Nehmen sie denjenigen als Moderator, der auf Parties und Feiern gerne den Löwen macht. Das verspricht ein ausgelasseneres Klima als wenn sie irgendeinen Staubwedel vorne hin stellen.</p>
<p>Genehmigen Sie sich 30 Minuten Unsinn<br />
Unsinn ist nicht ohne Sinn. Unsinn machen schließt Fehler machen mit ein und führt weg vom analytischen Verstand hin zur viel kreativeren Ader und des Spiels der Intuition. Nach den 30 Minuten dürfen Sie ja wieder bierernst sein.</p>
<p>Erweitern Sie ihr Repertoir<br />
Eine der Schlüsselfragen ist, wie Sie die Gruppe in einen kreativen Zustand bekommen, den kreativen Ideenfluss in Gang bekommen. Ich setze dazu erfolgreich Spiele und Übungen aus den Bereichen Lachyoga, Improtheater oder aus Clownworkshops ein. Es geht aber auch viel einfacher: Kennen Sie keine einfachen Partyspiele? Vor der Kreativ-Session eine Runde gespielt wirkt wunder! Vielleicht werden Sie beim ersten mal merken, wie schwer das sein kann, die Kolleginnen und Kollegen dazu zu bringen, mit zu machen. Aber genau dieser Widerstand, diese Hemmung , diese Angst vor dem Ausbruch aus gewohntem Verhalten ist es, die den kreativsten Ideen im Wege stehen.</p>
<p>Wenn Sie das beherzigen und umsetzen, haben Sie schon enorm gewonnen. Dann klappt es auch mit dem Brainstorming.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/ist-das-brainstorming-tot/2128/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schon mal ein Pulverfass ausgebrütet?</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/schon-mal-ein-pulverfass-ausgebrutet/1822</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/schon-mal-ein-pulverfass-ausgebrutet/1822#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 21:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[böse, ganz ganz böse]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Brandflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Deeskalation]]></category>
		<category><![CDATA[empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Frustration]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräftetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnereier]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktpotenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[Pulverfass]]></category>
		<category><![CDATA[unfähige Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[zuhören]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=1822</guid>
		<description><![CDATA[So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas feines. Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Revolution in Ägypten, Umsturz in Tunesien, Unruhen in Algerien, Kämpfe in Libyen &#8211; harte Zeiten für Diktatoren in Nordafrika. Ein Gespenst geht um &#8211; Machthaber in aller Welt fürchten den Aufstand, schnell koordiniert via Facebook, Twitter und Co. Wie im Großen, so im Kleinen: &#8220;besitzt&#8221; nicht jeder von uns ein Pulverfass? Nein? Sie nicht? Wenn Sie meinen&#8230;</p>
<p></strong><img class="alignnone size-full wp-image-2001" title="Schrei ins Ohr" src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2011/02/schrei.jpg" alt="" width="400" height="235" /></p>
<p>So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas Feines (zur Klarheit: Gewalt oder gar Verletzte und Tote etc. sind gar nichts Feines, das ist hier nicht gemeint). Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.</p>
<p>Ob es dann auch geklärt wird, ist natürlich eine andere Frage. Da gehört mitunter noch manches Öl ins Feuer, damit ein Konflikt nicht vorzeitig unterm Teppich landet. Gäbe ja sonst häßliche Brandflecken. Bei Hühnereiern ist das so: Wenn man lange genug darauf sitzen bleibt, damit sie schön warm bleiben, kommt etwas lebendiges raus. Bei Konflikten ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass das Aus sitzen etwas lebendiges hervorbringt; genau wie bei Lorbeeren, auf denen mancher Zeitgenosse genüsslich herum brütet. Da hilft es auch nichts, wenn man eine ausgetüftelte Nachfolgeregelung erfindet, wer nach dem Ableben des Lorbeer-Erwerbers eben jene weiter bebrütet.</p>
<p>Aber ich schweife ab. Das Gegenteil von Konflikt ist? &#8211; Nein, eben nicht!<br />
<span id="more-1822"></span><br />
Keinen Konflikt zu haben, in dem es vielleicht schon gut hör- und sichtbar knirscht oder gar kracht, bedeutet nicht die Abwesenheit von Konfliktpotenzial. Das ist das Gemeine daran. Man sitzt eben manchmal auf einem Pulverfass, ohne es zu ahnen. Ob wissentlich oder nicht, auch Pulverfässer lassen sich nicht ausbrüten, auch wenn sie ein mitunter sehr reges Innenleben haben, was sie von Lorbeerkränzen unterscheidet.</p>
<p>Und nun zur Sache:<br />
Für all jene unter Ihnen, liebe Leser, die sich immer wieder von Pulverfässern überrascht sehen, hier nun der neuerlich Hinweis, peinlich auf den Zustand der Lunte zu achten! Zeigt sich die Lunte hell gelb leuchtend, vielleicht auch dampfend und zischend, ist Gefahr in Verzug. Merken Sie sich das! In diesem Zustand des langsamen Dahinscheidens kennt diese nur noch ein Ziel, nämlich ihren Zweck zu erfüllen und so ihrem Leben einen Sinn zu geben. Und damit wird sie nicht bis zum nächsten Meeting, TOP Sonstiges, warten! Das tun nur Zündschnüre, die schon etwas nass geworden ist.</p>
