Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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Aus dem Fundus: 'Kreativität'

Ist das Brainstorming tot?

Brainstorming ist eine der bekanntesten Kreativitätstechniken. Vielleicht deshalb, weil sie recht einfach anwendbar ist. Doch wird sie häufig falsch durchgeführt, was schnell zu wenigen und unbefriedigenden Beiträgen führt. Das hat der Methode Brainstorming einen zunehmend schlechten Ruf eingebracht. Zu unrecht, wie ich meine. Wer die Regeln einhält, hat eine schnelle und effektive Methode zur Hand. Ein Erfahrunsgbericht.

“Die Ergebnisse, die in Einzelarbeit erzielt werden liegen über dem, was in einem Brainstorming der Gruppe erreicht wird.” So oder ähnlich lauten die Aussagen, die mittlerweile auch in Fachpublikationen zu finden sind. Man kann das natürlich der Methode bzw. Methodenmüdigkeit anlasten. Man kann aber auch fragen, warum man dem Brainstorming in der Gruppe die Arbeit alleine vorzieht. Ist das nicht ein Hinweis darauf, das etwas in der Gruppe, dem Team nicht stimmt?

Tatsächlich: die Ursachen, die einem Brainstorming den Gar aus machen, lassen auch jede andere Kreativitätstechnik an die Wand laufen. Liegen bestimmte Störungen in einem Team vor, kann die Einzelarbeit sicher bessere Ergebnisse bringen. Das kann aber wohl kaum befriedigen. Vor allem diejenigen, die bereits ein funkensprühendes, mitreißendes Brainstorming erlebt haben, werden attestieren, dass der Einzelarbeit ein wichtiger Aspekt abgeht: die gegenseitige Inspiration der Teilnehmer.
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Sonntag, 27. Februar 2011 19:59 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Seminarspiele als Methode und Tool

Nachtrag zum Trainingsabend vom 29.4.09, 19.30h bis 21.30h in Regensburg
Trainingsabend 042009

Am 29. April trafen sich bei Rolf Iven Trainings 14 Interessierte zum Thema “Seminarspiele als Methode”. Während der 2-stündigen Abendveranstaltung wurden Seminarspiele zu verschiedenen Themen vorgestellt und von den Teilnehmern durchgespielt. Aus Ingolstadt, München, Weiden und anderen Städten waren die Anwesenden angereist, um ihr Repertoire an Tools und Methoden zu erweitern. Spiele zum Kennenlernen (ohne Ball :-) ), zum Einstieg, Sensibilisierung und auch purer Nonsens standen auf dem Programm.

Hier ein Auszug mit Literaturempfehlungen aus dem Script zum Trainingsabend (PDF): hier klicken

Samstag, 2. Mai 2009 8:35 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

70 Prozent der Deutschen machen »Dienst nach Vorschrift«

Nach einer Gallup-Studie empfinden nur 15 Prozent aller Deutschen ihre Arbeit befriedigend. Hingegen machen 70 Prozent aller Deutschen »Dienst nach Vorschrift« und fühlen sich ihrem Unternehmen nicht wirklich verpflichtet.

Das Ergebnis der repräsentativen Studie belegt, dass sich sogar 16 Prozent der Befragten bereits »innerlich verabschiedet« haben. Auffällig ist ein klarer Unterschied der Geschlechter. Während immerhin 19 Prozent der Mitarbeiterinnen engagiert im Job sind, zeigen nur 11 Prozent der männlichen Mitarbeiter engagiert Einsatz. Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge Ende Oktober knapp 2000 zufällig ausgewählte Arbeitnehmer ab 18 Jahren telefonisch befragt.

Schaden auf 220 Milliarden Euro beziffert!
Die insgesamt schwache Mitarbeiter-Bindung hat ihren Preis. Das fehlende Engagement am Arbeitsplatz verursacht hohe Fehlzeiten und niedrige Produktivität. Das Gallup-Institut beziffert den gesamt-wirtschaftlichen Schaden auf jährlich 250 Milliarden Euro. Damit entspricht der bezifferte Schaden von der Größe her fast dem des gesamten Bundeshaushaltes im Jahr 2004 (257,3 Milliarden Euro).

Schlechtes Management – Ursache Nr.1
Schlechtes Management ist die Ursache Nr.1 für den Frust so vieler Mitarbeiter. »Deutsche Chefs sind zu autoritär und lassen andere Meinungen selten gelten«, sagte der Chef von Gallup-Deutschland, Gerald Wood, in einem dpa-Gespräch. Die Mitarbeiter vermissen Lob und Anerkennung für gute Arbeit. Auch sei Mobbing ein ernstzunehmendes Problem.

Das im Osten Deutschlands mit 11 Prozent noch niedrigere Mitarbeiter-Engagement kann hingegen nicht der »DDR-Mentalität« zugeschrieben werden. Vielmehr spiegele sich hierbei die Auffassung der ostdeutschen Management-Etagen wieder. Für die Mitarbeiter müsse man nicht viel tun. Es gebe ja ohnehin genügend Arbeitslose.

Nichts wissen macht was
Mitarbeiter bemängeln in der Studie unter anderem, dass Sie nicht wissen, was von ihnen genau erwartet wird. Die Vorgesetzten interessierten sich nicht für Sie als Mensch. Sie müssten häufig eine Position ausfüllen, die ihnen nicht liege oder ihrer Ansicht nach kaum Gewicht habe.

Gravierend sei der Fakt, dass Mitarbeiter immer weniger engagiert sind, je länger sie im Unternehmen beschäftigt sind. Das menschliche Kapital im Unternehmen sinke. Dagegen solle es durch Weiterbildung und Entwicklung eigentlich wachsen.

Der internationale Vergleich
Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland im Mittelfeld. Der Studie zufolge gibt es in den USA mit 30 Prozent etwa doppelt so viele engagierte Mitarbeiter. Wenig tröstlich scheint in diesem Zusammenhang der Fakt, dass die Franzosen und Japaner mit je 9 Prozent engagierter Mitarbeiter bei der Studie noch schlechter abschneiden.

Quelle: dpa & Studie Gallup mbH Deutschland (Potsdam)

Donnerstag, 15. Januar 2009 14:02 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Huna-Abend am 18.12.2008

Hallo ihr Lieben! Na das hat doch prächtig Spass gemacht! Ich wünsche Euch viele gute Gespräche mit “George” und Eurem höheren Selbst! Hier noch mal der Buch-Titel: Huna-Praxis von Henry Krotoschin und der Link zur Huna-Gesellschaft: www.huna-europe.ch

Freitag, 19. Dezember 2008 21:37 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

LachYoga und Konzentrationsübung an der Grundschule Am Napoleonstein
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Lachyoga-Session an der Grundschule Napoleonstein
Das war natürlich ein Fest für mein inneres Kind – und für die Schüler in der 2. Klasse der Grundschule Am Napoleonstein ebenfalls! Eine ganze Schulstunde lang nur lachen wie die Löwen, wie Motorradfahrer oder der “Big Boss”. Anschließend, nach einer kurzen Besinnung, haben wir noch über die Kraft der Gedanken gesprochen und diese auch im Schönschreiben gleich angewendet.

Ich persönlich freue mich sehr, dass es Schulen gibt, die sich solchen Themen öffnen und so nach Wegen suchen, stressfreier und positiver mit dem Lernstoff umzugehen.

Dienstag, 9. Dezember 2008 17:02 | Kommentare (3) | Tags: , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Disney-Technik

Es werden drei Gruppen gebildet: die Träumer, die Realisten und die Kritiker. Unabhängig von einander bearbeiten sie das Thema. In einer anschließenden Moderation (Moderator vorher bestimmen) wird ein Konsens zwischen den Parteien gefunden.

Eine andere Möglichkeit der Anwendung ist es, in einer 2er Gruppe den Träumer, Realist und Kritiker abzuankern in einem Bodenanker (Blatt Papier), um mit Hilfe der Anker und des Begleiters den persönlichen Konsens, Handlungshinweise oder noch bestehende Lücken im Thema zu finden.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:45 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Visuelle Konfrontation

Ein Beispiel:
Mio ging im Park spazieren. Kinder spielten auf dem nassen Rasen Ball. Der Ball rollte über einen Plattenweg und hinterließ eine nasse Spur. Er erfand den Kugelschreiber, der auf diesem Prinzip, einen Strich zu erzeugen, aufbaut.Kugelproduktion: Die Anregung für das Verfahren zur Produktion präziser Kugeln kam dem Erfinder, als er seiner Mutter zusah, wie sie Knödel aus Teig formte.

Pilkington kam die Idee, flüssiges Glas auf einer Zinnschmelze ausfliessen zu lassen (Floatglasverfahren), als er einen Ölfilm auf einem Teich sah.

Kurzbeschreibung:
Der Ablauf der visuellen Konfrontation in der Gruppe folgt den Erkenntnissen aus dem freien kreativen Prozess: Nach der Problemklärung wird zunächst durch Betrachten „softer“ Bilder, begleitet von Entspannungsmusik, Abstand vom Problemthema genommen (Entspannung). Anschließend werden in der Phase der Ideenfindung Bilder unterschiedlichster Alltagssituationen projiziert; sie werden analysiert und daraus Ideen abgeleitet. Die Ideen werden von den Teilnehmern geäußert und durch einen Moderator oder Protokollanten für jeden sichtbar mitgeschrieben.

Ablauf:

Phase I: Klären und Formulieren des Problems
Zunächst ist mit der Gruppe eine Problemklärung durchzuführen und die Aufgabenstellung auf einem Flip-Chart festzuhalten.

In einen Vorab-Brainstorming werden alle „schnellen und alltäglichen Lösungsansätze“ aus den Köpfen „abgeladen“. Eventuell ist die Problemstellung neu zu formulieren, wenn sich nach dem Vorab-Brainstorming herausstellt, dass die Aufgabenstellung nicht richtig verstanden wurde oder sich inzwischen eine andere Sicht des zu lösenden Problems ergeben hat.

Phase II: Entspannen und Verfremden
Zum Verfremden und Entspannen werden ausgesuchte Bilder (Overheadfolien oder Dias) projiziert. Es werden vier bis fünf Motive jeweils ca. eine Minute gezeigt. Zur Unterstützung werden die Bilder mit Instrumentalmusik beruhigender Art untermalt.

Phase III: Generieren von Ideen durch intuitive Konfrontation mit Bildern
In der Phase III werden ohne Musik Bilder mit vielen Einzelelementen gezeigt. Die Teilnehmern beschreiben, was sie sehen, und gehen dann dazu über, aus einzelnen Bildelementen spontane Lösungsideen abzuleiten. Diese Lösungsideen werden auf Flipcharts notiert.
Durch die verbale Kommunikation in der Gruppe entstehen weitere assoziative Lösungsideen. Das bedeutet, dass auch Teilnehmer zur Ideenfindung angeregt werden, die weniger auf die visuelle Stimulation ansprechen.

Tipps und Tricks
In der Phase der Ideenfindung arbeitet die Gruppe solange an einem Bild, bis dieses keine weiteren Anregungen bringt. Dann zeigt der Moderator das nächste Bild. Je nach „Ergiebigkeit“ werden drei bis fünf Bilder bearbeitet. Innerhalb der Methode der visuellen Konfrontation ist keine Bewertung vorgesehen. Es empfiehlt sich aber, eine kurze Bewertung mit der Methode des Punkteklebens direkt anschließend durchzuführen.

Häufig ist bei kreativen Prozessen zu beobachten, dass die Problemlösung angesichts einer problemfremden Anregung stimuliert wird (intuitive Konfrontation). Diese Erkenntnis wird bei den Konfrontationstechniken genutzt.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:42 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Reizwortanalyse

Bei dieser Methode geht es darum, das ausgewählte Thema/Aufgabenstellung mit „zufälligen“ Begriffen zu provozieren. Das Vorgehen:

Das Thema wird oben auf das FlipChart geschrieben. Dann wird ein beliebiger Gegenstand ausgesucht und in seine Einzelteile zerlegt. Beispiel: Tasse. Einzelteile: Henkel, Griff, Boden, Keramik, Körper, …

Jetzt wird jedes Einzelteil auf das Thema angewendet: was hat der Boden mit unserem Thema zu tun? Die Beiträge der Teilnehmer werden gesammelt. Fällt den Teilnehmern nichts mehr oder gar nichts ein, geht man sofort zum nächsten Einzelteil über.

Tip: Den Gegenstand kann man auch aus einer Zeitung oder Illustrierten oder einem Bestellkatalog nehmen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:36 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Stille Post

Schreiben Sie Ihr Thema auf einen Zettel, und lassen Sie den Zettel durch die Runde gehen. Fordern Sie jeden Teilnehmer auf
• zu dem Thema spontan einen Begriff zu schreiben
oder
• das Thema mit eigenen Worten neu zu formulieren
oder
• zu dem jeweils letzten Begriff einen neuen Begriff oder auch einen verwandten oder synonymen Begriff zu schreiben.

Auch diese Methode sammelt Ansätze und Ideen. Sie stellt das Ausgangsthema in einen neuen Kontext dar. Wenn Sie Ihren Zettel zurück erhalten, dann bewerten Sie nicht, sondern fragen Sie sich, was die Begriffe mit Ihrem Thema zu tun haben!

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:35 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Zerlegung/Neuformulierung

Viele Aufgaben und Probleme sind leichter lösbar, wenn sie sie in viele, kleinere, dann leichter zu lösende Aufgaben zerlegt sind. Die Neuformulierung der Aufgabenstellung füht oft gleichzeitig auch zu neuen Antworten.

Beispiel:
Wir verdoppeln unseren Gewinn!

Zerlegt:
Wir beschleunigen den Warenabsatz
Wir sprechen aktive Kunden häufiger an, fragen nach
Wir reaktivieren inaktive Kunden
Wir verringern unseren Lagerbestand
Wir suchen Partner
Wir sourcen aus
Wir sparen ein

Zu jedem einzelnen Ansatzpunkt können Lösungen gefunden werden, die greifbare Ergebnisse bringen. Alles ist schwer, bis Sie angefangen haben!

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:29 | Kommentare (0) | Tags: , , , | Autor: Rolf Iven