Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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Beiträge vom März, 2011

Tausend Freunde? Gefällt mir!

Warum konnte die weltgrößte Finanzkriese in einer Zeit geschehen, in der so viele Informationen wie noch nie verfügbar waren? Was bedeutet es heute, einen Freund zu haben, wenn man auf Facebook tausende davon haben kann? War es nicht mal “Glück im Leben”, drei oder sogar fünf Freunde gefunden zu haben?

Mündliche Überlieferung, Verschriftlichung, Buchdruck und Computer waren die primären epochalen Medien menschlicher Gesellschaften und haben diese rückwärts wiederum beeinflusst. Nicht zuletzt haben sie auch Ausgangspunkt für Kriesen der einen oder anderen Art bzw. Gesellschaftsschicht.

Soziologe Dirk Baecker im Gespräch mit Roger de Weck.

Sternstunde Philosophie vom 02.05.2010

Montag, 7. März 2011 14:37 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven

Sinn, Notwendigkeit und Ladenschluss

Den ganze Tag hatten ihn bohrende Fragen getrieben. Immer wieder war er aufgestanden und hatte den Kampf gegen Ungerechtigkeit, Gleichgültigkeit und Eitelkeit aufgenommen. Aber wofür? Für wen? Hat dieses Leben einen Sinn? Hatte er in all den Jahren wirklich etwas verändert? Wollte er am Ende vielleicht doch nur seine eigene Eitelkeit befriedigen und mit jedem kleinen Sieg seiner eigenen, unauffälligen Existenz einen kurzen Glanz, einen Hauch Bedeutung geben?

Oh wie hasste er die täglichen Auseinandersetzungen zwischen all den Fronten. Wie sollte es für ihn jemals wieder möglich werden, in dieses Leben zurück zu kehren? Aber das Leben geht weiter. Es nimmt keine Rücksicht auf Zweifel. Er musste zurück kehren, wieder aufstehen und antreten. Denn bald war Ladenschluss, der Kühlschrank leer.

Samstag, 5. März 2011 11:27 | Kommentare (0) | Tags: | Autor: Rolf Iven

“Spreche ich mit Herrn Trainings?”

Manche Callcenter-Mitarbeiter haben wirklich Stress: Mein Telefon klingelt, Nummer ist unterdrückt, ich hebe ab – nix. Ich rufe laut in den Hörer: “Haaalllooohhh!!!???” Am anderen Ende hektisch betriebsame Hintergrundgeräusche. Jetzt endlich: “Spreche ich mit Herrn Trainings?”
Ich muß lauthals lachen – was sonst als Lachyoga-Trainer! “Ja sicher, Sie sprechen mit Herrn Trainings, persönlich!” ringe ich mir prustend raus. Da höre ich den Groschen auf der Gegenseite laut fallen. Zu spät, nein, ich will den Telefonanbieter nicht wechseln…

Nett dagegen war der Aussendienstmitarbeiter einer großen Druckerei: Es klingelt, ich hebe ab, und sofort und ohne Punkt und Komma:
AD-Mitarbeiter: “Wir haben umstrukturiert und Sie fallen in mein Gebiet!”
Ich: “Oh, entschuldigung, das wollte ich nicht…”
AD-Mitarbeiter: “Nee, nee, ich bin jetzt für Sie zuständig!”
Ich: “Na das ist ja toll!”
AD-Mitarbeiter: “Wie meinen Sie das?”
Ich: “Mmpffhh..”
AD-Mitarbeiter: “Ich schick Ihnen was zu! Dann können Sie das lesen, ok?”
Ich: “Ja! Toll!”
AD-Mitarbeiter: “Wie meinen Sie das?”
Ich: “Mmpffhh..”
AD-Mitarbeiter: “Ich fange gerade erst an, wissen Sie?”

Mittwoch, 2. März 2011 13:34 | Kommentare (0) | Tags: , , , , , , , , , , | Autor: Rolf Iven