<p>Und noch eins: Versuchen Sie nicht, die Lunte auszuquatschen, indem Sie versuchen zu relativieren oder sie zu einer Pause animieren suchen. Glauben Sie mir, die Lunte nimmt ihre Bestimmung sehr ernst. Sie können natürlich jetzt zusehen, wie das Flämmchen unter Ihrem Allerwertesten verschwindet und hoffen, dass der Knall nicht zu groß wird. Manche Menschen haben ja direkt Spaß an dieser Angsterfahrung. Aber etwas Lebendiges kommt dabei, wie gesagt, nicht vor. Das haben explodierende Pulverfässer so an sich. Anderenfalls machen Sie sich jetzt ganz rasch auf und holen einen großen Eimer Wasser! Könnte sein, dass Sie dabei merken, dass Ihre Beine eingeschlafen sind. Aber dazu später.</p>
<p>Sofern Sie ein sanftes Interesse daran spüren, vielleicht doch dem nächsten Knall zu entgehen, und Ihnen das mit dem Eimer Wasser zu lästig ist, hier ein paar Hinweise auf mögliche Indikatoren. Gehen wir zu dem Beispiel mit der Henne und dem Ei zurück. Wann wird das Küken schlüpfen? Wenn die Henne es ausgebrütet hat. Was muss die Henne dafür tun? NIX! Einfach da sitzen und warten. Höchstens mal ein wenig picken gehen, aber dann schnell zum Gelege zurück. Was heißt das für uns? Je länger wir schon regungslos irgendwo sitzen, desto höher die Knall-Wahrscheinlichkeit.</p>
<p>Wo haben Sie eigentlich ursprünglich Platz genommen? Kommen da viele Menschen vorbei? Werden Sie gelegentlich von denen auch angesprochen? Ja? Treffen die sich gelegentlich auf einem Haufen, um so dies oder jenes zu besprechen? Wenn das auf Sie zutrifft, und Sie nicht gerade unter einer Brücke liegen, dann haben Sie vermutlich ein erhöhtes Pulverfass-Risiko. Rein berufsbedingt schon. Diese Menschen könnten gelegentlich etwas von Ihnen wollen! Wenn Sie dann für diese Menschen nicht erkennbar auf die Ansprache reagieren, werden diese sich versichern, dass mit Ihnen noch alles in Ordnung ist. Das ist dann wie bei Leuten, die regungslos unter der Brücke liegen: erst sanft ansprechen, dann lauter. Kommt nichts, wird dran gerappelt, an der Jacke gezupft. Kommt immer noch keine Reaktion, wird man versuchen, die reglose Person an einen anderen Ort zu verfrachten. Und da kommt das Pulverfass ins Spiel. Während man eine hilflose Person unter der Brücke mittels Bare und Transporter entfernt, könnte dies in Ihrem Fall, na? Genau! Es könnte der recht unsanfte Versuch unternommen werden, Sie per Luftfracht zu befördern. Also der bombensichere Tipp: Sprechen Sie mit den Menschen, die an Ihnen rappeln! Sonst kracht es! Nein, nicht ausquatschen! Zuhören!</p>
<p>Tja so ist das manchmal. Wie war der Spruch vom teuren Führungskräftetraining noch? Wer nicht an sich arbeitet, an dem wird gearbeitet. Aber trösten Sie sich. Aus explodierenden Fässern kommt ja bekanntlich nur Schall und Rauch, gel? Also kein Grund zur Sorge. Schlafen Sie gut! Man wird Sie schon wecken, wenn es Zeit ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/schon-mal-ein-pulverfass-ausgebrutet/1822/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hart verhandeln &#8211; ein paar Tips</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/hart-verhandeln-ein-paar-tips/1833</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/hart-verhandeln-ein-paar-tips/1833#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsführungstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Tips]]></category>
		<category><![CDATA[verhandeln]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung vorbereiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=1833</guid>
		<description><![CDATA[Verhandeln verlangt, sich immer wieder neu auf das Thema, auf das Anliegen zu konzentrieren und sich nicht ablenken zu lassen. Das setzt voraus, in sich selbst klar zu sein, in der Sache klar zu sein und diszipliniert bei der Sache zu bleiben. Hart verhandeln bezieht einen weiteren, wesentlichen  Aspekt mit ein: Müssen Sie hart verhandeln, führt Sie dies in eine Konfrontation. Hier wird nicht mit Wattebäuschchen geworfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hart verhandeln im Sinne von hartnäckig verhandeln hat nichts mit rüpelhaftem Auftreten oder borniertem Gehabe zu tun. Auch hysterische Anwandlungen oder Machtgehabe sind eher Anzeichen für Ideenlosigkeit, oder vielleicht schon ein Zeichen von Schwäche.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1831" title="hart verhandeln" src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2011/02/hart-verhandeln-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Verhandeln verlangt, sich immer wieder neu auf das Thema, auf das Anliegen zu konzentrieren und sich nicht ablenken zu lassen. Das setzt voraus, in sich selbst klar zu sein, in der Sache klar zu sein und diszipliniert bei der Sache zu bleiben. Das gilt grundsätzlich für jedes Verhandlungsgespräch. So weit, so nett.</p>
<p>Hartes Verhandeln zieht nicht immer notwendiger Weise auch ein aggressives Gesprächsklima nach sich. Manchmal aber schon. Denn hart verhandeln bezieht einen weiteren, wesentlichen Aspekt mit ein: Müssen Sie hart verhandeln, führt Sie dies in eine Konfrontation. Hier wird nicht mit Wattebäuschchen geworfen. Sind Sie bereit zu kämpfen? D.h. auszuteilen und einzustecken? Haben Sie sich damit abgefunden, möglicherweise zu scheitern? Trauen Sie sich zu, jederzeit Ihr Gesprächsverhalten um 180 Grad drehen zu können? Trauen Sie sich zu, auch eine harte Konfrontation gütlich zu beenden? Wenn nicht, lassen Sie das mit dem hart verhandeln lieber. Ihr Gegenüber wird Ihre Angst riechen, und die Verhandlung ist vorbei.</p>
<p>Den vielen Ratgebern und Büchern möchte ich ein paar Gedanken hinzufügen:</p>
<p><strong><span id="more-1833"></span>Verhandlung vorbereiten</strong><br />
Es ist eigentlich banal, aber ich staune immer wieder, wie unglaublich schlecht vorbereitet die große Masse der Diskutanten ins Rennen geht (wie viele Anwälte kennen den Inhalt ihrer eigenen Klageschriften nicht!). Daher erwähne ich dies noch einmal: Hart verhandeln beginnt mit harten Fakten und guter Vorbereitung! Ohne Vorbereitung können Sie sich zwar raufen und prügeln, aber nicht hart verhandeln.<br />
Das bedeutet für Sie, hier schon den ersten großen Hebel in der Hand zu haben. Nutzen Sie ihn! Wissen ist Macht! Im Einzelnen geht es um notwendige Fakten, mögliche tatsächlich zwingende Umstände und Gegebenheiten, um Datum, Uhrzeit, Menge und Gewicht. Zur Abgrenzung sei gesagt, dass es nicht um Vermutungen (der wird sicher wieder…), Unterstellungen (der will bestimmt bloß…) und Hellseherei (der wird bestimmt wieder…) geht. Bleiben Sie sachlich und stellen Sie sicher, dass Sie auch die für Sie unangenehmen Fakten gewürdigt haben.</p>
<p><strong>Vorbehalte analysieren</strong><br />
Häufig ist uns unser Gesprächspartner nicht unbekannt, oder es gibt sogar eine umfassende Vorgeschichte. Analysieren Sie mögliche Vorbehalte, auch Ihnen persönlich gegenüber, und suchen Sie darin die versteckten Bedürfnisse Ihres Gesprächspartners. Beispiel: Ihr Gegenüber hat Sie schon wegen Ihrer Hemdsärmeligkeit gerügt. Irgendwie sind Ihre Vorschläge nicht konkret genug. Daraus könnte man ein Bedürfnis nach Greifbarem, nach direkt in die Tat Umsetzbarem machen. Anstatt im Gespräch gegen den Vorwurf der Hemdsärmeligkeit zu wettern, machen Sie konkrete Handlungsangebote und laden Sie ein. Die anschließende Diskussion geht häufig nicht mehr um das “ja-oder-nein”, sondern um das “wie”. Wenn Sie für sich klar haben, wo Ihre Grenzen sind, können Sie jetzt mit etwas Entgegenkommen Ihr Ziel schnell erreichen. Und bitte keine falsche Eitelkeit: Vielleicht sind Ihre Vorschläge wirklich hemdsärmelig!?</p>
<p><strong>Grenzen klären</strong><br />
Ein ganz wichtiger Punkt! Womit können Sie leben? Womit müssen Sie leben? Wo sind Ihre Schmerzgrenzen? Hier gilt: weniger ist mehr. Wir neigen dazu, die Anforderungen schnell in schwindelerregende Höhen zu treiben. Das ist wie beim Fast-Food-Drive-In. Eigentlich sollte es nur eine kleine Pommes sein, aber dann kam der Hunger (s.u.). Wenn wir ein ehrgeiziges Verhandlungsziel auf Biegen und Brechen durchsetzen wollen, bieten wir viel Angriffsfläche. Unser Gegenüber braucht sich nur zurück zu lehnen und gelegentlich ein paar Steine und Stöcke schmeißen. Schließlich wollen Sie ja was, nicht er. Das werden Sie sicher schon erlebt haben. Finden Sie den neuralgischen Punkt. In jeder Angelegenheit gibt es einen Punkt, einen Kern, eine einfache Wahrheit. Wenn Sie den gefunden haben, vergessen Sie den Rest, und konzentrieren Sie sich wie ein Brennglas auf diesen Aspekt.</p>
<p><strong>Hunger und das Weniger wollen</strong><br />
Hunger ist ganz schlecht (s.o.). Was hilft, ist die Kunst des weniger Wollens. “Übe Dich im Ohne-tun, nichts, dass ungetan bliebe”, so die passende Stelle aus dem Tao des Konfuzius. Diese Kunst ist hier schwer mit Worten zu vermitteln. Aber vielleicht können Sie sich vorstellen, welchen Unterschied es macht, ob Sie vor jemandem sitzen und fordern, eben wollen, oder ob Ihr Gegenüber wahrnimmt, dass Sie ein Geheimnis haben, dass Sie aber nicht so leicht preis geben. Ein erster Einstieg in das Ohne-tun.<br />
Bereiten Sie sich darauf vor, möglicherweise entstehende Gesprächspausen auszuhalten. Halten Sie den Mund! Wer jetzt zuerst spricht, hat in 90% der Fälle verloren. Das hat verschiedene Gründe. Hüten Sie sich davor, jetzt vorzulegen oder das Gespräch am Laufen zu halten. Damit übernehmen Sie die Initiative, damit die Verantwortung für das Gespräch und damit auch für das Gelingen des Gespräches. Das würde Sie erheblich einengen. Denken Sie daran: Sie sind gerade hart am verhandeln und nicht dabei, Freunden aus einer peinlichen Situation zu helfen.</p>
<p><strong>Bleiben Sie hart</strong><br />
