Rolf Iven trainiert Kreativitt, Kommunikation und Konfliktlsung
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Aus dem Fundus: 'Fallbeispiele'

Pofalla & Niebel im Streit

Das gehört natürlich hier rein: Pofalla und Niebel zanken sich auf DGB-Tagung. Nicht zur Nachahmung empfohlen.
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Dienstag, 31. März 2009 22:31 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor:

Streitschlichtung macht Schule

Streitschlichter werden an vielen Schulen zunehmend und mit Erfolg eingesetzt. Solang bestimmte Vorraussetzungen gegeben sind, z. B. die am Konflikt beteiligten Schüler freiwillig den Weg zu den Streitschlichtern suchen, können diese speziell ausgewählten und ausgebildeten Jugendlichen anstehende Auseinandersetzungen friedlich beilegen. Im Ergebnis sinkt auch das Gewaltpotenzial und die Zahl der gewalthaften Auseinandersetzungen. Hier ein, wie ich finde, sehr gut gelungenes Beispiel und ein von den Schülern toll gestalteter Film der Realschule in Übach Palenberg:

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Samstag, 21. März 2009 12:46 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor:

Forschungsprojekt “Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt”

Das Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V. ist ein unabhängiges, interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Wie in den Medien berichtet wurde vom KFN erstmals in der Bundesrepublik eine repräsentative Befragung zur Jugenkriminalität durchgeführt.

Kurzergebnis: die Zahl der Kriminaldelikte Jugendlicher ist stabil, teils leicht rückläufig. Die ganze Studie als kostenloser PDF-Download finden Sie hier www.kfn.de

Mittwoch, 18. März 2009 10:04 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , | Autor:

70 Prozent der Deutschen machen »Dienst nach Vorschrift«

Nach einer Gallup-Studie empfinden nur 15 Prozent aller Deutschen ihre Arbeit befriedigend. Hingegen machen 70 Prozent aller Deutschen »Dienst nach Vorschrift« und fühlen sich ihrem Unternehmen nicht wirklich verpflichtet.

Das Ergebnis der repräsentativen Studie belegt, dass sich sogar 16 Prozent der Befragten bereits »innerlich verabschiedet« haben. Auffällig ist ein klarer Unterschied der Geschlechter. Während immerhin 19 Prozent der Mitarbeiterinnen engagiert im Job sind, zeigen nur 11 Prozent der männlichen Mitarbeiter engagiert Einsatz. Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge Ende Oktober knapp 2000 zufällig ausgewählte Arbeitnehmer ab 18 Jahren telefonisch befragt.

Schaden auf 220 Milliarden Euro beziffert!
Die insgesamt schwache Mitarbeiter-Bindung hat ihren Preis. Das fehlende Engagement am Arbeitsplatz verursacht hohe Fehlzeiten und niedrige Produktivität. Das Gallup-Institut beziffert den gesamt-wirtschaftlichen Schaden auf jährlich 250 Milliarden Euro. Damit entspricht der bezifferte Schaden von der Größe her fast dem des gesamten Bundeshaushaltes im Jahr 2004 (257,3 Milliarden Euro).

Schlechtes Management – Ursache Nr.1
Schlechtes Management ist die Ursache Nr.1 für den Frust so vieler Mitarbeiter. »Deutsche Chefs sind zu autoritär und lassen andere Meinungen selten gelten«, sagte der Chef von Gallup-Deutschland, Gerald Wood, in einem dpa-Gespräch. Die Mitarbeiter vermissen Lob und Anerkennung für gute Arbeit. Auch sei Mobbing ein ernstzunehmendes Problem.

Das im Osten Deutschlands mit 11 Prozent noch niedrigere Mitarbeiter-Engagement kann hingegen nicht der »DDR-Mentalität« zugeschrieben werden. Vielmehr spiegele sich hierbei die Auffassung der ostdeutschen Management-Etagen wieder. Für die Mitarbeiter müsse man nicht viel tun. Es gebe ja ohnehin genügend Arbeitslose.

Nichts wissen macht was
Mitarbeiter bemängeln in der Studie unter anderem, dass Sie nicht wissen, was von ihnen genau erwartet wird. Die Vorgesetzten interessierten sich nicht für Sie als Mensch. Sie müssten häufig eine Position ausfüllen, die ihnen nicht liege oder ihrer Ansicht nach kaum Gewicht habe.

Gravierend sei der Fakt, dass Mitarbeiter immer weniger engagiert sind, je länger sie im Unternehmen beschäftigt sind. Das menschliche Kapital im Unternehmen sinke. Dagegen solle es durch Weiterbildung und Entwicklung eigentlich wachsen.

Der internationale Vergleich
Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland im Mittelfeld. Der Studie zufolge gibt es in den USA mit 30 Prozent etwa doppelt so viele engagierte Mitarbeiter. Wenig tröstlich scheint in diesem Zusammenhang der Fakt, dass die Franzosen und Japaner mit je 9 Prozent engagierter Mitarbeiter bei der Studie noch schlechter abschneiden.

Quelle: dpa & Studie Gallup mbH Deutschland (Potsdam)

Donnerstag, 15. Januar 2009 14:02 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , | Autor:

“Nein” sagen: Der positive Vorführeffekt


Eine Vorstandssekretärin litt sehr darunter, dass ihr Vorgesetzter regelmäßig kurz vor Feierabend mit einem Stoß Arbeit zu ihr kam, und um sofortige Erledigung bat. Vielleicht kennen Sie das.

Regelmäßig konnte sie ihre Freizeitplanung über den Haufen werfen und alle Termine absagen. Mittlerweile äußerte sich auch ihr Lebensgefährte und setzte sie unter Druck, sich das nicht mehr gefallen zu lassen.

Im Gespräch stellte sich schnell heraus, dass es ihr grundsätzlich schwer gefallen ist, “Nein” zu sagen. Auch in anderen Lebensbereichen sagte sie immer wieder viel zu schnell zu, nur um sich anschließend über sich selbst zu ärgern.

Sie bekam von mir eine Hausaufgabe auf: über das ganz nächste Wochenende hinweg sollte sie zu allem und jedem “Nein!” sagen. Grundsätzlich und immer. Ihr Lebensgefährte wurde natürlich eingeweiht und gebeten, sie zu unterstützen. Was sie dann tun würde, wäre egal.
Beispiel vom Frühstückstisch:
“Gibst Du mir mal die Butter?!”
“Nein.”
Natürlich könne sie dann die Butter reichen. Es gehe lediglich darum, anstatt reflexhaft “Ja” zu sagen oder es still schweigend einfach zu tun, den Nein-Reflex wieder zum Leben zu erwecken.

Bei unserem nächsten Treffen berichtete sie: “Ein ganzes Wochenende habe ich zu allem “Nein” gesagt. Ich musste mich wirklich daran gewöhnen. Erst jetzt habe ich bemerkt, wie häufig ich tatsächlich immer wieder “Ja” gesagt hatte! Wir hatten zum Schluss richtig Spass, und mein Lebensgefährte sagte irgendwann ebenfalls nur noch Nein. Zum Schluss frotzelten wir uns gegenseitig an und stellten uns gegenseitig die unsinnigsten Fragen, nur um Nein sagen zu können!

Am Montag darauf war ich fest entschlossen, meinem Chef “Nein!” zu sagen, wenn er wieder mit seinem Stapel vor mir steht und alles sofort erledigt werden soll.

Aber er kam nicht. Am Montag nicht, am Dienstag auch nicht. Ich war richtig enttäuscht! Auch am Mittwoch nichts. Er kommt einfach nicht mehr! Als würde er es instinktiv wissen, dass bei mir nichts mehr zu holen ist.”

Ich: “Aber dann haben Sie doch, was Sie haben wollten!”
Sie: “Ja! Ääh – Nein!!”
Beide lachen.

Mehr davon gibt es im Traing “Kreative Konfliktgespräche” hier

Das Script vom Trainingsabend “Nein sagen!” finden Sie hier hier

Donnerstag, 15. Januar 2009 11:30 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , | Autor:

Umgang mit schwierigen Menschen: Methode “Hinterfragen”

Hinterfragen passt z.B. bei direkten Angriffen und Beurteilungen, die abwertend klingen und als allgemeingültig hingestellt werden:
„Sie haben aber einen Ton am Leib!“
„Was meinen Sie mit Ton am Leib?“
“Sie Idiot!”
“Sie haben ja garkeine Ahnung”

Beim Hinterfragen gibt es zwei Fragerichtungen:
1. Sie wollen konkretisieren: „Was meinen Sie genau mit… ?„
2. Meinung als subjektive Äußerung entlarven: Was ist Ihrer Meinung nach falsch daran… ?“

Beispiele:
“Sie Idiot!”
“Wie meinen Sie das?”

„Wie kann man nur so einen Blödsinn machen!“
„Was genau ist denn so blödsinnig an dem, was ich gemacht habe?“

„Sowas kann man doch nicht machen!“
„Was ist (Ihrer Meinung nach) falsch daran, so etwas
zu tun?“

Häufig kommt die Frage nach folgendem Konter:
“Sie Idiot!”
“Wie meinen Sie das?”
“So, wie ich es gesagt habe!”

Mögliche Reaktion:
“Ich habe Sie schon gehört, aber erklären Sie es mir!”
“Ja, das haben Sie gesagt – aber was meinen Sie genau mit Idiot?”

Auch wenn “Sie Idiot!” auf den ersten Augenblick eine klare Ansage zu sein scheint – sie ist es nicht! Je konkreter Sie ihr Gegenüber mit Fragen festnageln, desto prägnanter steht der verbale Fehlgriff im Raum. Ihr Gegenüber ist gezwungen, seine Beleidigung zu wiederholen, was im Allgemeinen jedem unangenehm ist, und läuft Gefahr, seine Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Mittwoch, 14. Januar 2009 10:41 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , | Autor:

Aktuell und ohne Kommentar:

(Vollständige Kopie des Briefes liegt hier vor, der benannte Pfarrer ist Osteuropäer und spricht Deutsch mit Akzent.)

Was meinen Sie?

Freitag, 9. Januar 2009 12:37 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor:

Mittelscharfe Lektion in positivem Denken

Vorweihnachtshektik. Mit meinen Söhnen (4 und 7) rase ich durch ein Lebensmittelgeschäft auf der Jagd nach Abendessen. “Ich will eine Pizza – scharf, aber nicht so ganz scharf! Halt mittelscharf!” sagt der Große. Verblüfft, ja überrascht stehe ich da. “Ja wie soll ich denn wissen, wie scharf die Pizza ist!??” gebe ich zurück. Verblüfft, ja überrascht steht er jetzt da: “Aber Papa! Da kann man sich doch beraten lassen!!”

Wie könnt es anders sein kommt eine ehrwürdig altgediehnte Verkäuferin an uns vorbei, die ohne groß zu Fragen den Besseresser an die Hand nimmt: “Komm, wir gehen mal gucken!” Schwupp, beide zwischen den Regalen verschwunden.

Bis ich mich so richtig sortiert habe, steht er schon wieder da, mit einer Pizza in der Hand: Dr. XY Ofenpizza, mittelscharf. Na denn, 1:0 für ihn!

Freitag, 12. Dezember 2008 9:15 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , | Autor:

Alte Computer sind so!

Mein Neffe (5 Jahre) sitzt an Omas Computer. Oma hat ihm ein Textverarbeitungsprogramm geöffnet. Nun hackt er mit Vergnügen auf die Tastatur ein und erfreut sich an den wilden Buchstabenreihen auf dem Bildschirm. Er ruft mich dazu: “Lies das mal vor, Onkel Rolf!” Er haut “2MLAG§$Gkftg” in die Tasten. Ich beginne zu lesen: “Zweiimmhhlllaahhg…”. Aber noch bevor ich fertig bin, geht es schon weiter: “Und das??” Auf dem Bildschirm steht “ÄÄHGDSTBJKJNXA”. Ich gebe mein Bestes: “Ähhgedstt-bhe..”

Mein Neffe, bisher völlig teilnahmslos beobachtend, holt tief Luft, schnauft einen Seufzer raus und stellt fest: “Tja, da kann man nix machen. Alte Computer sind so!”

Donnerstag, 11. Dezember 2008 23:00 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , | Autor:

“Spreche ich mit Herrn Trainings?”

Manche Callcenter-Mitarbeiter haben wirklich Stress: Mein Telefon klingelt, Nummer ist unterdrückt, ich hebe ab – nix. Ich rufe laut in den Hörer: “Haaalllooohhh!!!???” Am anderen Ende hektisch betriebsame Hintergrundgeräusche. Jetzt endlich: “Spreche ich mit Herrn Trainings?”
Ich muß lauthals lachen – was sonst als Lachyoga-Trainer! “Ja sicher, Sie sprechen mit Herrn Trainings, persönlich!” ringe ich mir prustend raus. Da höre ich den Groschen auf der Gegenseite laut fallen. Zu spät, nein, ich will den Telefonanbieter nicht wechseln…

Nett dagegen war der Aussendienstmitarbeiter einer großen Druckerei: Es klingelt, ich hebe ab, und sofort und ohne Punkt und Komma:
AD-Mitarbeiter: “Wir haben umstrukturiert und Sie fallen in mein Gebiet!”
Ich: “Oh, entschuldigung, das wollte ich nicht…”
AD-Mitarbeiter: “Nee, nee, ich bin jetzt für Sie zuständig!”
Ich: “Na das ist ja toll!”
AD-Mitarbeiter: “Wie meinen Sie das?”
Ich: “Mmpffhh..”
AD-Mitarbeiter: “Ich schick Ihnen was zu! Dann können Sie das lesen, ok?”
Ich: “Ja! Toll!”
AD-Mitarbeiter: “Wie meinen Sie das?”
Ich: “Mmpffhh..”
AD-Mitarbeiter: “Ich fange gerade erst an, wissen Sie?”

Donnerstag, 11. Dezember 2008 13:34 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor: