Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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Trainings für mehr Kreativität, kreativere Kommunikation und kreative Konfliktlösung
Erfahrungshintergrund

“Wenn Du etwas wissen willst, frage nicht den Gelehrten, sondern den Erfahrenen.”

Der Naturwissenschaftler
Während meines Physikstudiums an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn habe ich mich während des Hauptstudiums besonders mit bildgebenden Verfahren der medizinischen Diagnostik (CT etc.) beschäftigt, als auch mit experimenteler Elementarteilchen-Physik.

Mir hat das Studium sehr viel Spass gemacht. Besonders kann ich mich noch an die Diskussionen in der Vorlesung zur Quantenphysik erinnern. Anders als die klassische Mechanik wurden die Grundannahmen hier nicht aus Beobachtungen abgeleitet, sondern waren das Ergebnis eines der genialsten Kreativitätsprozesse, die die Physik hervorgebracht hat. Die Beobachtungen waren widersprüchlich (Stichwort Teilchen-Welle-Dualismus und Unschärferelation), sodass die Grundannahmen der Quantenphysik von Einstein, Heisenberg und Co. schlicht “erfunden” wurden. Da es bis heute kein besseres Modell gibt, und andererseits dieses Modell hinreichend funktioniert, wird damit gearbeitet und die Grundannahmen rückwärts legitimiert.

Toll! Wer also dachte, hier die Weltformel zu finden, wurde mit den genialen Einfällen grauhaariger Physiker konfrontiert, ganz nach dem Motto “Schaun wir mal, dann sehen wir schon!”. Mit exakter Wissenschaft hatte das an dieser Stelle nichts zu tun, das kam erst später (10% Inspiration, 90% Messtechnik).

Während zu den Anfängen von Scinece-Fiction-Filmen die Filmemacher bei den Physikern nachfragten ob dass, was man sich da so ausgedacht hatte, auch wenigstens entfernt Sinn macht, ist das heute genau anders herrum. Heute kommt es vor, dass Physiker die Kreativen fragen, sich ein verrücktes Szenario einfallen zu lassen, mit dem man das, was man gefunden hatte, zu erklären – sozusagen als Anreiz zum Weiterdenken. Das war mein Stichwort!

Der Marketing-Manager
Nach meinem Physik-Studium habe ich eine Ausbildung zum Kommunikationswirten absolviert und gleichzeitig schon in der Werbung und Marketingkommunikation gearbeitet. Hier ging es um den Stoff, aus dem die Träume sind: Kreativität, Bilder, Worte, Gefühle. Meine Diplomarbeit ging über Co-Branding im Investitionsgüterbereich. Ich habe Marketingkampagnen für techniche Güter und Investitionsgüter konzipiert und umgesetzt. Mein Physikstudium hat mir dabei sehr gute Dienste erwiesen, und in zahlreichen Fällen meinen Kunden zu neuen, innovativen Marketingkonzepten verholfen. Warum? Ich war in der Lage, sowohl “Marketing” als auch “Technik” zu sprechen. Ich konnte den Zusammenhang zwischen Wärmedurchgangskoeffizient und Response, zwischen Fugendichtigkeit und Awareness herstellen.

Ich konnte Technikern vermitteln, was es mit den “bunten Bildchen der Werbefritzen” auf sich hatte, und den Marketingleitern und Vertrieblern die technische Genialität ihrer Produkte neu aufzeigen. Das hat viele Meetings verkürzt, weil Debatten vermieden wurden, und beim Kunden intern zu mehr Begeisterung im gemeinsamen Vorgehen von FEQ, Marketing, Vertrieb und Abwicklung geführt. Teambuilding on the fly sozusagen.

Der Unternehmer
Begonnen habe ich als “one-man-show” mit der Kreation und Umsetzung von Print-Kampagnen. Im Lauf der Zeit kamen mehr und mehr Mitarbeiter hinzu. Neue Medien wurden von uns bedient, Internet-Projekte umgesetzt. Mit zwischenzeitlich mehr als 20 Mitarbeitern an zwei Standorten haben wir Kunden sowohl bundesweit, als auch in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden betreut und in einem europaweiten Agenturnetzwerk internationale Projekte umgesetzt. Unter den Kunden waren eine vielzahl mittelständischer Unternehmen sowie DAX-notierte Konzern-Töchter.

Ich war in dieser Zeit für Kunden etatverantwortlich, hatte Personalfragen zu klären und alles andere, was auf einen selbstständigen Unternehmer zukommt, wenn das Unternehmen wächst. Dazu gehörte auch das, was man heute Work-Life-Balance nennt mit der Erkenntnis, dass es sich nicht lohnt, der Reichste auf dem Friedhof zu sein. Ein effizienter Weg dort hin ist Übrigens der Versuch, es jedem recht zu machen, möglichst mit jedem Menschen gut Freund zu sein, gepaart mit einem dicken Schuß Perfektionismus und einem naiven Glauben an alles, was sich Berater (Kundenberater, Steuerberater, Bankberater, Unternehmensberater etc.) nennt. Bei dem Versuch wird es bleiben…

Der Trainer und Coach
Nach meinen Erfahrungen als Unternehmer und einer Vielzahl von Marketingprojekten hatte ich mich entschlossen, erneut die Schulbank zu drücken. Auf dem Programm standen Rhetorik und Körpersprache, die einschlägigen Schulen der Psychologie und eine verschiedene Modelle wie etwa NLP etc., Konfliktlösung, Mediation und gewaltfreie Kommunikation. Ich habe im Beruf praktische Erfahrungen in der Anwendung diverser Tools, Formate und Methoden gesammelt.

Heute biete ich eigene Trainings und Coachings an: Kreativ sein und Projekte schmieden, Menschen für das Projekt begeistern und einbinden, aufkommende Schwierigkeiten meistern und sich am Ergebnis freuen und wachsen.

Tatsächlich bringe ich hier meine Erfahrungen und persönlichen Stärken zusammen: Kreativität, Bilder, Worte, Gefühl. Das eigene Leben entdecken, die eigene Persönlichkeit entwickeln – das hat mich immer begleitet und angetrieben.