Vielleicht haben Sie schon beobachtet, dass ein Großteil der Zeit und Energie während Diskussionen in Ablenkungsmanövern stecken bleibt. Je fokussierter Sie sind, desto mehr versuchen manche Gesprächspartner abzulenken, zu pauschalisieren, zu relativieren, zu verdribbeln oder zu vertagen. Ziel ist es – ganz klar – Ihren Fokus zu schwächen. Denn das schwächt auch Ihre Durchschlagskraft. Jetzt ist der Moment gekommen, hart zu bleiben, auch gegen sich selbst! Bleiben Sie konzentriert bei Ihrem Anliegen, Ihrem Fokus! Lenken Sie immer wieder dorthin! Dazu kann es nützlich sein, wenn Sie sich Notizen machen. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Notizen durchzugehen. Steht dort etwas befriedigendes? Wenn nicht, weiter verhandeln! Das Führen von Notizen kann Ihnen ebenfalls helfen, sachlich zu bleiben und ggf. das Gespräch zu entschleunigen.<br />
Achten Sie besonders auf Möglichkeiten, die Konfrontation bald möglichst in ein freundlicheres Fahrwasser münden zu lassen. Dazu gehört die gegenseitige Gesichtswahrung sowie empathisches Zuhören und spiegeln des Gesprächspartners. Das braucht menschliche Größe, vor allem nach einer harten Konfrontation mit einem Menschen, den wir dazu auch noch unsympathisch finden. Aber Sie müssen Ihr Gegenüber nicht lieben, um emphatisch, d.h. einfühlsam zu sein.</p>
<p><strong>Ausreden lassen erzeugt Widersprüche</strong><br />
Wie verwickelt man jemanden in Widersprüche? Einfach ausreden lassen. Also lassen Sie die Leute doch ausreden! Machen Sie Notizen. Die meisten Menschen sind schlecht vorbereitet, haben die eigenen Thesen nicht zu Ende gedacht oder haben gar nicht gedacht. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Ihr Gegenüber eine Vorlage liefert.</p>
<p><strong>Wunden lecken</strong><br />
Nach einer als negativ empfundenen sozialen Interaktion braucht es fünf bis sieben positive Interaktionen, um gegenseitiges Vertrauen und Kontinuität im Umgang wieder herzustellen. Hartes Verhandeln bringt also mitunter eine ganz erhebliche Hypothek mit sich. Sie tun also ggf. gut daran, im Nachgang deutliche Schritte auf Ihren Verhandlungspartner zuzugehen und ausreichend positive Angebote zu unterbreiten, sofern die Aufrechterhaltung der Beziehung von Interesse ist. Letztlich müssen in dem Klima, dass Sie verbreiten, nicht nur andere, sondern auch Sie selber leben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/hart-verhandeln-ein-paar-tips/1833/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SAT1: Reporter geht über glühende Kohlen</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/heute-1730h-auf-sat1-reporter-geht-uber-gluhende-kohlen/1704</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/heute-1730h-auf-sat1-reporter-geht-uber-gluhende-kohlen/1704#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 13:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerlauf]]></category>
		<category><![CDATA[SAT1, RTL, Guinness & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseh-Sendung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseh-Show]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hennef]]></category>
		<category><![CDATA[SAT1]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=1704</guid>
		<description><![CDATA[Heute, 13.7.2010, um 17:30h auf Sat1 NRW: Feuerlauf-Reporter-Story mit Rolf Iven. www.feuerlauf-seminare.de Freiwillig, von der Neugier getrieben, im Auftrag des Journalismus und der Fernsehzuschauer begibt sich Reporter Daniel Bente in Gefahr für Leib und Leben. Begleitet und gecoacht wird er dabei von Rolf Iven, dem 2-fachen Guinness-Rekordler und Feuerlauftrainer. Im Betrag erläutert Rolf Iven Hintergründe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0048-400x266.jpg" alt="" title="Sat1 17:30 NRW" width="400" height="266" class="alignleft size-medium wp-image-1705" /><strong>Heute, 13.7.2010, um 17:30h auf <a href="http://www.sat1nrw.de/" target="_blank">Sat1 NRW</a>: Feuerlauf-Reporter-Story mit Rolf Iven.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerlauf-seminare.de">www.feuerlauf-seminare.de</a></p>
<p>Freiwillig, von der Neugier getrieben, im Auftrag des Journalismus und der Fernsehzuschauer begibt sich Reporter Daniel Bente in Gefahr für Leib und Leben. Begleitet und gecoacht wird er dabei von Rolf Iven, dem 2-fachen Guinness-Rekordler und Feuerlauftrainer. Im Betrag erläutert Rolf Iven Hintergründe zum Feuerlauf und bereitet den Reporter auf seinen Gang barfuß über glühende Kohlen vor. Gedreht wurde der Beitrag über den Feuerlauf vergangene Woche in Hennef.</p>
<p>Alle Infos mit <a href="http://www.feuerlauf-seminare.de">Bildern vom Dreh hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/heute-1730h-auf-sat1-reporter-geht-uber-gluhende-kohlen/1704/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Beckenrandschwimmer: Prototyp statt Stereotyp</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/der-beckenrandschwimmer/1642</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/der-beckenrandschwimmer/1642#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[böse, ganz ganz böse]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktpotenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges & Kurioses & Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Methoden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=1642</guid>
		<description><![CDATA[Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen? In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht! Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg"  class="wpmb" id="wpmb2"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg" alt="Beckenrandschwimmer" title="Beckenrandschwimmer" width="400" height="162" class="alignleft size-full wp-image-1643" /></a>Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen?</p>
<p>In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht!</p>
<p>Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche Merkmale können aufs Korn genommen werden: Langhaar, Schreibtischwühler, Hektik-Fan, Alles-Hinterfrager, Doppeltkontrollierer, das wandelnde schlechte Gewissen&#8230;<br />
<span id="more-1642"></span><br />
All zu leicht lassen wir uns in mancher Konfliktsituation zu wenig hilfreichen Verallgemeinerungen hinreißen: Beamte, Lehrer, Raser, Ausländer, Ökos etc. Viel häufiger bedienen wir uns aber ein paar weniger Körperteile oder Anleihen aus der Tierwelt. Schnell geht jetzt eine Schublade auf, der meist wenig Hilfreiches entspringt. Generalisierung nennt der NLPler diesen Vorgang, mit dem unser Gehirn uns an anderer Stelle das Leben sehr vereinfacht. So müssen wir nicht jedes mal neu lernen, wie eine Türklinke zu bedienen oder eine Schraube fest zu ziehen ist. Kleine Veränderungen führen allerdings zum Scheitern des Standard-Programms, etwa dann, wenn man über Kopf eine Schraube fest drehen will oder aus der Türklinke ein Drehgriff wird, dem man nicht mehr ansieht, ob man ihn drehen oder einfach nur drücken muss.</p>
<p>Kleines Schmankerls aus Bayern: der einmalige Gerhard Polt poltert &#8211; so wird geflucht (nicht ganz politisch korrekt)<br />
<object width="400" height="100"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="324"></embed></object></p>
<p>Konfliktsituationen bedeuten Stress. Unter Stress greift unser Gehirn auf &#8220;bewährte&#8221; Standard-Programme in Standard-Schubladen zurück. Bewährt heißt dabei im besten steinzeitlichen Sinne das leibliche Überleben sichern. Diesen reflexartigen Griff unseres Stammhirns zum Standard-Konfliktprogramm kann man kaum unterbinden. Unweigerlich schießt Adrenalin ins Blut, Automatismen übernehmen die Regie, unser Unterbewusstsein bläst zum Angriff, bevor unser Verstand kontrollierend eingreifen kann. </p>
<p>Viel leichter ist es, diesen unweigerlichen Griff auf eine andere Schublade mit weit effizienteren und angemesseneren Handlungsweisen umzulenken. Genau hier setzt die Spitznamen-Methode an: Im Laufe unseres Lebens werden Handlungsmuster in einem speziellen Bereich unseres Gehirns gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Handlungsmuster selbst durchlebt, uns in unserer Fantasie nur vorgestellt oder im Film gesehen haben. Aus diesem Vorratspool an Handlungsmöglichkeiten bedienen wir uns. Was aber offensichtlich fehlt, sind konkrete Vorstellungen davon, wie wir Konfliktlösung mit Affen, Schweinen, Schlickrutschern oder Kamelen betreiben. Denn das haben wir nirgendwo gesehen oder anderweitig wahrgenommen, folglich also nicht gespeichert. Kaum jemand wird sich ausgemalt haben, wie ein Palaver mit einem Vierbeiner wohl im Detail aussehen könnte. Gleiches gilt für den Umgang mit Körperteilen.</p>
<p>Je mehr wir uns also selbst suggerieren, wir hätten es mit einem Tier etc. zu tun, um so mehr manövrieren wir uns selbst ins Aus: es sind schlicht keine Handlungsmuster für solche Fälle abgespeichert! Das Spektrum an Handlungsalternativen schwindet dahin, mögliche Lösungen verliert man aus dem Blickfeld. Unser Einfühlungsvermögen leidet, eine wichtige Voraussetzung zur partnerschaftlichen Führung von Konfliktgesprächen.</p>
<p>Suggerieren wir uns selbst, es handle sich um einen Schattenparker oder Duschgelvorwärmer, geben wir unserem Unterbewusstsein in der Suche nach einem geeigneten Verhalten eine wesentlich konstruktivere Richtung: Wir schauen genauer hin, erkennen mögliche Bedürfnisse unseres Kontrahenten und können leichter  jenes Maß an Nähe und Distanz herstellen, das uns handlungsfähig hält und Sicherheit gibt.</p>
<p>Natürlich sollten sie es tunlichst unterlassen, ihren Gesprächspartner über ihre Wortschöpfung zu informieren oder gar bei Kollegen damit zu punkten. Behalten sie es für sich. Nutzen sie ihre so angekurbelte Kreativität, um zu verblüffenden Lösungen zu kommen &#8211; und vor allem, den Humor zu bewahren. Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/der-beckenrandschwimmer/1642/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Whistleblowing: Wenn Mitarbeiter die Alarmglocken leuten</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/whistleblowing-wenn-mitarbeiter-die-alarmglocken-leuten/1563</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/whistleblowing-wenn-mitarbeiter-die-alarmglocken-leuten/1563#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 08:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen & Bücher & Links]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Whistelblower]]></category>
		<category><![CDATA[Whistleblowing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=1563</guid>
		<description><![CDATA[Gekaufte Betriebsräte, verkaufte Kundendaten, überwachte Mitarbeiter, unkontrollierte Manager(bordellrechnungen) &#8211; man fragt sich: hat da wirklich niemand was gewusst, niemand was gesagt? Jemand muss die Kameras aufgehangen haben, Betriebsräte samt ihrer Sekretariate und Mitarbeiter im Controlling die Buchungen etc. gesehen &#8211; und den Mund gehalten haben. Doch es gibt auch Menschen, die den Mund auf machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gekaufte Betriebsräte, verkaufte Kundendaten, überwachte Mitarbeiter, unkontrollierte Manager(bordellrechnungen) &#8211; man fragt sich: hat da wirklich niemand was gewusst, niemand was gesagt? Jemand muss die Kameras aufgehangen haben, Betriebsräte samt ihrer Sekretariate und Mitarbeiter im Controlling die Buchungen etc. gesehen &#8211; und den Mund gehalten haben.</p>
<p>Doch es gibt auch Menschen, die den Mund auf machen.<br />
<span id="more-1563"></span>Aber es ist klar, das z.B. ein Werksmitarbeiter am Band eines Automobilkonzerns wenig Gehör findet, wenn Betriebsrat und Management gemeinsame Sache machen. <a href="http://www.whistleblower-net.de/">&#8220;Whistleblower&#8221;</a> ist die neueste Anglizisme für Menschen, die couragiert den Mund auf machen. Sie haben es schwer, sich in Unternehmens- und Organisationsstrukturen ihren Weg zu Transparenz und Gerechtigkeit zu gehen, vor allem, wenn die Kontrollorgane versagen oder gar Teil des Betruges sind. </p>
<p>Das <a href="http://www.whistleblower-net.de/">Whistelblower Netzwerk e.V.</a> hat es sich zur Aufgabe gemacht, solchen Menschen zu einem gesicherten Rechtsrahmen und gesellschaftlicher Anerkennung zu verhelfen. Denn selbstloses Pflichtbewusstsein und Zivilcourage führen in Deutschland wie anderen Orts nicht unbedingt zu Achtung, Anerkennung und Veränderung, im Gegenteil. Zu groß ist die Angst derjenigen, die direkt daneben stehen, in einen &#8211; eigentlich nicht vorhandenen &#8211; Abgrund mitgerissen zu werden. Der Mensch ist halt ein Herdentier.</p>
<p>Der Verein zeigt auf seiner Homepage Beispiele von Menschen, die die offensichtlichen Schieflagen und Widrigkeiten nicht stillschweigend hin nehmen und aktiv werden. Als ich mich das erste mal auf der Homepage des Vereins umgesehen habe, war mir nicht ganz klar, wo ich da gelandet bin. Das seltsame Gefühl, es mit schrulligen Moralaposteln und bornierten Nachbarn im tiefsten Unterforderunsgstress zu tun zu haben, beschlich mich. Weit gefehlt!</p>
<p>Mittlerweile gibt es rund um die Welt Organisationen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Es ist eben ein Unterschied, ob man am Stammtisch über weit entfernte Manager schimpft, als Kabarettist damit Lacher einfängt oder</p>
<ul>
in einem solchen Unrechtssystem arbeitet<br />
wach und interessiert genug ist, um zu beobachten<br />
und couragiert und willensstark genug ist, aktiv zu werden</ul>
<p></br><a href="http://www.whistleblower-net.de/">Whistelblower Netzwerk e.V.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/whistleblowing-wenn-mitarbeiter-die-alarmglocken-leuten/1563/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zehn-Finger-Skala der schwierigen Menschen</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/die-zehn-finger-skala-der-schwierigen-menschen/1540</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/die-zehn-finger-skala-der-schwierigen-menschen/1540#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[böse, ganz ganz böse]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=1540</guid>
		<description><![CDATA[Der Titel &#8220;Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen&#8221; ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene Persönlichkeitsstörungen diagnostisch zu unterscheiden. Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel &#8220;<a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen" href="http://www.rolf-iven.com/trainings-uberblick/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen">Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen</a>&#8221; ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung">Persönlichkeitsstörungen</a> diagnostisch zu unterscheiden.</p>
<p>Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, festverdrahtete Bekloppte, die so auf die Welt gekommen sind, so waren und immer so bleiben werden. Und sie leben mitten unter uns: Pädophile in Kindertagesstätten, Zwanghafte in Verwaltungen und dissozial Gestörte in der Politik und dem Top-Management. In einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern sind also im Schnitt schon 20 Psychopaten beschäftigt, ohne dass dies &#8211; als Krankheitsbild &#8211; auffallen muss bzw. vom Fachmann auf den ersten Blick erkannt werden könnte.</p>
<p>Für einen Durchschnittsbürger ist es also recht schwierig, hier zu einem klaren Bild zu kommen. Wohl aber ist er dem Schalten und Walten schwieriger Menschen ausgeliefert und muss mit ihnen klar kommen, wobei Flucht eine ernst zu nehmende Lösung wäre, jedoch nicht immer umsetzbar ist. Das Erkennen, mit wem man es gerade zu tun hat, ist jedoch wichtig für die Entscheidung, wie man sich selbst verhält: Könnte ein offenes Wort die Situation klären? Könnte man mit einer angemessenen Konfrontation zu einem Dialog zurück finden oder sind Selbstschutz und Abgrenzung und begrenzte Kooperationsangebote oder gar Rückzug angezeigt?</p>
<p>Wenn wir mit Sanftheit und betont bindungs- und kooperationsorientiert einem bornierten Menschen begegnen, haben wir in der Regel schon verloren, bevor es richtig los geht. Das Gleiche gilt meines Erachtens auch z.B. für dissozial gestörte Persönlichkeiten.</p>
<p>So suchen wir viel zu lange die Kooperation in Fällen, wo sie nicht zu finden sein wird, und schmeißen die Flinte ins Korn in Fällen, wo mit einem etwas erweiterten Verhaltensrepertoir eine möglicherweise gestörte Kommunikation sich wieder richten lässt.</p>
<p>Die Übergänge vom moralischen, sozialen Menschen über die verschiedenene Abstufungen der schwierigen Menschen bis hin zum Psychopaten sind fließend. Ein Wechsel des soziales Umfeldes kann zum Beispiel sehr schnell zu einer Veränderung im Verhalten von Menschen führen.</p>
<p>Ich nähere mich dem mit einer Zehn-Finger-Skala an:<br />
<span id="more-1540"></span><br />
<strong>0 bis 2 Finger: hach, ist das Leben schön!</strong><br />
Gesunde Kommunikation, Achtsamkeit, Zuwendung und Wertschätzung prägen vorrangig die Beziehung. Man nimmt sich gegenseitig wahr. Aufkommende Konflikte werden thematisiert und nicht dramatisiert. Gelegentliche Ungereimtheiten können mittels <a title="Umgang mit schwierigen Menschen: Methode &quot;Hinterfragen&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/umgang-mit-schwierigen-menschen-methode-hinterfragen/117">hinterfragen</a> geklärt werden. Eigene Ziele und Gemeinsamkeit werden abgewogen. Hach, ist das Leben schön&#8230;</p>
<p><strong>3 bis 4 Finger: Standard-Business-Applikation</strong><br />
Hier ist Achtsamkeit und Gemeinsamkeit schon dünner gesät. Im Zweifelsfall werden die eigenen Ziele favorisiert, wenn es nicht besonders auffällt, zum Nachteil anderer oder der Firma, in der man arbeitet. Sicher, man fragt nach, ob man was vom Bäcker mitbringen soll, macht bei Team-Events fleißig mit etc., aber hier und da etwas rum manipulieren gehört zum Umgang. Bei aufkommenden Konflikten wird eine Abwägungsprozedur durchlaufen, bevor sich zu einem bestimmten Handeln entschlossen wird: Ist der Konflikt von Nutzen für mich? Wenn ja, kann ich ihn politisch korrekt anheizen? Wenn nein, schadet mir der Konflikt? Und so fort. Hier ist man schon in latentem Stress, da man ständig aufpassen muss, was gerade angesagt ist.</p>
<p>In dieser Kategorie findet man schwierige Menschen, denen man mit bestimmten Gesprächstechniken und verhaltensorientierten Ansätzen noch beikommen kann. Gelegentlich stellen sich auch Veränderungen ein, und unser Gegenüber kehrt zu einem ausgewogeneren Verhalten zurück. Frustrierte zum Beispiel, die ihren Frust einfach irgendwo abladen müssen, oder Ignoranten, Heulsusen, Panzer etc. Diese Menschen halten an einem bestimmten Verhalten fest, da es sich im sozielen Kontext für sie als vorteilhaft erwiesen hat. Es gilt der Spruch von Wilhelm Busch: Wirkt der Mensch gleich wie verwandelt, wird er erst als Mensch behandelt!</p>
<p><strong>5 bis 6 Finger: kritische Business-Applikation und soziale Autisten</strong><br />
Hier wird immer zunächst hinterfragt: was will er jetzt, warum sagt er das gerade jetzt, so, und zu mir, welche Ziele werden verfolgt, welches Verhalten erwartet. Vielleicht haben diese Menschen noch nicht durchweg Schlechtes im Sinn, aber ihr Verhalten macht den Umgang schwierig. Man wird gelegentlich unterbrochen und kann nicht ausreden, Ideen und Vorschläge werden einseitig betrachte (ähh.. der schon wieder, war ja klar..), der Gesprächspartner wird nicht mehr als Mensch, sondern als funktionalisiertes Etwas mit Rechten und Pflichten gesehen (Kunden, die man so und so behandeln muss, Mitarbeiter, die man so und so führen muss, Vorgesetzte, die man so und so manipulieren muss..) Etwa so, wie wir im Strassenverkehr andere Autos wahrnehmen: wir sehen nuch noch die Hülle, die Blinker, Lichter etc., sehen aber nicht mehr &#8220;hinein&#8221;. Das erzeugt eine Distanz, aus der aufkommende Konflikte nur noch schwer thematisiert und konsensorientiert betrachtet werden können, da eben diese Distanz das Wissen um die beteiligten Konfliktparteien verloren gegangen ist. Statt desse gibt es einen Workaround: Mitarbeiter deligieren zurück, Führungskräfte sagen an, wie es zu gehen hat.</p>
<p>In Partnerschaften ist das nicht anders. Hier ist lediglich entscheident, welcher Partner das Duell um die Macht für sich entschieden hat.</p>
<p>Die schwierigen Menschen dieser Kategorie sind schon weit gekommen und sehr erfahren. Ihre Hauptstrategie: den Gegner zermürben, auf das eigene Niveau herunter holen und dort mit Erfahrung und Ausdauer schlagen. Sie halten mit Nachdruck an ihrem Verhalten fest, was zur Desillusionierung und Lähmung des Gegners führt. Ein Großteil unserer Energie und Aufmerksamkeit geht schon durch Selbstschutz und Wahrung der eigenen Integrität drauf. Wer darüber hinaus noch Gesprächstechniken (<a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &quot;Methode Nebeln&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-methode-nebeln/281">Nebeln</a> oder <a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &quot;Hintertreppentechnik&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-hintertreppentechnik/296">Hintertreppentechnik</a>) in Ansatz bringen will, muss selber schon ziemlich trainiert sein und echte Nehmerqualitäten ausweisen.</p>
<p>Stress pur. Hier gehen enorme Energien und die Lust am Leben verloren. Neurologen haben <a title="Buchempfehlung &quot;Prinzip Menschlichkeit&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/aufgelesen-buchempfehlung-prinzip-menschlichkeit/921">nachgewiesen</a>, dass der Aufenthalt in diesem Milieu auf Dauer zu erheblichen gesundheitlichen Schäden, zum Kollaps des körpereigenen Belohnungssystems und ja sogar zum Abschalten bestimmter Gene führen kann. Wir sind also auf dem besten Wege, selber zum &#8220;festverdrahteten Bekloppten&#8221; zu werden.</p>
<p><strong>7 bis 8 Finger: nix wie weg</strong><br />
Menschen, die Gewalt in jeder Form als Mittel nutzen, um eigene Interessen durchzusetzen. Ob die Gewaltanwendung selbst gerechtfertigt und angemessen ist, wird nicht mehr hinterfragt. Es gibt keine Reue, das Ergebnis zählt. Ich will es haben &#8211; ich nehme es mir. In der Regel führt ein entsprechender Sozialisierungsprozess in diese Klasse, was diese Menschen von den 10-Finger-Typen unterscheidet:</p>
<p><strong>9 bis 10 Finger: love it or leave it, but change will never happen</strong><br />
Menschen, die von Geburt an oder über Sozialisierung oder Krankheit zum üblen Zeitgenossen geworden sind. Es hat ebenso wenig Sinn, sich über die Vergesslichkeit Demenzkranker aufzuregen wie über die Gewinnsucht mancher Banker. Hier handelt es sich wie gesagt nicht mehr um schwierige Menschen, sondern um Soziopaten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/die-zehn-finger-skala-der-schwierigen-menschen/1540/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Lösung ist dann fair, wenn&#8230;</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/eine-losung-ist-dann-fair-wenn/1073</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/eine-losung-ist-dann-fair-wenn/1073#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 10:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder Videos mp3]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges & Kurioses & Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aussendienstmitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[witzig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/blog/?p=1073</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; sie von den beteiligten Parteien als fair empfunden wird. Dabei kann man selten davon ausgehen, dass die ersten Vorschläge für eine Lösung bereits beiderseits als fair empfunden werden. Eine andere Sache ist die, mit einem deutlich unangemessenen Angebot in eine Verhandlung zu starten, um die Latte für den Verhandlungspartner, äh, Gegner höher oder niedriger zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; sie von den beteiligten Parteien als fair empfunden wird. Dabei kann man selten davon ausgehen, dass die ersten Vorschläge für eine Lösung bereits beiderseits als fair empfunden werden. Eine andere Sache ist die, mit einem deutlich unangemessenen Angebot in eine Verhandlung zu starten, um die Latte für den Verhandlungspartner, äh, Gegner höher oder niedriger zu legen, je nach dem. Natürlich muss man, wenn man so vorlegt, das nötige Selbstbewusstsein und Standing im Kreuz haben, um die Verhandlung so führen zu können. Natürlich riskiert man, daß der Verhandlungspartner schon alleine wegen der demonstrierten Rücksichtslosigkeit  aus der Verhandlung aussteigt bzw. den Verhandlungsramen deutlich einengt.</p>
<p>Das folgende Video ist eine geniale Verfilmung dessen, was sich gelegentlich besonders &#8220;klevere&#8221; Kunden und Einkäufer leisten:</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/eine-losung-ist-dann-fair-wenn/1073/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

