Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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Aus dem Fundus: 'Aus der Praxis'

Eine Lösung ist dann fair, wenn…

… sie von den beteiligten Parteien als fair empfunden wird. Dabei kann man selten davon ausgehen, dass die ersten Vorschläge für eine Lösung bereits beiderseits als fair empfunden werden. Eine andere Sache ist die, mit einem deutlich unangemessenen Angebot in eine Verhandlung zu starten, um die Latte für den Verhandlungspartner, äh, Gegner höher oder niedriger zu legen, je nach dem. Natürlich muss man, wenn man so vorlegt, das nötige Selbstbewusstsein und Standing im Kreuz haben, um die Verhandlung so führen zu können. Natürlich riskiert man, daß der Verhandlungspartner schon alleine wegen der demonstrierten Rücksichtslosigkeit  aus der Verhandlung aussteigt bzw. den Verhandlungsramen deutlich einengt.

Das folgende Video ist eine geniale Verfilmung dessen, was sich gelegentlich besonders “klevere” Kunden und Einkäufer leisten:


Dienstag, 9. Juni 2009 11:10 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Nein! sagen: Skript vom Trainingsabend als PDF

Hier finden Sie das Skript vom Trainingsabend zum Thema “Nein! sagen” als PDF-Download: hier klicken!

Dienstag, 5. Mai 2009 9:22 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Seminarspiele als Methode und Tool

Nachtrag zum Trainingsabend vom 29.4.09, 19.30h bis 21.30h in Regensburg
Trainingsabend 042009

Am 29. April trafen sich bei Rolf Iven Trainings 14 Interessierte zum Thema “Seminarspiele als Methode”. Während der 2-stündigen Abendveranstaltung wurden Seminarspiele zu verschiedenen Themen vorgestellt und von den Teilnehmern durchgespielt. Aus Ingolstadt, München, Weiden und anderen Städten waren die Anwesenden angereist, um ihr Repertoire an Tools und Methoden zu erweitern. Spiele zum Kennenlernen (ohne Ball :-) ), zum Einstieg, Sensibilisierung und auch purer Nonsens standen auf dem Programm.

Hier ein Auszug mit Literaturempfehlungen aus dem Script zum Trainingsabend (PDF): hier klicken

Samstag, 2. Mai 2009 8:35 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Pofalla & Niebel im Streit

Das gehört natürlich hier rein: Pofalla und Niebel zanken sich auf DGB-Tagung. Nicht zur Nachahmung empfohlen.

Dienstag, 31. März 2009 22:31 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Führen in der Krise: Sklaven treiben leicht gemacht!

Der Wettstreit der Sklaven um die Gunst der grauen Eminenzen ist voll entbrannt. War es in günstigeren Zeiten für Arbeitnehmer recht einfach, die Stelle zu wechseln, zittern sie nun in der Krise zu abertausenden um ihr Einkommen und buhlen um einen Moment der Aufmerksamkeit. Kritik wird nur noch von jenen mit suizidalen Tendenzen gewagt, oder von jenen, die nichts mehr zu verlieren haben. Aber von denen muss man sich distanzieren, zu groß ist die Gefahr des negativen Imagetransfers, der einen mit in den Abgrund reißen könnte.

Die Anrufe auf unserer Konflikt-Hotline gehen mit den allgemeinen Beobachtungen konform: “Führen in der Krise” bedeutet für manche Führungskraft die Reanimation von steinzeitlichen Führungsmethoden. Das geflügelte Wort, den Mitarbeitern die Reibungswärme beim über-den-Tisch-ziehen als Nestwärme zu verkaufen – diese Mühe muss sich dieser Tage keine Führungskraft mehr machen. Offensichtlich wurden nicht nur Milliarden Euro an der Börse, sondern auch in Führungskräfte-Trainings verbrannt.

Für mich persönlich war es ein ergreifendes Erlebnis zu sehen, wie auf einer Regionaltagung von Aussendienstmitarbeitern die Hacken zusammen geschlagen wurden, wenn nur der Name des Vertriebsleiters fiel. Er musste noch nicht einmal persönlich anwesend sein, um die Mitarbeiter in kooperativ-motivierte Hektik verfallen zu lassen: “Hat Herr Dr. Müller das schon final freigegeben??”

Gelegentlich einen Sklaven öffentlich zu opfern gehört in diesen Chefetagen ebenso zum Standardrepertoire wie das flegelhafte Übertreten von Regeln, die man am besten vorher selbst aufgestellt hat. Das zeigt Macht und den klaren Willen zur Führung. Wenn Sie das als Führungskraft auch erreichen wollen, hier noch ein paar Tips, die Ihnen dabei einen guten Dienst erweisen werden:

[...]

Dienstag, 24. März 2009 11:44 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Streitschlichtung macht Schule

Streitschlichter werden an vielen Schulen zunehmend und mit Erfolg eingesetzt. Solang bestimmte Vorraussetzungen gegeben sind, z. B. die am Konflikt beteiligten Schüler freiwillig den Weg zu den Streitschlichtern suchen, können diese speziell ausgewählten und ausgebildeten Jugendlichen anstehende Auseinandersetzungen friedlich beilegen. Im Ergebnis sinkt auch das Gewaltpotenzial und die Zahl der gewalthaften Auseinandersetzungen. Hier ein, wie ich finde, sehr gut gelungenes Beispiel und ein von den Schülern toll gestalteter Film der Realschule in Übach Palenberg:


Samstag, 21. März 2009 12:46 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Forschungsprojekt “Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt”

Das Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V. ist ein unabhängiges, interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Wie in den Medien berichtet wurde vom KFN erstmals in der Bundesrepublik eine repräsentative Befragung zur Jugenkriminalität durchgeführt.

Kurzergebnis: die Zahl der Kriminaldelikte Jugendlicher ist stabil, teils leicht rückläufig. Die ganze Studie als kostenloser PDF-Download finden Sie hier www.kfn.de

Mittwoch, 18. März 2009 10:04 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Du bist Hure

Da stellen sich junge Menschen vor einem Millionenpublikum auf die Bühne und lassen sich auf das Übelste rund machen (DSDS). Anschließend sorgen hinter der Bühne Psychologen dafür, dass diese Menschen sich nicht selbst umbringen oder einen Nervenzusammenbruch erleiden. Das ganze ist freiwillig.

Weniger freiwillig ist der Besuch an mancher Schule. Hier werden Schüler von überforderten Lehrkräften im zwischenmenschlichen Bereich alleine gelassen und von Schulkameraden deformiert. Schulpsychologen sollen anschließend Amokläufe und eskalierende Gewalt vehindern.

Mehr solcher Schulpsychologen sollen nun noch mehr Gewalt und Amokläufe verhindern. Die sonstigen Beteiligten setzen das Spiel und ihr Verhalten fort. Dank mehr Schulpsychologen kann nun noch mehr aufeinander eingedroschen werden. Was soll das?

du bist hure

“Du bist Hure!” stand da auf einem Zettel, den Klassenkameraden einem Schüler in die Tasche gepackt hatten (2. Klasse).
“Gib mir 10 Euro oder ich schlag dich zusammen!”, Schutzgelderpressung in der 1. Klasse
An einer Schule wird man 25x schneller Mobbingopfer als in einem Industrieunternehmen. In einem Indistrieunternehmen werden 1/3 aller Beschäftigten im Lauf ihres Berufslebens gemobbt.
Eine WHO-Studie mit 23 000 deutschen Schülern ergab, dass jeder Fünfte an Verhaltensstörungen oder emotionalen Problemen leide. Ebenso viele klagten über psychosomatische Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen oder Einschlafstörungen.
Jedes 2. Kind geht regelmäßig mit Angst zur Schule, jedes 3. Kind braucht Nachhilfe, hat Tinnitus in der 5. Klasse und nimmt bereits in der 8. Klasse Medikamente, die es ohne Schule nicht bräuchte.

Ich kann mich noch gut an einen Fall erinnern, in dem ich selbst als Konfliktberater hinzu gezogen wurde, wo sich ein Team von Schulpsychologen gegenseitig gemobbt hat, eben genau jene, die nach Erfurt angestellt wurden, Mobbing und Gewalt zu verhindern. Sie lesen richtig.

“Er war ganz normal, unauffällig, es hat keine Anzeichen gegeben.” So oder ähnlich war es der anfänglichen Berichterstattung über den Amoklauf in Winnenden zu entnehmen. Bis sich raus gestellt hat, das Tim K. 1. an Depressionen litt, und 2., 3., 4. etc.

Was soll das?

Montag, 16. März 2009 13:27 | Kommentare (1) | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: Heulsusen stoppen

Heulsuse

Es kann richtig gut tun, sich mal auszuheulen, den Gedanken und Gefühlen ungefiltert freien Lauf zu lassen, los zu lassen. Ich wünsche jedem Leser einen Menschen, der dann zuhört.

Andererseits gibt es Menschen, die sich mit ihrem offensichtlich ach so trüben Schicksal interessant machen möchten, die kein Ende finden. Schließlich endet es im “Ja, aber..”-Spiel. Will heißen: wir unterbreiten einen Vorschlag, eine Idee nach der anderen, und unser Gegenüber hat immer einen Grund parat, warum genau das nicht geht, bereits schon erfolglos versucht wurde etc. und überhaupt. Heulsusen also, klasse Schauspieler obendrein.

Machmal bin ich mir auch nicht sicher, wen ich da vor mir habe, denn es gibt ja auch die Möglichkeit, dass sich jemand in epischer Breite über seine Kollegen eschoffiert, es eigentlich aber um etwas ganz anderes geht, z.B. das gestörte Verhältnis zum Lebensgefährten/tin oder ähnliches. Ein Stellvertreterkrieg also.

Es gibt eine einfache Frage, mit der Sie die Spreu vom Weizen trennen können: “Was ist das Schlimmste daran?”

[...]

Dienstag, 10. März 2009 11:10 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

… dann muß man ein normaler Mensch werden!

Neulich, im Gespräch mit meinem Sohn über den Sinn von Regeln:

Ich: “Weißt Du, warum man sich an Regeln halten sollte?”
Sohn: ” …damit man kein Fernseh-Verbot bekommt?!?”
Ich: “Ja, auch. Das wäre ja schon die Strafe. Aber warum brauchen wir Regeln?”
Sohn: “Mhmm …”
Ich: “Schau mal der Krieg in Israel, zwischen den Palästinensern und der Israelis, davon hast Du doch gehört.”
Sohn: “Ja.”
Ich: “Beide Seiten haben schon öfter einen Waffenstillstand vereinbart, aber es gab immer wieder Menschen, die sich nicht daran gehalten haben, und trotzdem weiter geschossen haben. Dann ist der Krieg wieder ausgebrochen, obwohl viele Menschen auf beiden Seiten keinen Krieg mehr wollten.”
Sohn: “Ja, das kenne ich aus der Schule! Der Dennis hält sich auch nicht dran und macht einfach immer weiter auch wenn Frau Hüttner ihn schon oft gemahnt hat!”
Ich: ” Und das ist dann für alle doof.”
Sohn: “Nee, für mich nicht, ich finde das ja witzig. Aber Dennis muss bald die Schule verlassen, wenn er nicht aufhört, sagt Frau Hüttner.”
Ich: “Das wäre doch toll, dann braucht Dennis nicht mehr in die Schule gehen!”
Sohn: “Ja schon, aber er kann dann nicht mehr Polizist werden – oder Lehrer. Der muss dann eben ein normaler Mensch werden!”
Ich: “Mhmmpf… oder so…

Dienstag, 24. Februar 2009 14:56 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven