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	<title>Rolf Iven Trainings &#187; Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen</title>
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	<description>Trainings in Sachen Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung</description>
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		<title>Der Beckenrandschwimmer: Prototyp statt Stereotyp</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen? In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht! Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg" alt="Beckenrandschwimmer" title="Beckenrandschwimmer" width="400" height="162" class="alignleft size-full wp-image-1643" /></a>Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen?</p>
<p>In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht!</p>
<p>Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche Merkmale können aufs Korn genommen werden: Langhaar, Schreibtischwühler, Hektik-Fan, Alles-Hinterfrager, Doppeltkontrollierer, das wandelnde schlechte Gewissen&#8230;</p>
<p>All zu leicht lassen wir uns in mancher Konfliktsituation zu wenig hilfreichen Verallgemeinerungen hinreißen: Beamte, Lehrer, Raser, Ausländer, Ökos etc. Viel häufiger bedienen wir uns aber ein paar weniger Körperteile oder Anleihen aus der Tierwelt. Schnell geht jetzt eine Schublade auf, der meist wenig Hilfreiches entspringt. Generalisierung nennt der NLPler diesen Vorgang, mit dem unser Gehirn uns an anderer Stelle das Leben sehr vereinfacht. So müssen wir nicht jedes mal neu lernen, wie eine Türklinke zu bedienen oder eine Schraube fest zu ziehen ist. Kleine Veränderungen führen allerdings zum Scheitern des Standard-Programms, etwa dann, wenn man über Kopf eine Schraube fest drehen will oder aus der Türklinke ein Drehgriff wird, dem man nicht mehr ansieht, ob man ihn drehen oder einfach nur drücken muss.</p>
<p>Kleines Schmankerls aus Bayern: der einmalige Gerhard Polt poltert &#8211; so wird geflucht (nicht ganz politisch korrekt)<br />
<object width="400" height="100"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="324"></embed></object></p>
<p>Konfliktsituationen bedeuten Stress. Unter Stress greift unser Gehirn auf &#8220;bewährte&#8221; Standard-Programme in Standard-Schubladen zurück. Bewährt heißt dabei im besten steinzeitlichen Sinne das leibliche Überleben sichern. Diesen reflexartigen Griff unseres Stammhirns zum Standard-Konfliktprogramm kann man kaum unterbinden. Unweigerlich schießt Adrenalin ins Blut, Automatismen übernehmen die Regie, unser Unterbewusstsein bläst zum Angriff, bevor unser Verstand kontrollierend eingreifen kann. </p>
<p>Viel leichter ist es, diesen unweigerlichen Griff auf eine andere Schublade mit weit effizienteren und angemesseneren Handlungsweisen umzulenken. Genau hier setzt die Spitznamen-Methode an: Im Laufe unseres Lebens werden Handlungsmuster in einem speziellen Bereich unseres Gehirns gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Handlungsmuster selbst durchlebt, uns in unserer Fantasie nur vorgestellt oder im Film gesehen haben. Aus diesem Vorratspool an Handlungsmöglichkeiten bedienen wir uns. Was aber offensichtlich fehlt, sind konkrete Vorstellungen davon, wie wir Konfliktlösung mit Affen, Schweinen, Schlickrutschern oder Kamelen betreiben. Denn das haben wir nirgendwo gesehen oder anderweitig wahrgenommen, folglich also nicht gespeichert. Kaum jemand wird sich ausgemalt haben, wie ein Palaver mit einem Vierbeiner wohl im Detail aussehen könnte. Gleiches gilt für den Umgang mit Körperteilen.</p>
<p>Je mehr wir uns also selbst suggerieren, wir hätten es mit einem Tier etc. zu tun, um so mehr manövrieren wir uns selbst ins Aus: es sind schlicht keine Handlungsmuster für solche Fälle abgespeichert! Das Spektrum an Handlungsalternativen schwindet dahin, mögliche Lösungen verliert man aus dem Blickfeld. Unser Einfühlungsvermögen leidet, eine wichtige Voraussetzung zur partnerschaftlichen Führung von Konfliktgesprächen.</p>
<p>Suggerieren wir uns selbst, es handle sich um einen Schattenparker oder Duschgelvorwärmer, geben wir unserem Unterbewusstsein in der Suche nach einem geeigneten Verhalten eine wesentlich konstruktivere Richtung: Wir schauen genauer hin, erkennen mögliche Bedürfnisse unseres Kontrahenten und können leichter  jenes Maß an Nähe und Distanz herstellen, das uns handlungsfähig hält und Sicherheit gibt.</p>
<p>Natürlich sollten sie es tunlichst unterlassen, ihren Gesprächspartner über ihre Wortschöpfung zu informieren oder gar bei Kollegen damit zu punkten. Behalten sie es für sich. Nutzen sie ihre so angekurbelte Kreativität, um zu verblüffenden Lösungen zu kommen &#8211; und vor allem, den Humor zu bewahren. Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
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		<title>Whistleblowing: Wenn Mitarbeiter die Alarmglocken leuten</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 08:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gekaufte Betriebsräte, verkaufte Kundendaten, überwachte Mitarbeiter, unkontrollierte Manager(bordellrechnungen) &#8211; man fragt sich: hat da wirklich niemand was gewusst, niemand was gesagt? Jemand muss die Kameras aufgehangen haben, Betriebsräte samt ihrer Sekretariate und Mitarbeiter im Controlling die Buchungen etc. gesehen &#8211; und den Mund gehalten haben. Doch es gibt auch Menschen, die den Mund auf machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gekaufte Betriebsräte, verkaufte Kundendaten, überwachte Mitarbeiter, unkontrollierte Manager(bordellrechnungen) &#8211; man fragt sich: hat da wirklich niemand was gewusst, niemand was gesagt? Jemand muss die Kameras aufgehangen haben, Betriebsräte samt ihrer Sekretariate und Mitarbeiter im Controlling die Buchungen etc. gesehen &#8211; und den Mund gehalten haben.</p>
<p>Doch es gibt auch Menschen, die den Mund auf machen.<br />
<span id="more-1563"></span>Aber es ist klar, das z.B. ein Werksmitarbeiter am Band eines Automobilkonzerns wenig Gehör findet, wenn Betriebsrat und Management gemeinsame Sache machen. <a href="http://www.whistleblower-net.de/">&#8220;Whistleblower&#8221;</a> ist die neueste Anglizisme für Menschen, die couragiert den Mund auf machen. Sie haben es schwer, sich in Unternehmens- und Organisationsstrukturen ihren Weg zu Transparenz und Gerechtigkeit zu gehen, vor allem, wenn die Kontrollorgane versagen oder gar Teil des Betruges sind. </p>
<p>Das <a href="http://www.whistleblower-net.de/">Whistelblower Netzwerk e.V.</a> hat es sich zur Aufgabe gemacht, solchen Menschen zu einem gesicherten Rechtsrahmen und gesellschaftlicher Anerkennung zu verhelfen. Denn selbstloses Pflichtbewusstsein und Zivilcourage führen in Deutschland wie anderen Orts nicht unbedingt zu Achtung, Anerkennung und Veränderung, im Gegenteil. Zu groß ist die Angst derjenigen, die direkt daneben stehen, in einen &#8211; eigentlich nicht vorhandenen &#8211; Abgrund mitgerissen zu werden. Der Mensch ist halt ein Herdentier.</p>
<p>Der Verein zeigt auf seiner Homepage Beispiele von Menschen, die die offensichtlichen Schieflagen und Widrigkeiten nicht stillschweigend hin nehmen und aktiv werden. Als ich mich das erste mal auf der Homepage des Vereins umgesehen habe, war mir nicht ganz klar, wo ich da gelandet bin. Das seltsame Gefühl, es mit schrulligen Moralaposteln und bornierten Nachbarn im tiefsten Unterforderunsgstress zu tun zu haben, beschlich mich. Weit gefehlt!</p>
<p>Mittlerweile gibt es rund um die Welt Organisationen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Es ist eben ein Unterschied, ob man am Stammtisch über weit entfernte Manager schimpft, als Kabarettist damit Lacher einfängt oder</p>
<ul>
in einem solchen Unrechtssystem arbeitet<br />
wach und interessiert genug ist, um zu beobachten<br />
und couragiert und willensstark genug ist, aktiv zu werden</ul>
<p></br><a href="http://www.whistleblower-net.de/">Whistelblower Netzwerk e.V.</a></p>
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		<title>Die Zehn-Finger-Skala der schwierigen Menschen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Titel &#8220;Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen&#8221; ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene Persönlichkeitsstörungen diagnostisch zu unterscheiden. Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel &#8220;<a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen" href="http://www.rolf-iven.com/trainings-uberblick/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen">Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen</a>&#8221; ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung">Persönlichkeitsstörungen</a> diagnostisch zu unterscheiden.</p>
<p>Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, festverdrahtete Bekloppte, die so auf die Welt gekommen sind, so waren und immer so bleiben werden. Und sie leben mitten unter uns: Pädophile in Kindertagesstätten, Zwanghafte in Verwaltungen und dissozial Gestörte in der Politik und dem Top-Management. In einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern sind also im Schnitt schon 20 Psychopaten beschäftigt, ohne dass dies &#8211; als Krankheitsbild &#8211; auffallen muss bzw. vom Fachmann auf den ersten Blick erkannt werden könnte.</p>
<p>Für einen Durchschnittsbürger ist es also recht schwierig, hier zu einem klaren Bild zu kommen. Wohl aber ist er dem Schalten und Walten schwieriger Menschen ausgeliefert und muss mit ihnen klar kommen, wobei Flucht eine ernst zu nehmende Lösung wäre, jedoch nicht immer umsetzbar ist. Das Erkennen, mit wem man es gerade zu tun hat, ist jedoch wichtig für die Entscheidung, wie man sich selbst verhält: Könnte ein offenes Wort die Situation klären? Könnte man mit einer angemessenen Konfrontation zu einem Dialog zurück finden oder sind Selbstschutz und Abgrenzung und begrenzte Kooperationsangebote oder gar Rückzug angezeigt?</p>
<p>Wenn wir mit Sanftheit und betont bindungs- und kooperationsorientiert einem bornierten Menschen begegnen, haben wir in der Regel schon verloren, bevor es richtig los geht. Das Gleiche gilt meines Erachtens auch z.B. für dissozial gestörte Persönlichkeiten.</p>
<p>So suchen wir viel zu lange die Kooperation in Fällen, wo sie nicht zu finden sein wird, und schmeißen die Flinte ins Korn in Fällen, wo mit einem etwas erweiterten Verhaltensrepertoir eine möglicherweise gestörte Kommunikation sich wieder richten lässt.</p>
<p>Die Übergänge vom moralischen, sozialen Menschen über die verschiedenene Abstufungen der schwierigen Menschen bis hin zum Psychopaten sind fließend. Ein Wechsel des soziales Umfeldes kann zum Beispiel sehr schnell zu einer Veränderung im Verhalten von Menschen führen.</p>
<p>Ich nähere mich dem mit einer Zehn-Finger-Skala an:<br />
<span id="more-1540"></span><br />
<strong>0 bis 2 Finger: hach, ist das Leben schön!</strong><br />
Gesunde Kommunikation, Achtsamkeit, Zuwendung und Wertschätzung prägen vorrangig die Beziehung. Man nimmt sich gegenseitig wahr. Aufkommende Konflikte werden thematisiert und nicht dramatisiert. Gelegentliche Ungereimtheiten können mittels <a title="Umgang mit schwierigen Menschen: Methode &quot;Hinterfragen&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/umgang-mit-schwierigen-menschen-methode-hinterfragen/117">hinterfragen</a> geklärt werden. Eigene Ziele und Gemeinsamkeit werden abgewogen. Hach, ist das Leben schön&#8230;</p>
<p><strong>3 bis 4 Finger: Standard-Business-Applikation</strong><br />
Hier ist Achtsamkeit und Gemeinsamkeit schon dünner gesät. Im Zweifelsfall werden die eigenen Ziele favorisiert, wenn es nicht besonders auffällt, zum Nachteil anderer oder der Firma, in der man arbeitet. Sicher, man fragt nach, ob man was vom Bäcker mitbringen soll, macht bei Team-Events fleißig mit etc., aber hier und da etwas rum manipulieren gehört zum Umgang. Bei aufkommenden Konflikten wird eine Abwägungsprozedur durchlaufen, bevor sich zu einem bestimmten Handeln entschlossen wird: Ist der Konflikt von Nutzen für mich? Wenn ja, kann ich ihn politisch korrekt anheizen? Wenn nein, schadet mir der Konflikt? Und so fort. Hier ist man schon in latentem Stress, da man ständig aufpassen muss, was gerade angesagt ist.</p>
<p>In dieser Kategorie findet man schwierige Menschen, denen man mit bestimmten Gesprächstechniken und verhaltensorientierten Ansätzen noch beikommen kann. Gelegentlich stellen sich auch Veränderungen ein, und unser Gegenüber kehrt zu einem ausgewogeneren Verhalten zurück. Frustrierte zum Beispiel, die ihren Frust einfach irgendwo abladen müssen, oder Ignoranten, Heulsusen, Panzer etc. Diese Menschen halten an einem bestimmten Verhalten fest, da es sich im sozielen Kontext für sie als vorteilhaft erwiesen hat. Es gilt der Spruch von Wilhelm Busch: Wirkt der Mensch gleich wie verwandelt, wird er erst als Mensch behandelt!</p>
<p><strong>5 bis 6 Finger: kritische Business-Applikation und soziale Autisten</strong><br />
Hier wird immer zunächst hinterfragt: was will er jetzt, warum sagt er das gerade jetzt, so, und zu mir, welche Ziele werden verfolgt, welches Verhalten erwartet. Vielleicht haben diese Menschen noch nicht durchweg Schlechtes im Sinn, aber ihr Verhalten macht den Umgang schwierig. Man wird gelegentlich unterbrochen und kann nicht ausreden, Ideen und Vorschläge werden einseitig betrachte (ähh.. der schon wieder, war ja klar..), der Gesprächspartner wird nicht mehr als Mensch, sondern als funktionalisiertes Etwas mit Rechten und Pflichten gesehen (Kunden, die man so und so behandeln muss, Mitarbeiter, die man so und so führen muss, Vorgesetzte, die man so und so manipulieren muss..) Etwa so, wie wir im Strassenverkehr andere Autos wahrnehmen: wir sehen nuch noch die Hülle, die Blinker, Lichter etc., sehen aber nicht mehr &#8220;hinein&#8221;. Das erzeugt eine Distanz, aus der aufkommende Konflikte nur noch schwer thematisiert und konsensorientiert betrachtet werden können, da eben diese Distanz das Wissen um die beteiligten Konfliktparteien verloren gegangen ist. Statt desse gibt es einen Workaround: Mitarbeiter deligieren zurück, Führungskräfte sagen an, wie es zu gehen hat.</p>
<p>In Partnerschaften ist das nicht anders. Hier ist lediglich entscheident, welcher Partner das Duell um die Macht für sich entschieden hat.</p>
<p>Die schwierigen Menschen dieser Kategorie sind schon weit gekommen und sehr erfahren. Ihre Hauptstrategie: den Gegner zermürben, auf das eigene Niveau herunter holen und dort mit Erfahrung und Ausdauer schlagen. Sie halten mit Nachdruck an ihrem Verhalten fest, was zur Desillusionierung und Lähmung des Gegners führt. Ein Großteil unserer Energie und Aufmerksamkeit geht schon durch Selbstschutz und Wahrung der eigenen Integrität drauf. Wer darüber hinaus noch Gesprächstechniken (<a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &quot;Methode Nebeln&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-methode-nebeln/281">Nebeln</a> oder <a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &quot;Hintertreppentechnik&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-hintertreppentechnik/296">Hintertreppentechnik</a>) in Ansatz bringen will, muss selber schon ziemlich trainiert sein und echte Nehmerqualitäten ausweisen.</p>
<p>Stress pur. Hier gehen enorme Energien und die Lust am Leben verloren. Neurologen haben <a title="Buchempfehlung &quot;Prinzip Menschlichkeit&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/aufgelesen-buchempfehlung-prinzip-menschlichkeit/921">nachgewiesen</a>, dass der Aufenthalt in diesem Milieu auf Dauer zu erheblichen gesundheitlichen Schäden, zum Kollaps des körpereigenen Belohnungssystems und ja sogar zum Abschalten bestimmter Gene führen kann. Wir sind also auf dem besten Wege, selber zum &#8220;festverdrahteten Bekloppten&#8221; zu werden.</p>
<p><strong>7 bis 8 Finger: nix wie weg</strong><br />
Menschen, die Gewalt in jeder Form als Mittel nutzen, um eigene Interessen durchzusetzen. Ob die Gewaltanwendung selbst gerechtfertigt und angemessen ist, wird nicht mehr hinterfragt. Es gibt keine Reue, das Ergebnis zählt. Ich will es haben &#8211; ich nehme es mir. In der Regel führt ein entsprechender Sozialisierungsprozess in diese Klasse, was diese Menschen von den 10-Finger-Typen unterscheidet:</p>
<p><strong>9 bis 10 Finger: love it or leave it, but change will never happen</strong><br />
Menschen, die von Geburt an oder über Sozialisierung oder Krankheit zum üblen Zeitgenossen geworden sind. Es hat ebenso wenig Sinn, sich über die Vergesslichkeit Demenzkranker aufzuregen wie über die Gewinnsucht mancher Banker. Hier handelt es sich wie gesagt nicht mehr um schwierige Menschen, sondern um Soziopaten.</p>
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		<title>Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen Training am 14. und 15. Mai 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 06:27:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt Zeitgenossen, bei denen Geduld, Verständnis oder klare Worte nicht weiter helfen. Erweitern Sie Ihr Repertoir und trainieren Sie kreative Methoden im Umgang mit schwierigen Menschen, z. B. wie Sie • Dauerredner auf den Punkt bringen, • Heulsusen zum Handeln bringen, • Besserwisser gewinnbringend einsetzen oder • Bornierte zur Kooperation bewegen. Übrigens: Wer berechenbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/berlink4_800.jpg"><img src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/berlink4_800.jpg" alt="Großfläche Berlin" title="Großfläche Berlin" width="400" height="300" class="alignleft size-full wp-image-571" /></a></p>
<p>Es gibt Zeitgenossen, bei denen Geduld, Verständnis oder klare Worte nicht weiter helfen. Erweitern Sie Ihr Repertoir und trainieren Sie kreative Methoden im Umgang mit schwierigen Menschen, z. B. wie Sie<br />
• Dauerredner auf den Punkt bringen,<br />
• Heulsusen zum Handeln bringen,<br />
• Besserwisser gewinnbringend einsetzen oder<br />
• Bornierte zur Kooperation bewegen.</p>
<p>Übrigens: Wer berechenbar ist, ist auch manipulierbar! Schwierige Menschen setzen gerade auf Ihr Verständnis, Ihre Geduld und nutzen Ihre Angst vor Konflikten aus. Entzaubern Sie diese Spezialisten, bevor Ihnen der Kragen platzt!</p>
<p>Training<br />
“Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen”<br />
14. &#8211; 15. Mai 2009 in 93047 Regensburg<br />
2 Tage (9&#215;1,5h), 1. Tag: 9h &#8211; 21h, 2. Tag: 8.30h &#8211; 17h<br />
<strong>Maximal 10 Teilnehmer!</strong><br />
Inkl. umfangreichem Begleitmaterial und inkl. MwSt.<br />
beträgt Ihre Investition nur 498,- Euro</p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/anmeldeformular.html">Anmeldung: hier klicken &gt;&gt;</a></p>
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		<title>Schlagfertigkeit? Konfliktfähigkeit!</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 22:58:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schlagfertigkeit ist sicher ein guter Helfer in mancher Konfrontation. Schlagfertigkeit kann helfen, bewegungsfähig zu bleiben und einen Angriff oder eine Überrumpelung zu kontern. Steht man allerdings einem &#8220;Naturtalent&#8221; gegenüber und ist in Sachen Schlagfertigkeit nicht ausreichend trainiert, ist nach der 2., spätestens nach der 3. Angriffswelle Schluss: &#8220;Neuen Spruch gelernt, was?!&#8221; Darüber hinaus besteht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlagfertigkeit ist sicher ein guter Helfer in mancher Konfrontation. Schlagfertigkeit kann helfen, bewegungsfähig zu bleiben und einen Angriff oder eine Überrumpelung zu kontern.</p>
<p>Steht man allerdings einem &#8220;Naturtalent&#8221; gegenüber und ist in Sachen Schlagfertigkeit nicht ausreichend trainiert, ist nach der 2., spätestens nach der 3. Angriffswelle Schluss: &#8220;Neuen Spruch gelernt, was?!&#8221;</p>
<p>Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das Gespräch vollends entgleist und nur noch pure Durchsetzungsfähigkeit demonstriert wird. Ist man erst in der Gegenangriffs-Falle gelandet, ist das Gespräch beendet. Was kann man tun, um das zu verhindern, vor allem, wenn man in Sachen Schlagfertigkeit nicht richtig sicher ist?</p>
<p>Zunächst kann man sich vergegenwärtigen, dass es gar nicht notwendig ist, schnell und verbal zu antworten. Schlagfertigkeit bedeutet nicht, dass ein Geschwindigkeitsrekord im nass antworten aufgestellt werden muss. Im Gegenteil, je mehr Zeit Sie sich nehmen, um so eher entgehen Sie Ihren Reflexen (Brav-antworten, Gegenangriff- oder Rechtfertigungs-Reflex) und zeigen darüber hinaus auch noch Selbstsicherheit. Wenn verbale Äußerungen nicht Ihr Stil sind, dann können Sie auch mit körpersprachlichen Signalen antworten. Ein Blick, Augenzwinkern, Handbewegungen, sich erst mal die Nase kratzen oder putzen, auch gar keine Reaktion kann helfen, wenn dies bewusst gewählt wird und nicht aus Verlegenheit erfolgt.</p>
<p>Zum anderen ist es in der Regel nicht notwendig, besonders humoristische Spitzenleistungen zu erbringen. Legen Sie sich eine &#8220;Patentlösung&#8221; für solche Situationen zurecht (Sie werden spüren, wann der Moment gekommen ist). Sie können z. B. erst etwas inne halten, die Nase rümpfen und fragen: &#8220;Könnten Sie das noch mal wiederholen?&#8221;</p>
<p>Fragen sind grundsätzlich sehr gute und starke Mittel, um forsche Gesprächspartner zu erden. Die einfache Frage &#8220;Wie meinen Sie das genau?&#8221; wirkt Wunder und besonders gut bei augenscheinlich klaren Statements. Ein Beispiel:<br />
&#8220;Sie haben ja gar keine Ahnung!&#8221;<br />
&#8220;Wie meinen Sie das genau?&#8221;<br />
&#8220;Ja wie ich es sage: Sie haben keine Ahnung!&#8221;<br />
&#8220;Ich hab Sie schon gehört, aber &#8211; wie meinen Sie das genau?&#8221;</p>
<p>Ihr Gegenüber wird nun entweder den Angriff verstärken, z.B. so:<br />
&#8220;Sie haben keine Ahnung und sind auch schwer von Begriff, was?&#8221;<br />
Das wäre allerdings eine Eskalation, mit der er seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt. In diesem Fall ist die Frage angebracht, ob die Unterhaltung noch sinnvoll ist, denn es ist möglicherweise ganz gleich, was Sie antworten. Hier will Ihnen möglicherweise jemand ans Leder.</p>
<p>Oder Ihr Gegenüber wird konkreter:<br />
&#8220;Ihre Schlussfolgerungen sind völlig abwegig, daran merkt man, dass Sie keine Ahnung haben.&#8221;<br />
Jetzt haben Sie Verhandlungs- und Interpretationsmasse, denn über Schlussfolgerungen kann man immer unterschiedlicher Meinung sein.</p>
<p>Tipp: Benutzen Sie diese Frage zunächst in weniger kritischen Situationen, um sattelfest zu werden. Warten Sie gelassen die Antwort ab, und profitieren Sie von einer alten Weisheit: Wie man Menschen in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen!</p>
<p>Empfohlener Download: <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/Mittelbayerische18-10-08.pdf">&#8220;Mittelbayerische Zeitung&#8221; über den Trainingsabend &#8220;Angriffe Kreativ kontern&#8221; vom 18.10.2008</a></p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
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		<title>Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: Heulsusen stoppen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 10:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kann richtig gut tun, sich mal auszuheulen, den Gedanken und Gefühlen ungefiltert freien Lauf zu lassen, los zu lassen. Ich wünsche jedem Leser einen Menschen, der dann zuhört. Andererseits gibt es Menschen, die sich mit ihrem offensichtlich ach so trüben Schicksal interessant machen möchten, die kein Ende finden. Schließlich endet es im &#8220;Ja, aber..&#8221;-Spiel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-358" title="Heulsuse" src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/03/mg_4829.jpg" alt="Heulsuse" width="400" height="271" /></p>
<p>Es kann richtig gut tun, sich mal auszuheulen, den Gedanken und Gefühlen ungefiltert freien Lauf zu lassen, los zu lassen. Ich wünsche jedem Leser einen Menschen, der dann zuhört.</p>
<p>Andererseits gibt es Menschen, die sich mit ihrem offensichtlich ach so trüben Schicksal interessant machen möchten, die kein Ende finden. Schließlich endet es im &#8220;Ja, aber..&#8221;-Spiel. Will heißen: wir unterbreiten einen Vorschlag, eine Idee nach der anderen, und unser Gegenüber hat immer einen Grund parat, warum genau das nicht geht, bereits schon erfolglos versucht wurde etc. und überhaupt. Heulsusen also, klasse Schauspieler obendrein.</p>
<p>Machmal bin ich mir auch nicht sicher, wen ich da vor mir habe, denn es gibt ja auch die Möglichkeit, dass sich jemand in epischer Breite über seine Kollegen eschoffiert, es eigentlich aber um etwas ganz anderes geht, z.B. das gestörte Verhältnis zum Lebensgefährten/tin oder ähnliches. Ein Stellvertreterkrieg also.</p>
<p><strong>Es gibt eine einfache Frage, mit der Sie die Spreu vom Weizen trennen können: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221;</strong></p>
<p><span id="more-351"></span>Kommt Ihr Gegenüber in etwa auf den Punkt, stellen Sie genau diese Frage: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221; Achten Sie genau auf alle Reaktionen Ihres Gesprächspartners, Änderung der Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Länge der Sprechpause, bis die Antwort kommt.</p>
<p><strong>In der Hauptsache, so meine Erfahrung, gibt es drei verschiedene Antworttypen:</strong><br />
1. Antwort mit der Gegenfrage: &#8220;Was soll denn die Frage?!&#8221;<br />
Jemandem, der gerne das &#8220;Ja, aber&#8221;-Spiel spielen möchte, passt das gar nicht in den Kram, denn Sie haben soeben das Spiel beendet. Eine Heulsuse also. Die Heulsuse wird sich jetzt anschicken, das Feld zu räumen, da sie angesichts einer solch unverschämten und unsensiblen Frage in Ihnen keinen Spielgefährten mehr sieht. Schließlich sollen Sie Verständnis haben, und nicht noch alles schlimmer machen!</p>
<p>2. Antwort mit der Gegenfrage: &#8220;Wie? Was? Was meinst Du damit? Ja eben das &#8230;&#8221;<br />
Ihr Gegnüber stutzt, bleibt aber beim Thema, und beginnt, darüber nach zu denken, unternimmt wenigstens den Versuch einer Antwort. In diesem Fall hat Ihr Gegenüber schon einen Leidensdruck, allerdings besteht die Möglichkeit, dass es tatsächlich um ein ganz anderes Thema geht. Das können Sie mit etwas Beobachtung und Einfühlungsvermögen schnell finden.</p>
<p>3. Die Antwort kommt so präzise und schnell wie eine Pistolenkugel<br />
Hier hat jemand genau das Problem, das er beschreibt, leidet darunter und kennt das mit diesem Problem verbundene Gefühl. Kein Spiel, kein Stellvertreterkrieg, alles echt.</p>
<p>Beispiel (schematisch):<br />
Jemand stellt dar, wie inkompetent, moralisch verwerflich, unsozial, profitgierig, heute-so-morgen-so der Vorgesetzte ist.<br />
Frage: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221;</p>
<p>Antwort der Heulsuse: &#8220;Ja, wie! Was soll denn die Frage? Äh, ja also der ist halt so blöd. Naja.&#8221;</p>
<p>Antwort im Stellvertretekrieg: &#8220;Ja, wie, was ist das Schlimmste!? Das der so bescheuert ist! Das hält ja keiner aus! Ich habe schon gedacht, ich schreib mal einen Brief an den XYZ! Jeden Tag was anderes, heute sagt der so, morgen so!&#8221;<br />
&#8220;Du meinst, dieser Widersinn ist so schlimm.&#8221;<br />
&#8220;Ja! Genau! Der Widersinn! Genau! Dieses hin und her! Das könnte alles viel glatter laufen, wenn&#8230; &#8221;</p>
<p>Antwort des wirklich Leidenden: &#8220;Das ich nie das Gefühl habe, was geschafft zu haben! Ich geh abends total kaputt raus und weiß genau, dass ich morgen alles neu machen kann!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
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		<title>Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &#8220;Hintertreppentechnik&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 13:47:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während eines Gespräches oder einer Präsentation sticht ein Teilnehmer dadurch hervor, dass er an seinem störenden Verhalten festhält. Z.B. ein Angreifer, der es darauf abgesehen hat, Ihnen &#8220;die Show zu vermasseln&#8221; oder Ähnliches. Sofern Sie einen Angreifer nicht mit der Methode &#8220;Nebeln&#8221; zur Kooperation bringen, nutzen Sie die Hintertreppe und erlauben Sie demjenigen genau das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während eines Gespräches oder einer Präsentation sticht ein Teilnehmer dadurch hervor, dass er an seinem störenden Verhalten festhält. Z.B. ein Angreifer, der es darauf abgesehen hat, Ihnen &#8220;die Show zu vermasseln&#8221; oder Ähnliches. Sofern Sie einen Angreifer nicht mit der Methode <a href="http://www.rolf-iven.com/blog/2009/03/09/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-methode-nebeln/">&#8220;Nebeln&#8221;</a> zur Kooperation bringen, nutzen Sie die Hintertreppe und erlauben Sie demjenigen genau das, was er eh nicht lassen kann oder lassen wird.</p>
<p>Bespiel<br />
Ein Gesprächspartner greift permanent an: &#8220;Das können Sie so nicht sagen. Da fehlen Ihnen sicher tiefere Einblicke in das Tagesgeschehen.&#8221;<br />
Mögliche Antwort: &#8220;Das finde ich gut, dass Sie genau darauf achten, ob meine Vorschläge auch umsetzbar sind. Weiter so! Ich dachte schon, ich müsste das wieder selber machen!&#8221; Und weiter im Text, ohne weiter auf das Gesagte einzugehen.</p>
<p>Andere Möglichkeit: &#8220;Das finde ich gut, dass Sie sich als Kritiker zur Verfügung stellen. Jetzt fehlt uns nur noch ein Visionär, ein Praktiker und ein Controller. Wer möchte das machen?&#8221; In diesem Fall haben Sie die Rollen zugewiesen, sich selbst die Führungsrolle.</p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
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		<title>Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &#8220;Methode Nebeln&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 13:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine probate Methode, Angriffe &#8211; ob latent oder frontal &#8211; zu kontern, ist das Nebeln. Für den Angreifer wird seine Attacke zum Kampf gegen Windmühlen. &#8220;Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?&#8221; Solche oder andere als Angriff gemeinte Aussagen  sind in manchen Projektteams oder ganzen Unternehmen an der Tagesordnung. Ebenso häufig tapsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine probate Methode, Angriffe &#8211; ob latent oder frontal &#8211; zu kontern, ist das Nebeln. Für den Angreifer wird seine Attacke zum Kampf gegen Windmühlen. <img class="alignleft size-full wp-image-283" title="Ätsch! Zunge raus!" src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/03/mg_4434.jpg" alt="Ätsch! Zunge raus!" width="400" height="347" /></p>
<p>&#8220;Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?&#8221; Solche oder andere als Angriff gemeinte Aussagen  sind in manchen Projektteams oder ganzen Unternehmen an der Tagesordnung. Ebenso häufig tapsen wir in die Rechtfertigung, oder, wenn der Angriff frontal genug ist, gehen wir zum Gegenangriff über &#8211; oder beides. Aber haben Sie mal bei starkem Nebel einen Stein auf einen Acker geworfen? So etwa ist das Erfolgserlebnis des Angreifers, wenn Sie auf Rechtfertigungen und Gegenagriffe verzichten und so keine neue Angriffsfläche bieten.</p>
<p>Beispiel:<br />
&#8220;Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?&#8221;<br />
Mögliche Antwort:<br />
&#8220;Könnte möglich sein &#8211; ich habe mich auf das Wesentliche beschränkt.&#8221;<br />
Oder:<br />
&#8220;Das ist durchaus denkbar, wir werden sehen ob es auch wichtig ist.&#8221;</p>
<p>Das Konzept: Die Aussage des Angreifers in eine weit entfernte, verallgemeinerte Möglichkeit ummünzen, welche damit an Gewicht verliert. Der Angreifer muß nun neuen Anlauf nehmen, was auf Dauer sehr ermüdend ist:<br />
1. Angriffswelle: &#8220;Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?&#8221;<br />
Mögliche Antwort: &#8220;Könnte möglich sein &#8211; ich habe mich auf das Wesentliche beschränkt.&#8221;<br />
2. Angriffswelle: &#8220;Da haben Sie aber was Wesentliches ausgelassen, Ihr Ergebnis ist deshalb total falsch.&#8221;<br />
Mögliche Antwort: &#8220;Schon möglich, dass nicht alle meine Ergebnisse immer ganz richtig sind &#8211; aber meine Ansätze schon. Schauen wir doch mal!&#8221;</p>
<p>In den häufigsten Fällen sollte jemand, dem es um die Sache geht, spätestens jetzt von seinem Angriff ablassen und zu Sache zurück kehren. Tut er dies nicht, haben Sie es möglicherweise mit einem Angreifer zu tun, dem es ausschließlich nur um den Agriff, genauer, Ihre Diffamierung oder Bloßstellung geht. Dann sollten Sie eine Entscheidung treffen: hat diese Gespräch noch einen Sinn? Muß ich diese Gespräch führen? Ggf. ist es sinnvoll, zu einer anderen Methode überzugehen: <a href="http://www.rolf-iven.com/blog/2009/03/09/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-hintertreppentechnik/">&#8220;Hintertreppentechnik&#8221;</a></p>
<p>Wenn Sie statt dessen mal richtig streiten wollen, machen Sie es umgekehrt:<br />
1. was raussuchen, was nicht stimmt und dann<br />
2. voll abschmettern</p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
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		<title>70 Prozent der Deutschen machen »Dienst nach Vorschrift«</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 13:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schlechtes Management und unklare Vorgaben an die Mitarbeiter sind die Hauptgründe. »Deutsche Chefs sind zu autoritär und lassen andere Meinungen selten gelten«, sagte der Chef von Gallup-Deutschland, Gerald Wood, in einem dpa-Gespräch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Gallup-Studie empfinden nur 15 Prozent aller Deutschen ihre Arbeit befriedigend. Hingegen machen 70 Prozent aller Deutschen »Dienst nach Vorschrift« und fühlen sich ihrem Unternehmen nicht wirklich verpflichtet.</p>
<p>Das Ergebnis der repräsentativen Studie belegt, dass sich sogar 16 Prozent der Befragten bereits »innerlich verabschiedet« haben. Auffällig ist ein klarer Unterschied der Geschlechter. Während immerhin 19 Prozent der Mitarbeiterinnen engagiert im Job sind, zeigen nur 11 Prozent der männlichen Mitarbeiter engagiert Einsatz. Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge Ende Oktober knapp 2000 zufällig ausgewählte Arbeitnehmer ab 18 Jahren telefonisch befragt.</p>
<p><strong>Schaden auf 220 Milliarden Euro beziffert!</strong><br />
Die insgesamt schwache Mitarbeiter-Bindung hat ihren Preis. Das fehlende Engagement am Arbeitsplatz verursacht hohe Fehlzeiten und niedrige Produktivität. Das Gallup-Institut beziffert den gesamt-wirtschaftlichen Schaden auf jährlich 250 Milliarden Euro. Damit entspricht der bezifferte Schaden von der Größe her fast dem des gesamten Bundeshaushaltes im Jahr 2004 (257,3 Milliarden Euro).</p>
<p><strong>Schlechtes Management &#8211; Ursache Nr.1</strong><br />
Schlechtes Management ist die Ursache Nr.1 für den Frust so vieler Mitarbeiter. »Deutsche Chefs sind zu autoritär und lassen andere Meinungen selten gelten«, sagte der Chef von Gallup-Deutschland, Gerald Wood, in einem dpa-Gespräch. Die Mitarbeiter vermissen Lob und Anerkennung für gute Arbeit. Auch sei Mobbing ein ernstzunehmendes Problem.</p>
<p>Das im Osten Deutschlands mit 11 Prozent noch niedrigere Mitarbeiter-Engagement kann hingegen nicht der »DDR-Mentalität« zugeschrieben werden. Vielmehr spiegele sich hierbei die Auffassung der ostdeutschen Management-Etagen wieder. Für die Mitarbeiter müsse man nicht viel tun. Es gebe ja ohnehin genügend Arbeitslose.</p>
<p><strong>Nichts wissen macht was</strong><br />
Mitarbeiter bemängeln in der Studie unter anderem, dass Sie nicht wissen, was von ihnen genau erwartet wird. Die Vorgesetzten interessierten sich nicht für Sie als Mensch. Sie müssten häufig eine Position ausfüllen, die ihnen nicht liege oder ihrer Ansicht nach kaum Gewicht habe.</p>
<p>Gravierend sei der Fakt, dass Mitarbeiter immer weniger engagiert sind, je länger sie im Unternehmen beschäftigt sind. Das menschliche Kapital im Unternehmen sinke. Dagegen solle es durch Weiterbildung und Entwicklung eigentlich wachsen.</p>
<p><strong>Der internationale Vergleich</strong><br />
Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland im Mittelfeld. Der Studie zufolge gibt es in den USA mit 30 Prozent etwa doppelt so viele engagierte Mitarbeiter. Wenig tröstlich scheint in diesem Zusammenhang der Fakt, dass die Franzosen und Japaner mit je 9 Prozent engagierter Mitarbeiter bei der Studie noch schlechter abschneiden.</p>
<p>Quelle: dpa &amp; Studie Gallup mbH Deutschland (Potsdam)</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Nein&#8221; sagen: Der positive Vorführeffekt</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/nein-sagen-der-positive-vorfuhreffekt/198</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 10:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Vorstandssekretärin litt sehr darunter, dass ihr Vorgesetzter regelmäßig kurz vor Feierabend mit einem Stoß Arbeit zu ihr kam, und um sofortige Erledigung bat. Vielleicht kennen Sie das. Regelmäßig konnte sie ihre Freizeitplanung über den Haufen werfen und alle Termine absagen. Mittlerweile äußerte sich auch ihr Lebensgefährte und setzte sie unter Druck, sich das nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/01/clownnasen1.jpg"><img src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/01/clownnasen1.jpg" alt="" title="clownnasen1" width="400" height="109" class="alignnone size-medium wp-image-199" /></a><br />
Eine Vorstandssekretärin litt sehr darunter, dass ihr Vorgesetzter regelmäßig kurz vor Feierabend mit einem Stoß Arbeit zu ihr kam, und um sofortige Erledigung bat. Vielleicht kennen Sie das.</p>
<p>Regelmäßig konnte sie ihre Freizeitplanung über den Haufen werfen und alle Termine absagen. Mittlerweile äußerte sich auch ihr Lebensgefährte und setzte sie unter Druck, sich das nicht mehr gefallen zu lassen.</p>
<p>Im Gespräch stellte sich schnell heraus, dass es ihr grundsätzlich schwer gefallen ist, &#8220;Nein&#8221; zu sagen. Auch in anderen Lebensbereichen sagte sie immer wieder viel zu schnell zu, nur um sich anschließend über sich selbst zu ärgern.</p>
<p>Sie bekam von mir eine Hausaufgabe auf: über das ganz nächste Wochenende hinweg sollte sie zu allem und jedem &#8220;Nein!&#8221; sagen. Grundsätzlich und immer. Ihr Lebensgefährte wurde natürlich eingeweiht und gebeten, sie zu unterstützen. Was sie dann tun würde, wäre egal.<br />
Beispiel vom Frühstückstisch:<br />
&#8220;Gibst Du mir mal die Butter?!&#8221;<br />
&#8220;Nein.&#8221;<br />
Natürlich könne sie dann die Butter reichen. Es gehe lediglich darum, anstatt reflexhaft &#8220;Ja&#8221; zu sagen oder es still schweigend einfach zu tun, den Nein-Reflex wieder zum Leben zu erwecken.</p>
<p>Bei unserem nächsten Treffen berichtete sie: &#8220;Ein ganzes Wochenende habe ich zu allem &#8220;Nein&#8221; gesagt. Ich musste mich wirklich daran gewöhnen. Erst jetzt habe ich bemerkt, wie häufig ich tatsächlich immer wieder &#8220;Ja&#8221; gesagt hatte! Wir hatten zum Schluss richtig Spass, und mein Lebensgefährte sagte irgendwann ebenfalls nur noch Nein. Zum Schluss frotzelten wir uns gegenseitig an und stellten uns gegenseitig die unsinnigsten Fragen, nur um Nein sagen zu können!</p>
<p>Am Montag darauf war ich fest entschlossen, meinem Chef &#8220;Nein!&#8221; zu sagen, wenn er wieder mit seinem Stapel vor mir steht und alles sofort erledigt werden soll. </p>
<p>Aber er kam nicht. Am Montag nicht, am Dienstag auch nicht. Ich war richtig enttäuscht! Auch am Mittwoch nichts. Er kommt einfach nicht mehr! Als würde er es instinktiv wissen, dass bei mir nichts mehr zu holen ist.&#8221;</p>
<p>Ich: &#8220;Aber dann haben Sie doch, was Sie haben wollten!&#8221;<br />
Sie: &#8220;Ja! Ääh &#8211; Nein!!&#8221;<br />
Beide lachen.</p>
<p>Mehr davon gibt es im Traing &#8220;Kreative Konfliktgespräche&#8221; <a href="http://www.rolf-iven.com/kreativekonfliktgespraeche.html">hier</a></p>
<p>Das Script vom Trainingsabend &#8220;Nein sagen!&#8221; finden Sie hier <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/Nein-Sagen.pdf" target="blank">hier</a></p>
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