Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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Aus dem Fundus: 'böse, ganz ganz böse'

Tausend Freunde? Gefällt mir!

Warum konnte die weltgrößte Finanzkriese in einer Zeit geschehen, in der so viele Informationen wie noch nie verfügbar waren? Was bedeutet es heute, einen Freund zu haben, wenn man auf Facebook tausende davon haben kann? War es nicht mal “Glück im Leben”, drei oder sogar fünf Freunde gefunden zu haben?

Mündliche Überlieferung, Verschriftlichung, Buchdruck und Computer waren die primären epochalen Medien menschlicher Gesellschaften und haben diese rückwärts wiederum beeinflusst. Nicht zuletzt haben sie auch Ausgangspunkt für Kriesen der einen oder anderen Art bzw. Gesellschaftsschicht.

Soziologe Dirk Baecker im Gespräch mit Roger de Weck.

Sternstunde Philosophie vom 02.05.2010

Montag, 7. März 2011 14:37 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Ist das Brainstorming tot?

Brainstorming ist eine der bekanntesten Kreativitätstechniken. Vielleicht deshalb, weil sie recht einfach anwendbar ist. Doch wird sie häufig falsch durchgeführt, was schnell zu wenigen und unbefriedigenden Beiträgen führt. Das hat der Methode Brainstorming einen zunehmend schlechten Ruf eingebracht. Zu unrecht, wie ich meine. Wer die Regeln einhält, hat eine schnelle und effektive Methode zur Hand. Ein Erfahrunsgbericht.

“Die Ergebnisse, die in Einzelarbeit erzielt werden liegen über dem, was in einem Brainstorming der Gruppe erreicht wird.” So oder ähnlich lauten die Aussagen, die mittlerweile auch in Fachpublikationen zu finden sind. Man kann das natürlich der Methode bzw. Methodenmüdigkeit anlasten. Man kann aber auch fragen, warum man dem Brainstorming in der Gruppe die Arbeit alleine vorzieht. Ist das nicht ein Hinweis darauf, das etwas in der Gruppe, dem Team nicht stimmt?

Tatsächlich: die Ursachen, die einem Brainstorming den Gar aus machen, lassen auch jede andere Kreativitätstechnik an die Wand laufen. Liegen bestimmte Störungen in einem Team vor, kann die Einzelarbeit sicher bessere Ergebnisse bringen. Das kann aber wohl kaum befriedigen. Vor allem diejenigen, die bereits ein funkensprühendes, mitreißendes Brainstorming erlebt haben, werden attestieren, dass der Einzelarbeit ein wichtiger Aspekt abgeht: die gegenseitige Inspiration der Teilnehmer.
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Sonntag, 27. Februar 2011 19:59 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Schon mal ein Pulverfass ausgebrütet?

Revolution in Ägypten, Umsturz in Tunesien, Unruhen in Algerien, Kämpfe in Libyen – harte Zeiten für Diktatoren in Nordafrika. Ein Gespenst geht um – Machthaber in aller Welt fürchten den Aufstand, schnell koordiniert via Facebook, Twitter und Co. Wie im Großen, so im Kleinen: “besitzt” nicht jeder von uns ein Pulverfass? Nein? Sie nicht? Wenn Sie meinen…

So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas Feines (zur Klarheit: Gewalt oder gar Verletzte und Tote etc. sind gar nichts Feines, das ist hier nicht gemeint). Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.

Ob es dann auch geklärt wird, ist natürlich eine andere Frage. Da gehört mitunter noch manches Öl ins Feuer, damit ein Konflikt nicht vorzeitig unterm Teppich landet. Gäbe ja sonst häßliche Brandflecken. Bei Hühnereiern ist das so: Wenn man lange genug darauf sitzen bleibt, damit sie schön warm bleiben, kommt etwas lebendiges raus. Bei Konflikten ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass das Aus sitzen etwas lebendiges hervorbringt; genau wie bei Lorbeeren, auf denen mancher Zeitgenosse genüsslich herum brütet. Da hilft es auch nichts, wenn man eine ausgetüftelte Nachfolgeregelung erfindet, wer nach dem Ableben des Lorbeer-Erwerbers eben jene weiter bebrütet.

Aber ich schweife ab. Das Gegenteil von Konflikt ist? – Nein, eben nicht!
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Donnerstag, 24. Februar 2011 22:59 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Referenzen auf meiner Xing-Seite

Mittlerweile haben sich auf meiner Xing-Seite doch eine Reihe Referenzen gesammelt:

Viel Souveränität und Kompetenz
“Mich hat an seiner Arbeit vor allem der Ansatz begeistert, Lachen als Methode der Konfliktlösung einzusetzen. Ein wirklich guter Trainer! Hut ab!”

Hält, was er verspricht
“Kreativität – Vielfalt statt Einfalt” Der Titel – sehr vielversprechend – das Seminar genial – der Trainer hält was er verspricht!”

Endloses Repertoire
“Und ein scheinbar endloses Repertoire an praktischen, z.T. spielerischen, alltagsnahen Umsetzungsmöglichkeiten. So kann effektives Training aussehen. Meine Empfehlung.”

motivierend, aufrüttelnd und angenehm
“Kommunikationssicher, einfühlsam, durchsetzungsstark, erfolgreich, teambildend, motivierend, aufrüttelnd und angenehm; halt so wie Training heute sein soll. Einfach klasse, einfach Rolf Iven. Immer wieder gerne!”

Funktioniert einfach in der Praxis
“Eine punktgenaue Wiedererkennung der erlernten Situation und der gelernten Techniken machen die Trainings praxisgerecht. Es funktioniert einfach in der Praxis! Jedes Training das ich bis jetzt erlebte war eine Bereicherung für mich.”

Humor gehört zum Berufsleben
“Von wegen, Kreativität muss angeboren sein. Rolf bewies mehrfach das Gegenteil. Er zeigte, dass man auch durch verschiedene Techniken ans kreative Ziel kommen kann. Summa summarum, habe ich schon erfolgreich einige Kreativitätstechniken angewandt, die ich in Rolfs Seminar gelernt habe. Und was soll ich sagen? Es hat funktioniert!”

Begleitung mit Professionalität
“Im Jahr 2005 war es Zeit, sich Gedanken über den eigenen Weg zu machen und sich neu zu orientieren. Vielen lieben Dank lieber Rolf für Deine Hilfe und Deine Professionalität.”

Bis in liebevolle Details
“… war ein beeindruckendes Erlebnis: Sehr gut geführt, behutsam und verantwortlich. Es hat alles gepasst, von der Organisation über die gesamte Begleitung. Gut durchdacht, vorbereitet und durchgeführt – bis in liebevolle Details. (…) Für mich ein Erlebniss, das ich nicht missen möchte!”

Kurzweilig, erfrischend und nachhaltig
“Statt mit einer riesigen Ladung an trockener Theorie reißt Rolf seine Seminarteilnehmer mit Wortwitz und allerlei kuriosen Aktionen mit. Und dafür, dass das Ausbrechen aus der Routine, Optimismus und eine gehörige Ladung Humor der Schlüssel zu Kreativität und Innovation sind (das zumindest waren meine wichtigsten Erkenntnisse), ist er selbst der lebende Beweis. Ich bin gespannt auf weitere Seminare bei Rolf Iven!”

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Mittwoch, 23. Februar 2011 22:08 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Aufgelesen: “Tyrannen müssen nicht sein” von Michael Winterhoff

In seinem Buch “Tyrannen müssen nicht sein” beschreibt Winterhoff Wege und Auswege aus jenen Beziehungsstörungen, die aus Kindern Tyrannen erwachsen lassen. Damit verfolgt er seinen Weg, den er in seinem ersten Buch “Warum unsere Kinder Tyrannen werden”, in dem er von der Abschaffung der Kindheit schreibt. Will heißen: Unsere Sicht, die Sicht der Erwachsenen, Eltern, Lehrer, auf Kinder hat sich zum Nachteil verändert. Winterhoff unterscheidet im Wesentlichen drei Modelle.

Im Modell “Das Kind als Partner” wird dem Kind ein Mitspracherecht eingeräumt und damit implizit eine Verantwortung aufgebürdet, die es nicht tragen kann.

Eltern, die das Modell “Ich will geliebt werden” leben, meiden Kritik am Kind, Kontrolle und Korrektur, um die Beziehung zum Kind nicht zu belasten. Durch diese mangelnde Abgrenzung kommt es in der Folge zu Entwicklungen des Kindes, die später in große Schwierigkeiten hinsichtlich der Fähigkeit der Kinder führen, sich in Gruppen zu integrieren und auf Anforderungen hin leistungsbereit zu sein.
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Mittwoch, 14. Oktober 2009 11:14 | Kommentare (0) | Tags: | Autor: Rolf Iven

Der Beckenrandschwimmer: Prototyp statt Stereotyp
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BeckenrandschwimmerBackofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen?

In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht!

Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche Merkmale können aufs Korn genommen werden: Langhaar, Schreibtischwühler, Hektik-Fan, Alles-Hinterfrager, Doppeltkontrollierer, das wandelnde schlechte Gewissen…
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Montag, 24. August 2009 16:10 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Die Zehn-Finger-Skala der schwierigen Menschen

Der Titel “Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen” ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene Persönlichkeitsstörungen diagnostisch zu unterscheiden.

Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, festverdrahtete Bekloppte, die so auf die Welt gekommen sind, so waren und immer so bleiben werden. Und sie leben mitten unter uns: Pädophile in Kindertagesstätten, Zwanghafte in Verwaltungen und dissozial Gestörte in der Politik und dem Top-Management. In einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern sind also im Schnitt schon 20 Psychopaten beschäftigt, ohne dass dies – als Krankheitsbild – auffallen muss bzw. vom Fachmann auf den ersten Blick erkannt werden könnte.

Für einen Durchschnittsbürger ist es also recht schwierig, hier zu einem klaren Bild zu kommen. Wohl aber ist er dem Schalten und Walten schwieriger Menschen ausgeliefert und muss mit ihnen klar kommen, wobei Flucht eine ernst zu nehmende Lösung wäre, jedoch nicht immer umsetzbar ist. Das Erkennen, mit wem man es gerade zu tun hat, ist jedoch wichtig für die Entscheidung, wie man sich selbst verhält: Könnte ein offenes Wort die Situation klären? Könnte man mit einer angemessenen Konfrontation zu einem Dialog zurück finden oder sind Selbstschutz und Abgrenzung und begrenzte Kooperationsangebote oder gar Rückzug angezeigt?

Wenn wir mit Sanftheit und betont bindungs- und kooperationsorientiert einem bornierten Menschen begegnen, haben wir in der Regel schon verloren, bevor es richtig los geht. Das Gleiche gilt meines Erachtens auch z.B. für dissozial gestörte Persönlichkeiten.

So suchen wir viel zu lange die Kooperation in Fällen, wo sie nicht zu finden sein wird, und schmeißen die Flinte ins Korn in Fällen, wo mit einem etwas erweiterten Verhaltensrepertoir eine möglicherweise gestörte Kommunikation sich wieder richten lässt.

Die Übergänge vom moralischen, sozialen Menschen über die verschiedenene Abstufungen der schwierigen Menschen bis hin zum Psychopaten sind fließend. Ein Wechsel des soziales Umfeldes kann zum Beispiel sehr schnell zu einer Veränderung im Verhalten von Menschen führen.

Ich nähere mich dem mit einer Zehn-Finger-Skala an:
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Mittwoch, 8. Juli 2009 14:19 | Kommentare (0) | Tags: , , , , | Autor: Rolf Iven

Führen in der Krise: Sklaven treiben leicht gemacht!

Der Wettstreit der Sklaven um die Gunst der grauen Eminenzen ist voll entbrannt. War es in günstigeren Zeiten für Arbeitnehmer recht einfach, die Stelle zu wechseln, zittern sie nun in der Krise zu abertausenden um ihr Einkommen und buhlen um einen Moment der Aufmerksamkeit. Kritik wird nur noch von jenen mit suizidalen Tendenzen gewagt, oder von jenen, die nichts mehr zu verlieren haben. Aber von denen muss man sich distanzieren, zu groß ist die Gefahr des negativen Imagetransfers, der einen mit in den Abgrund reißen könnte.

Die Anrufe auf unserer Konflikt-Hotline gehen mit den allgemeinen Beobachtungen konform: “Führen in der Krise” bedeutet für manche Führungskraft die Reanimation von steinzeitlichen Führungsmethoden. Das geflügelte Wort, den Mitarbeitern die Reibungswärme beim über-den-Tisch-ziehen als Nestwärme zu verkaufen – diese Mühe muss sich dieser Tage keine Führungskraft mehr machen. Offensichtlich wurden nicht nur Milliarden Euro an der Börse, sondern auch in Führungskräfte-Trainings verbrannt.

Für mich persönlich war es ein ergreifendes Erlebnis zu sehen, wie auf einer Regionaltagung von Aussendienstmitarbeitern die Hacken zusammen geschlagen wurden, wenn nur der Name des Vertriebsleiters fiel. Er musste noch nicht einmal persönlich anwesend sein, um die Mitarbeiter in kooperativ-motivierte Hektik verfallen zu lassen: “Hat Herr Dr. Müller das schon final freigegeben??”

Gelegentlich einen Sklaven öffentlich zu opfern gehört in diesen Chefetagen ebenso zum Standardrepertoire wie das flegelhafte Übertreten von Regeln, die man am besten vorher selbst aufgestellt hat. Das zeigt Macht und den klaren Willen zur Führung. Wenn Sie das als Führungskraft auch erreichen wollen, hier noch ein paar Tips, die Ihnen dabei einen guten Dienst erweisen werden:

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Dienstag, 24. März 2009 11:44 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Du bist Hure

Da stellen sich junge Menschen vor einem Millionenpublikum auf die Bühne und lassen sich auf das Übelste rund machen (DSDS). Anschließend sorgen hinter der Bühne Psychologen dafür, dass diese Menschen sich nicht selbst umbringen oder einen Nervenzusammenbruch erleiden. Das ganze ist freiwillig.

Weniger freiwillig ist der Besuch an mancher Schule. Hier werden Schüler von überforderten Lehrkräften im zwischenmenschlichen Bereich alleine gelassen und von Schulkameraden deformiert. Schulpsychologen sollen anschließend Amokläufe und eskalierende Gewalt vehindern.

Mehr solcher Schulpsychologen sollen nun noch mehr Gewalt und Amokläufe verhindern. Die sonstigen Beteiligten setzen das Spiel und ihr Verhalten fort. Dank mehr Schulpsychologen kann nun noch mehr aufeinander eingedroschen werden. Was soll das?

du bist hure

“Du bist Hure!” stand da auf einem Zettel, den Klassenkameraden einem Schüler in die Tasche gepackt hatten (2. Klasse).
“Gib mir 10 Euro oder ich schlag dich zusammen!”, Schutzgelderpressung in der 1. Klasse
An einer Schule wird man 25x schneller Mobbingopfer als in einem Industrieunternehmen. In einem Indistrieunternehmen werden 1/3 aller Beschäftigten im Lauf ihres Berufslebens gemobbt.
Eine WHO-Studie mit 23 000 deutschen Schülern ergab, dass jeder Fünfte an Verhaltensstörungen oder emotionalen Problemen leide. Ebenso viele klagten über psychosomatische Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen oder Einschlafstörungen.
Jedes 2. Kind geht regelmäßig mit Angst zur Schule, jedes 3. Kind braucht Nachhilfe, hat Tinnitus in der 5. Klasse und nimmt bereits in der 8. Klasse Medikamente, die es ohne Schule nicht bräuchte.

Ich kann mich noch gut an einen Fall erinnern, in dem ich selbst als Konfliktberater hinzu gezogen wurde, wo sich ein Team von Schulpsychologen gegenseitig gemobbt hat, eben genau jene, die nach Erfurt angestellt wurden, Mobbing und Gewalt zu verhindern. Sie lesen richtig.

“Er war ganz normal, unauffällig, es hat keine Anzeichen gegeben.” So oder ähnlich war es der anfänglichen Berichterstattung über den Amoklauf in Winnenden zu entnehmen. Bis sich raus gestellt hat, das Tim K. 1. an Depressionen litt, und 2., 3., 4. etc.

Was soll das?

Montag, 16. März 2009 13:27 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: Heulsusen stoppen

Heulsuse

Es kann richtig gut tun, sich mal auszuheulen, den Gedanken und Gefühlen ungefiltert freien Lauf zu lassen, los zu lassen. Ich wünsche jedem Leser einen Menschen, der dann zuhört.

Andererseits gibt es Menschen, die sich mit ihrem offensichtlich ach so trüben Schicksal interessant machen möchten, die kein Ende finden. Schließlich endet es im “Ja, aber..”-Spiel. Will heißen: wir unterbreiten einen Vorschlag, eine Idee nach der anderen, und unser Gegenüber hat immer einen Grund parat, warum genau das nicht geht, bereits schon erfolglos versucht wurde etc. und überhaupt. Heulsusen also, klasse Schauspieler obendrein.

Machmal bin ich mir auch nicht sicher, wen ich da vor mir habe, denn es gibt ja auch die Möglichkeit, dass sich jemand in epischer Breite über seine Kollegen eschoffiert, es eigentlich aber um etwas ganz anderes geht, z.B. das gestörte Verhältnis zum Lebensgefährten/tin oder ähnliches. Ein Stellvertreterkrieg also.

Es gibt eine einfache Frage, mit der Sie die Spreu vom Weizen trennen können: “Was ist das Schlimmste daran?”

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Dienstag, 10. März 2009 11:10 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven