Rolf Iven trainiert Kreativitt, Kommunikation und Konfliktlsung
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Trainings für mehr Kreativität, kreativere Kommunikation und kreative Konfliktlösung

Tag-Archiv für » Konflikt «

Nein! sagen: Skript vom Trainingsabend als PDF

Hier finden Sie das Skript vom Trainingsabend zum Thema “Nein! sagen” als PDF-Download: hier klicken!

Dienstag, 5. Mai 2009 9:22 | Kommentare (0) | Thema: Aus der Praxis, Medien & Fundus, PDF Downloads | Autor: admin

Aufgelesen: Buchempfehlungen “Männerseelen”

Männerseelen: Ein psychologischer Reiseführer (Björn Süfke)
Buchempfehlung: MännerseelenHaben Sie schon Bücher gelesen wie “Frauen von der Venus, Männer vom Mars” oder andere Schuldzuweisungsliteratur? Haben Sie auch fleißig Beziehungskonten eingeführt und Punkte gezählt, auf das die Schmetterlinge im Bauch wieder zu flattern beginnen? Vergessen Sie’s. Wenn Sie im Kern verstehen wollen, warum Männer mitunter so introvertiert sind, und wissen wollen, wie Frau sich helfen kann, hier erfahren Sie es.

“Aber das habe ich Dir doch schon vor 15 Jahren gesagt – muss ich mich denn immer wiedeholen?!” So lautete die Antwort eines Mannes hier in einer Beratungsstunde auf die Frage seiner Frau, ob er sie denn überhaupt lieben würde.

Manche Männer haben es wirklich in sich und lassen es da auch. Kein Wort zuviel, schnell weg, wenn es zu nah wird. Natürlich, es gibt auch Frauen, die das können, abe hier geht es um Männer. So manche Frau ist am Partner schon verzweifelt angesichts seiner Fluchtstrategien: Endlose Vorträge oder gar kein Wort, Verschwinden im Keller, hinter dem Computer, unter dem Auto. Nix Gespräch, Kommunikation, gelebte Beziehung, Nähe und Wärme, uuaahhh… schnell weg. Daher das landläufige Vorurteil, Männer wären gefühllose Monster. Weit gefehlt: Die meisten Männer reagieren sehr sensibel, wenn es um Annäherung und Zuwendung durch die Liebste geht, und merken sofort, wenn es zu warm wird.

Sein Wille zur Nähe ist auf dem langen Marsch der Umwegidentifikation auf der Strecke geblieben. Fehlt während des Erwachsenwerdens ein akzeptables, männliches Vorbild, muss der junge Mann über Bande spielen. Dann ist eben alles männlich, was nicht weiblich ist. Nähe und Wertschätzung von der Mutter: unmännlich, Distanz und Machotum also: männlich. Ebenso Komunikation und der Ausdruck von Gefühlen. Im Ergebnis lädt er große Teile seines Gefühlslebens, welches zweifellos vorhanden ist, auf Objekten ab, z.B. Fernsehen, langen Fachvorträgen, Werkzeugsammlungen oder dem Gartenteich. Externalisierung nennt der Fachmann das.

Diesem Buch merkt man die praktische Erfahrung des Autors in jedem Satz an. Jenseits von Schuldzuweisung und psychologischen Taschenspielertricks geht es ans Eingemachte, authentisch und fundiert. Ein für Männerseelen sicher entlastendes Buch, für Frauen eine Ermutigung, ihren Partner neu zu beobachten und zu verstehen.

Nachtrag
Dieses Werbevideo ist wirklich zu schön…
Männer können sich auch freuen – WEB.DE Video

Samstag, 25. April 2009 10:12 | Kommentare (0) | Thema: Empfehlungen & Bücher & Links, Medien & Fundus | Autor: admin

Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen Training am 14. und 15. Mai 2009

Großfläche Berlin

Es gibt Zeitgenossen, bei denen Geduld, Verständnis oder klare Worte nicht weiter helfen. Erweitern Sie Ihr Repertoir und trainieren Sie kreative Methoden im Umgang mit schwierigen Menschen, z. B. wie Sie
• Dauerredner auf den Punkt bringen,
• Heulsusen zum Handeln bringen,
• Besserwisser gewinnbringend einsetzen oder
• Bornierte zur Kooperation bewegen.

Übrigens: Wer berechenbar ist, ist auch manipulierbar! Schwierige Menschen setzen gerade auf Ihr Verständnis, Ihre Geduld und nutzen Ihre Angst vor Konflikten aus. Entzaubern Sie diese Spezialisten, bevor Ihnen der Kragen platzt!

Training
“Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen”
14. – 15. Mai 2009 in 93047 Regensburg
2 Tage (9×1,5h), 1. Tag: 9h – 21h, 2. Tag: 8.30h – 17h
Maximal 10 Teilnehmer!
Inkl. umfangreichem Begleitmaterial und inkl. MwSt.
beträgt Ihre Investition nur 498,- Euro

Anmeldung: hier klicken >>

Mittwoch, 1. April 2009 7:27 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Events & Termine, Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen, SAT1, RTL, Guinness & Co. | Autor: admin

Schlagfertigkeit? Konfliktfähigkeit!

Schlagfertigkeit ist sicher ein guter Helfer in mancher Konfrontation. Schlagfertigkeit kann helfen, bewegungsfähig zu bleiben und einen Angriff oder eine Überrumpelung zu kontern.

Steht man allerdings einem “Naturtalent” gegenüber und ist in Sachen Schlagfertigkeit nicht ausreichend trainiert, ist nach der 2., spätestens nach der 3. Angriffswelle Schluss: “Neuen Spruch gelernt, was?!”

Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das Gespräch vollends entgleist und nur noch pure Durchsetzungsfähigkeit demonstriert wird. Ist man erst in der Gegenangriffs-Falle gelandet, ist das Gespräch beendet. Was kann man tun, um das zu verhindern, vor allem, wenn man in Sachen Schlagfertigkeit nicht richtig sicher ist?

Zunächst kann man sich vergegenwärtigen, dass es gar nicht notwendig ist, schnell und verbal zu antworten. Schlagfertigkeit bedeutet nicht, dass ein Geschwindigkeitsrekord im nass antworten aufgestellt werden muss. Im Gegenteil, je mehr Zeit Sie sich nehmen, um so eher entgehen Sie Ihren Reflexen (Brav-antworten, Gegenangriff- oder Rechtfertigungs-Reflex) und zeigen darüber hinaus auch noch Selbstsicherheit. Wenn verbale Äußerungen nicht Ihr Stil sind, dann können Sie auch mit körpersprachlichen Signalen antworten. Ein Blick, Augenzwinkern, Handbewegungen, sich erst mal die Nase kratzen oder putzen, auch gar keine Reaktion kann helfen, wenn dies bewusst gewählt wird und nicht aus Verlegenheit erfolgt.

Zum anderen ist es in der Regel nicht notwendig, besonders humoristische Spitzenleistungen zu erbringen. Legen Sie sich eine “Patentlösung” für solche Situationen zurecht (Sie werden spüren, wann der Moment gekommen ist). Sie können z. B. erst etwas inne halten, die Nase rümpfen und fragen: “Könnten Sie das noch mal wiederholen?”

Fragen sind grundsätzlich sehr gute und starke Mittel, um forsche Gesprächspartner zu erden. Die einfache Frage “Wie meinen Sie das genau?” wirkt Wunder und besonders gut bei augenscheinlich klaren Statements. Ein Beispiel:
“Sie haben ja gar keine Ahnung!”
“Wie meinen Sie das genau?”
“Ja wie ich es sage: Sie haben keine Ahnung!”
“Ich hab Sie schon gehört, aber – wie meinen Sie das genau?”

Ihr Gegenüber wird nun entweder den Angriff verstärken, z.B. so:
“Sie haben keine Ahnung und sind auch schwer von Begriff, was?”
Das wäre allerdings eine Eskalation, mit der er seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt. In diesem Fall ist die Frage angebracht, ob die Unterhaltung noch sinnvoll ist, denn es ist möglicherweise ganz gleich, was Sie antworten. Hier will Ihnen möglicherweise jemand ans Leder.

Oder Ihr Gegenüber wird konkreter:
“Ihre Schlussfolgerungen sind völlig abwegig, daran merkt man, dass Sie keine Ahnung haben.”
Jetzt haben Sie Verhandlungs- und Interpretationsmasse, denn über Schlussfolgerungen kann man immer unterschiedlicher Meinung sein.

Tipp: Benutzen Sie diese Frage zunächst in weniger kritischen Situationen, um sattelfest zu werden. Warten Sie gelassen die Antwort ab, und profitieren Sie von einer alten Weisheit: Wie man Menschen in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen!

Empfohlener Download: “Mittelbayerische Zeitung” über den Trainingsabend “Angriffe Kreativ kontern” vom 18.10.2008

Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)

Dienstag, 31. März 2009 23:58 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Kreative Kommunikation, Kreative Konfliktgespräche, Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen | Autor: admin

Pofalla & Niebel im Streit

Das gehört natürlich hier rein: Pofalla und Niebel zanken sich auf DGB-Tagung. Nicht zur Nachahmung empfohlen.

Dienstag, 31. März 2009 22:31 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Aus der Praxis, Bilder Videos mp3, Fallbeispiele, Kreative Kommunikation, Kreative Konfliktgespräche, Lustiges & Kurioses & Stories, Medien & Fundus | Autor: admin

… dann muß man ein normaler Mensch werden!

Neulich, im Gespräch mit meinem Sohn über den Sinn von Regeln:

Ich: “Weißt Du, warum man sich an Regeln halten sollte?”
Sohn: ” …damit man kein Fernseh-Verbot bekommt?!?”
Ich: “Ja, auch. Das wäre ja schon die Strafe. Aber warum brauchen wir Regeln?”
Sohn: “Mhmm …”
Ich: “Schau mal der Krieg in Israel, zwischen den Palästinensern und der Israelis, davon hast Du doch gehört.”
Sohn: “Ja.”
Ich: “Beide Seiten haben schon öfter einen Waffenstillstand vereinbart, aber es gab immer wieder Menschen, die sich nicht daran gehalten haben, und trotzdem weiter geschossen haben. Dann ist der Krieg wieder ausgebrochen, obwohl viele Menschen auf beiden Seiten keinen Krieg mehr wollten.”
Sohn: “Ja, das kenne ich aus der Schule! Der Dennis hält sich auch nicht dran und macht einfach immer weiter auch wenn Frau Hüttner ihn schon oft gemahnt hat!”
Ich: ” Und das ist dann für alle doof.”
Sohn: “Nee, für mich nicht, ich finde das ja witzig. Aber Dennis muss bald die Schule verlassen, wenn er nicht aufhört, sagt Frau Hüttner.”
Ich: “Das wäre doch toll, dann braucht Dennis nicht mehr in die Schule gehen!”
Sohn: “Ja schon, aber er kann dann nicht mehr Polizist werden – oder Lehrer. Der muss dann eben ein normaler Mensch werden!”
Ich: “Mhmmpf… oder so…

Dienstag, 24. Februar 2009 14:56 | Kommentare (0) | Thema: Aus der Praxis, Lustiges & Kurioses & Stories, Medien & Fundus, Meinungen | Autor: admin

Können sich Menschen ändern? 22 Jahre später…

Können sich Menschen ändern? Eine Frage, die ich häufig gefragt werde, wenn ich Konflikte coache oder mediiere. “An dem/der werden Sie sich die Zähne ausbeißen! Das ist das Spiel seit Jahren, das geht immer so weiter.” So oder ähnlich klingen die Äußerungen, die viel Frustration und Pessimismus demonstrieren. Manchmal schon fast hämisch darauf wartend, dass ich, der Mediator/Moderator, ebenfalls am Gegenüber scheitere, auf dass das eigene Weltbild und das Bild vom anderen auch ja erhalten bleibt: “Das wäre schon ein Wunder…”

Berlin 1986, Brandenburger Tor

Berlin 1986, Brandenburger Tor (Foto: Iven)

“Es wäre vermutlich das größere Wunder, wenn Sie ihr Bild von Herrn/Frau XYZ ändern, diesen Menschen neu beobachten und positive Seiten entdecken und anerkennen würden. Das könnte uns die Chance für ein neues Verhalten geben. Können Sie sich das vorstellen?” frage ich. Betretenes, überraschtes Schweigen – das Ende der Gewissheit ist erreicht, der Balken im eigenen Auge schmerzt.

Menschen ändern sich und ihr Verhalten unweigerlich, sobald sich die Randbedingungen ändern: Die heimkehrenden amerikanischen Soldaten aus Vietnam, die bis dahin in ihren Schützengräben teils harte Drogen konsumiert hatten, waren von heute auf morgen clean. Der zappelige Junge, der angeblich an ADS leidet, wird ganz ruhig und konzentriert, als er sieht, dass Schule im Leben nicht alles ist, die Ehefrau hört auf zu schimpfen, als sie bemerkt, dass es in ihrem Mann doch Gefühlsregungen gibt. Bis diese Veränderungen ihre Wirkung zeigen, dass kann natürlich mitunter dauern – oder auch rasant schnell gehen.

Berlin 2008

Berlin 2008 (Foto: Iven)

Mein Berlin-Besuch dieses Jahr hat mich sehr beeindruckt: nach 22 Jahren stehe ich mit meinem 7jährigen Sohn am Bundeskanzleramt oder Brandenburger Tor, wo ich 1986 zum letzten Mal gewesen bin. Damals kein Gedanke an Wiedervereinigung, das Bundeskanzleramt gab es nicht. Meinen Sohn ebenfalls nicht. Auch wenn der Mauerfall schon in die Jahre gekommen ist – ein Wunder!?

Donnerstag, 11. Dezember 2008 22:38 | Kommentare (1) | Thema: Aus der Praxis, Meinungen, SAT1, RTL, Guinness & Co. | Autor: admin