Rolf Iven trainiert Kreativitt, Kommunikation und Konfliktlsung
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Trainings in Sachen Kreativität Fehlersuche Lösungsfindung

Aus dem Fundus: 'Kreative Konfliktgespräche'

Schon mal ein Pulverfass ausgebrütet?

So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas feines. Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.

Ob es dann auch (bitte konsensorientiert) geklärt wird, ist natürlich eine andere Frage. Da gehört mitunter noch manches Öl ins Feuer, damit ein Konflikt nicht auskühlt. Bei Hühnereiern ist das so: Wenn man lange genug darauf sitzen bleibt, damit sie schön warm bleiben, kommt etwas lebendiges raus. Bei Konflikten ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass das Aussitzen etwas lebendiges hervorbringt; genau wie bei Loorbeeren, auf denen mancher Zeitgenosse genüsslich herumbrütet. Da hilft es auch nichts, wenn man eine ausgetüftelte Nachfolgeregelung erfindet, wer nach dem Ableben des Loorbeer-Erwerbers eben jene weiter besitzt.

Aber ich schweife ab. Das Gegenteil von Konflikt ist? – Nein, eben nicht!

Keinen Konflikt zu haben, in dem es vielleicht schon gut hör- und sichtbar knirscht oder gar kracht, bedeutet nicht die Abwesenheit von Konfliktpotenzial. Das ist das Gemeine daran. Man sitzt manchmal eben auf einem Pulverfass, ohne es zu ahnen. Ob wissentlich oder nicht, auch Pulverfässer lassen sich nicht ausbrüten, auch wenn sie ein mitunter sehr reges Innenleben haben, was sie von Loorbeerkränzen unterscheidet.

Und nun zur Sache:
Für all jene unter Ihnen, liebe Leser, die sich immer wieder von Pulverfässern überrascht sehen, hier nun der neuerlich Hinweis, peinlich auf den Zustand der Lunte zu achten! Zeigt sich die Lunte hell gelb leuchtend, vielleicht auch dampfend und zischend, ist Gefahr in Verzug. Merken Sie sich das! In diesem Zustand des langsamen Dahinscheidens kennt diese nur noch ein Ziel, nämlich ihren Zwech zu erfüllen und so ihrem Leben einen Sinn zu geben. Und damit wird sie nicht bis zum nächsten Meeting, TOP Sonstiges, warten! Das tun nur Pulverfässer, deren Inhalt schon etwas nass geworden ist.

Und noch eins: Versuchen Sie nicht, die Lunte auszuquatschen, indem Sie versuchen zu relativieren oder sie zu einer Pause animieren suchen. Glauben Sie mir, die Lunte nimmt ihre Bestimmung sehr ernst. Sie können natürlich jetzt zusehen, wie das Flämmchen unter Ihrem Allerwertesten verschwindet und hoffen, dass der Knall nicht zu groß wird. Manche Menschen haben ja direkt Spass an dieser Angsterfahrung. Aber etwas Lebendiges kommt dabei, wie gesagt, nicht vor. Das haben explodierende Pulverfässer so an sich. Anderenfalls machen Sie sich jetzt ganz rasch auf und holen einen großen Eimer Wasser! Könnte sein, dass Sie dabei merken, dass Ihre Beine eingeschlafen sind. Aber dazu später.

Sofern Sie ein sanftes Interesse daran spüren, vielleicht doch dem nächsten Knall zu entgehen, und Ihnen das mit dem Eimer Wasser zu lästig ist, hier ein paar Hinweise auf mögliche Indikatoren. Gehen wir zu dem Beispiel mit der Henne und dem Ei zurück. Wann wird das Küken schlüpfen? Wenn die Henne es ausgebrütet hat. Was muss die Henne dafür tun? NIX! Einfach da sitzen und warten. Höchstens mal einwenig picken gehen, aber dann schnell zum Gelege zurück. Was heißt das für uns? Je länger wir schon regungslos irgendwo sitzen, desto höher die Knall-Wahrscheinlichkeit.

Donnerstag, 3. April 2014 11:01 | Kommentare (0) | Tags: | Autor:

Schlagfertigkeit? Konfliktfähigkeit!

Schlagfertigkeit ist sicher ein guter Helfer in mancher Konfrontation. Schlagfertigkeit kann helfen, bewegungsfähig zu bleiben und einen Angriff oder eine Überrumpelung zu kontern.

Steht man allerdings einem “Naturtalent” gegenüber und ist in Sachen Schlagfertigkeit nicht ausreichend trainiert, ist nach der 2., spätestens nach der 3. Angriffswelle Schluss: “Neuen Spruch gelernt, was?!”

Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das Gespräch vollends entgleist und nur noch pure Durchsetzungsfähigkeit demonstriert wird. Ist man erst in der Gegenangriffs-Falle gelandet, ist das Gespräch beendet. Was kann man tun, um das zu verhindern, vor allem, wenn man in Sachen Schlagfertigkeit nicht richtig sicher ist?

Zunächst kann man sich vergegenwärtigen, dass es gar nicht notwendig ist, schnell und verbal zu antworten. Schlagfertigkeit bedeutet nicht, dass ein Geschwindigkeitsrekord im nass antworten aufgestellt werden muss. Im Gegenteil, je mehr Zeit Sie sich nehmen, um so eher entgehen Sie Ihren Reflexen (Brav-antworten, Gegenangriff- oder Rechtfertigungs-Reflex) und zeigen darüber hinaus auch noch Selbstsicherheit. Wenn verbale Äußerungen nicht Ihr Stil sind, dann können Sie auch mit körpersprachlichen Signalen antworten. Ein Blick, Augenzwinkern, Handbewegungen, sich erst mal die Nase kratzen oder putzen, auch gar keine Reaktion kann helfen, wenn dies bewusst gewählt wird und nicht aus Verlegenheit erfolgt.

Zum anderen ist es in der Regel nicht notwendig, besonders humoristische Spitzenleistungen zu erbringen. Legen Sie sich eine “Patentlösung” für solche Situationen zurecht (Sie werden spüren, wann der Moment gekommen ist). Sie können z. B. erst etwas inne halten, die Nase rümpfen und fragen: “Könnten Sie das noch mal wiederholen?”

Fragen sind grundsätzlich sehr gute und starke Mittel, um forsche Gesprächspartner zu erden. Die einfache Frage “Wie meinen Sie das genau?” wirkt Wunder und besonders gut bei augenscheinlich klaren Statements. Ein Beispiel:
“Sie haben ja gar keine Ahnung!”
“Wie meinen Sie das genau?”
“Ja wie ich es sage: Sie haben keine Ahnung!”
“Ich hab Sie schon gehört, aber – wie meinen Sie das genau?”

Ihr Gegenüber wird nun entweder den Angriff verstärken, z.B. so:
“Sie haben keine Ahnung und sind auch schwer von Begriff, was?”
Das wäre allerdings eine Eskalation, mit der er seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt. In diesem Fall ist die Frage angebracht, ob die Unterhaltung noch sinnvoll ist, denn es ist möglicherweise ganz gleich, was Sie antworten. Hier will Ihnen möglicherweise jemand ans Leder.

Oder Ihr Gegenüber wird konkreter:
“Ihre Schlussfolgerungen sind völlig abwegig, daran merkt man, dass Sie keine Ahnung haben.”
Jetzt haben Sie Verhandlungs- und Interpretationsmasse, denn über Schlussfolgerungen kann man immer unterschiedlicher Meinung sein.

Tipp: Benutzen Sie diese Frage zunächst in weniger kritischen Situationen, um sattelfest zu werden. Warten Sie gelassen die Antwort ab, und profitieren Sie von einer alten Weisheit: Wie man Menschen in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen!

Empfohlener Download: “Mittelbayerische Zeitung” über den Trainingsabend “Angriffe Kreativ kontern” vom 18.10.2008

Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)

Dienstag, 31. März 2009 23:58 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , | Autor:

Pofalla & Niebel im Streit

Das gehört natürlich hier rein: Pofalla und Niebel zanken sich auf DGB-Tagung. Nicht zur Nachahmung empfohlen.
[youtube lBIvXc5GHvE]

Dienstag, 31. März 2009 22:31 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor:

Das Brot-Los

Die Mutter: “Peter, iss Dein Brot auf!”
“Ich mag aber kein Brot!”
“Du musst aber Brot essen, damit Du groß und stark wirst!”
“Warum soll ich groß und stark werden?”
“Damit Du Dir Dein täglich Brot verdienen kannst!”
“Aber ich mag doch gar kein Brot!”

Mittwoch, 25. März 2009 8:46 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , | Autor:

Führen in der Krise: Sklaven treiben leicht gemacht!

Der Wettstreit der Sklaven um die Gunst der grauen Eminenzen ist voll entbrannt. War es in günstigeren Zeiten für Arbeitnehmer recht einfach, die Stelle zu wechseln, zittern sie nun in der Krise zu abertausenden um ihr Einkommen und buhlen um einen Moment der Aufmerksamkeit. Kritik wird nur noch von jenen mit suizidalen Tendenzen gewagt, oder von jenen, die nichts mehr zu verlieren haben. Aber von denen muss man sich distanzieren, zu groß ist die Gefahr des negativen Imagetransfers, der einen mit in den Abgrund reißen könnte.

Die Anrufe auf unserer Konflikt-Hotline gehen mit den allgemeinen Beobachtungen konform: “Führen in der Krise” bedeutet für manche Führungskraft die Reanimation von steinzeitlichen Führungsmethoden. Das geflügelte Wort, den Mitarbeitern die Reibungswärme beim über-den-Tisch-ziehen als Nestwärme zu verkaufen – diese Mühe muss sich dieser Tage keine Führungskraft mehr machen. Offensichtlich wurden nicht nur Milliarden Euro an der Börse, sondern auch in Führungskräfte-Trainings verbrannt.

Für mich persönlich war es ein ergreifendes Erlebnis zu sehen, wie auf einer Regionaltagung von Aussendienstmitarbeitern die Hacken zusammen geschlagen wurden, wenn nur der Name des Vertriebsleiters fiel. Er musste noch nicht einmal persönlich anwesend sein, um die Mitarbeiter in kooperativ-motivierte Hektik verfallen zu lassen: “Hat Herr Dr. Müller das schon final freigegeben??”

Gelegentlich einen Sklaven öffentlich zu opfern gehört in diesen Chefetagen ebenso zum Standardrepertoire wie das flegelhafte Übertreten von Regeln, die man am besten vorher selbst aufgestellt hat. Das zeigt Macht und den klaren Willen zur Führung. Wenn Sie das als Führungskraft auch erreichen wollen, hier noch ein paar Tips, die Ihnen dabei einen guten Dienst erweisen werden:

[…]

Dienstag, 24. März 2009 11:44 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , | Autor:

Streitschlichtung macht Schule

Streitschlichter werden an vielen Schulen zunehmend und mit Erfolg eingesetzt. Solang bestimmte Vorraussetzungen gegeben sind, z. B. die am Konflikt beteiligten Schüler freiwillig den Weg zu den Streitschlichtern suchen, können diese speziell ausgewählten und ausgebildeten Jugendlichen anstehende Auseinandersetzungen friedlich beilegen. Im Ergebnis sinkt auch das Gewaltpotenzial und die Zahl der gewalthaften Auseinandersetzungen. Hier ein, wie ich finde, sehr gut gelungenes Beispiel und ein von den Schülern toll gestalteter Film der Realschule in Übach Palenberg:

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Samstag, 21. März 2009 12:46 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor:

Forschungsprojekt “Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt”

Das Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V. ist ein unabhängiges, interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Wie in den Medien berichtet wurde vom KFN erstmals in der Bundesrepublik eine repräsentative Befragung zur Jugenkriminalität durchgeführt.

Kurzergebnis: die Zahl der Kriminaldelikte Jugendlicher ist stabil, teils leicht rückläufig. Die ganze Studie als kostenloser PDF-Download finden Sie hier www.kfn.de

Mittwoch, 18. März 2009 10:04 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , | Autor:

Du bist Hure

Da stellen sich junge Menschen vor einem Millionenpublikum auf die Bühne und lassen sich auf das Übelste rund machen (DSDS). Anschließend sorgen hinter der Bühne Psychologen dafür, dass diese Menschen sich nicht selbst umbringen oder einen Nervenzusammenbruch erleiden. Das ganze ist freiwillig.

Weniger freiwillig ist der Besuch an mancher Schule. Hier werden Schüler von überforderten Lehrkräften im zwischenmenschlichen Bereich alleine gelassen und von Schulkameraden deformiert. Schulpsychologen sollen anschließend Amokläufe und eskalierende Gewalt vehindern.

Mehr solcher Schulpsychologen sollen nun noch mehr Gewalt und Amokläufe verhindern. Die sonstigen Beteiligten setzen das Spiel und ihr Verhalten fort. Dank mehr Schulpsychologen kann nun noch mehr aufeinander eingedroschen werden.

Was soll das?

du bist hure

“Du bist Hure!” stand da auf einem Zettel, den Klassenkameraden einem Schüler in die Tasche gepackt hatten (2. Klasse).
“Gib mir 10 Euro oder ich schlag dich zusammen!”, Schutzgelderpressung in der 1. Klasse
An einer Schule wird man 25x schneller Mobbingopfer als in einem Industrieunternehmen. In einem Indistrieunternehmen werden 1/3 aller Beschäftigten im Lauf ihres Berufslebens gemobbt.
Eine WHO-Studie mit 23 000 deutschen Schülern ergab, dass jeder Fünfte an Verhaltensstörungen oder emotionalen Problemen leide. Ebenso viele klagten über psychosomatische Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen oder Einschlafstörungen.
Jedes 2. Kind geht regelmäßig mit Angst zur Schule, jedes 3. Kind braucht Nachhilfe, hat Tinnitus in der 5. Klasse und nimmt bereits in der 8. Klasse Medikamente, die es ohne Schule nicht bräuchte.

Ich kann mich noch gut an einen Fall erinnern, in dem ich selbst als Konfliktberater hinzu gezogen wurde, wo sich ein Team von Schulpsychologen gegenseitig gemobbt hat, eben genau jene, die nach Erfurt angestellt wurden, Mobbing und Gewalt zu verhindern. Sie lesen richtig.

“Er war ganz normal, unauffällig, es hat keine Anzeichen gegeben.” So oder ähnlich war es der anfänglichen Berichterstattung über den Amoklauf in Winnenden zu entnehmen. Bis sich raus gestellt hat, das Tim K. 1. an Depressionen litt, und 2., 3., 4. etc.

Was soll das?

Montag, 16. März 2009 13:27 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | Autor:

Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: “Hintertreppentechnik”

Während eines Gespräches oder einer Präsentation sticht ein Teilnehmer dadurch hervor, dass er an seinem störenden Verhalten festhält. Z.B. ein Angreifer, der es darauf abgesehen hat, Ihnen “die Show zu vermasseln” oder Ähnliches. Sofern Sie einen Angreifer nicht mit der Methode “Nebeln” zur Kooperation bringen, nutzen Sie die Hintertreppe und erlauben Sie demjenigen genau das, was er eh nicht lassen kann oder lassen wird.

Bespiel
Ein Gesprächspartner greift permanent an: “Das können Sie so nicht sagen. Da fehlen Ihnen sicher tiefere Einblicke in das Tagesgeschehen.”
Mögliche Antwort: “Das finde ich gut, dass Sie genau darauf achten, ob meine Vorschläge auch umsetzbar sind. Weiter so! Ich dachte schon, ich müsste das wieder selber machen!” Und weiter im Text, ohne weiter auf das Gesagte einzugehen.

Andere Möglichkeit: “Das finde ich gut, dass Sie sich als Kritiker zur Verfügung stellen. Jetzt fehlt uns nur noch ein Visionär, ein Praktiker und ein Controller. Wer möchte das machen?” In diesem Fall haben Sie die Rollen zugewiesen, sich selbst die Führungsrolle.

Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)

Montag, 9. März 2009 14:47 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , | Autor:

Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: “Methode Nebeln”

Eine probate Methode, Angriffe – ob latent oder frontal – zu kontern, ist das Nebeln. Für den Angreifer wird seine Attacke zum Kampf gegen Windmühlen. Ätsch! Zunge raus!

“Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?” Solche oder andere als Angriff gemeinte Aussagen  sind in manchen Projektteams oder ganzen Unternehmen an der Tagesordnung. Ebenso häufig tapsen wir in die Rechtfertigung, oder, wenn der Angriff frontal genug ist, gehen wir zum Gegenangriff über – oder beides. Aber haben Sie mal bei starkem Nebel einen Stein auf einen Acker geworfen? So etwa ist das Erfolgserlebnis des Angreifers, wenn Sie auf Rechtfertigungen und Gegenagriffe verzichten und so keine neue Angriffsfläche bieten.

Beispiel:
“Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?”
Mögliche Antwort:
“Könnte möglich sein – ich habe mich auf das Wesentliche beschränkt.”
Oder:
“Das ist durchaus denkbar, wir werden sehen ob es auch wichtig ist.”

Das Konzept: Die Aussage des Angreifers in eine weit entfernte, verallgemeinerte Möglichkeit ummünzen, welche damit an Gewicht verliert. Der Angreifer muß nun neuen Anlauf nehmen, was auf Dauer sehr ermüdend ist:
1. Angriffswelle: “Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?”
Mögliche Antwort: “Könnte möglich sein – ich habe mich auf das Wesentliche beschränkt.”
2. Angriffswelle: “Da haben Sie aber was Wesentliches ausgelassen, Ihr Ergebnis ist deshalb total falsch.”
Mögliche Antwort: “Schon möglich, dass nicht alle meine Ergebnisse immer ganz richtig sind – aber meine Ansätze schon. Schauen wir doch mal!”

In den häufigsten Fällen sollte jemand, dem es um die Sache geht, spätestens jetzt von seinem Angriff ablassen und zu Sache zurück kehren. Tut er dies nicht, haben Sie es möglicherweise mit einem Angreifer zu tun, dem es ausschließlich nur um den Agriff, genauer, Ihre Diffamierung oder Bloßstellung geht. Dann sollten Sie eine Entscheidung treffen: hat diese Gespräch noch einen Sinn? Muß ich diese Gespräch führen? Ggf. ist es sinnvoll, zu einer anderen Methode überzugehen: “Hintertreppentechnik”

Wenn Sie statt dessen mal richtig streiten wollen, machen Sie es umgekehrt:
1. was raussuchen, was nicht stimmt und dann
2. voll abschmettern

Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)

Montag, 9. März 2009 14:46 | Kommentare (1) | Tags: , , , , | Autor: