<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rolf Iven Trainings Kreativität, Moderation, Konfliktlösung &#187; Konfrontation</title>
	<atom:link href="http://www.rolf-iven.com/tag/konfrontation/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rolf-iven.com</link>
	<description>Trainings in Sachen Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Oct 2011 07:42:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Schon mal ein Pulverfass ausgebrütet?</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/schon-mal-ein-pulverfass-ausgebrutet/1822</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/schon-mal-ein-pulverfass-ausgebrutet/1822#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 21:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[böse, ganz ganz böse]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Brandflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Deeskalation]]></category>
		<category><![CDATA[empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Frustration]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräftetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnereier]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktpotenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[Pulverfass]]></category>
		<category><![CDATA[unfähige Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[zuhören]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=1822</guid>
		<description><![CDATA[So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas feines. Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Revolution in Ägypten, Umsturz in Tunesien, Unruhen in Algerien, Kämpfe in Libyen &#8211; harte Zeiten für Diktatoren in Nordafrika. Ein Gespenst geht um &#8211; Machthaber in aller Welt fürchten den Aufstand, schnell koordiniert via Facebook, Twitter und Co. Wie im Großen, so im Kleinen: &#8220;besitzt&#8221; nicht jeder von uns ein Pulverfass? Nein? Sie nicht? Wenn Sie meinen&#8230;</p>
<p></strong><img class="alignnone size-full wp-image-2001" title="Schrei ins Ohr" src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2011/02/schrei.jpg" alt="" width="400" height="235" /></p>
<p>So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas Feines (zur Klarheit: Gewalt oder gar Verletzte und Tote etc. sind gar nichts Feines, das ist hier nicht gemeint). Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.</p>
<p>Ob es dann auch geklärt wird, ist natürlich eine andere Frage. Da gehört mitunter noch manches Öl ins Feuer, damit ein Konflikt nicht vorzeitig unterm Teppich landet. Gäbe ja sonst häßliche Brandflecken. Bei Hühnereiern ist das so: Wenn man lange genug darauf sitzen bleibt, damit sie schön warm bleiben, kommt etwas lebendiges raus. Bei Konflikten ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass das Aus sitzen etwas lebendiges hervorbringt; genau wie bei Lorbeeren, auf denen mancher Zeitgenosse genüsslich herum brütet. Da hilft es auch nichts, wenn man eine ausgetüftelte Nachfolgeregelung erfindet, wer nach dem Ableben des Lorbeer-Erwerbers eben jene weiter bebrütet.</p>
<p>Aber ich schweife ab. Das Gegenteil von Konflikt ist? &#8211; Nein, eben nicht!<br />
<span id="more-1822"></span><br />
Keinen Konflikt zu haben, in dem es vielleicht schon gut hör- und sichtbar knirscht oder gar kracht, bedeutet nicht die Abwesenheit von Konfliktpotenzial. Das ist das Gemeine daran. Man sitzt eben manchmal auf einem Pulverfass, ohne es zu ahnen. Ob wissentlich oder nicht, auch Pulverfässer lassen sich nicht ausbrüten, auch wenn sie ein mitunter sehr reges Innenleben haben, was sie von Lorbeerkränzen unterscheidet.</p>
<p>Und nun zur Sache:<br />
Für all jene unter Ihnen, liebe Leser, die sich immer wieder von Pulverfässern überrascht sehen, hier nun der neuerlich Hinweis, peinlich auf den Zustand der Lunte zu achten! Zeigt sich die Lunte hell gelb leuchtend, vielleicht auch dampfend und zischend, ist Gefahr in Verzug. Merken Sie sich das! In diesem Zustand des langsamen Dahinscheidens kennt diese nur noch ein Ziel, nämlich ihren Zweck zu erfüllen und so ihrem Leben einen Sinn zu geben. Und damit wird sie nicht bis zum nächsten Meeting, TOP Sonstiges, warten! Das tun nur Zündschnüre, die schon etwas nass geworden ist.</p>
<p>Und noch eins: Versuchen Sie nicht, die Lunte auszuquatschen, indem Sie versuchen zu relativieren oder sie zu einer Pause animieren suchen. Glauben Sie mir, die Lunte nimmt ihre Bestimmung sehr ernst. Sie können natürlich jetzt zusehen, wie das Flämmchen unter Ihrem Allerwertesten verschwindet und hoffen, dass der Knall nicht zu groß wird. Manche Menschen haben ja direkt Spaß an dieser Angsterfahrung. Aber etwas Lebendiges kommt dabei, wie gesagt, nicht vor. Das haben explodierende Pulverfässer so an sich. Anderenfalls machen Sie sich jetzt ganz rasch auf und holen einen großen Eimer Wasser! Könnte sein, dass Sie dabei merken, dass Ihre Beine eingeschlafen sind. Aber dazu später.</p>
<p>Sofern Sie ein sanftes Interesse daran spüren, vielleicht doch dem nächsten Knall zu entgehen, und Ihnen das mit dem Eimer Wasser zu lästig ist, hier ein paar Hinweise auf mögliche Indikatoren. Gehen wir zu dem Beispiel mit der Henne und dem Ei zurück. Wann wird das Küken schlüpfen? Wenn die Henne es ausgebrütet hat. Was muss die Henne dafür tun? NIX! Einfach da sitzen und warten. Höchstens mal ein wenig picken gehen, aber dann schnell zum Gelege zurück. Was heißt das für uns? Je länger wir schon regungslos irgendwo sitzen, desto höher die Knall-Wahrscheinlichkeit.</p>
<p>Wo haben Sie eigentlich ursprünglich Platz genommen? Kommen da viele Menschen vorbei? Werden Sie gelegentlich von denen auch angesprochen? Ja? Treffen die sich gelegentlich auf einem Haufen, um so dies oder jenes zu besprechen? Wenn das auf Sie zutrifft, und Sie nicht gerade unter einer Brücke liegen, dann haben Sie vermutlich ein erhöhtes Pulverfass-Risiko. Rein berufsbedingt schon. Diese Menschen könnten gelegentlich etwas von Ihnen wollen! Wenn Sie dann für diese Menschen nicht erkennbar auf die Ansprache reagieren, werden diese sich versichern, dass mit Ihnen noch alles in Ordnung ist. Das ist dann wie bei Leuten, die regungslos unter der Brücke liegen: erst sanft ansprechen, dann lauter. Kommt nichts, wird dran gerappelt, an der Jacke gezupft. Kommt immer noch keine Reaktion, wird man versuchen, die reglose Person an einen anderen Ort zu verfrachten. Und da kommt das Pulverfass ins Spiel. Während man eine hilflose Person unter der Brücke mittels Bare und Transporter entfernt, könnte dies in Ihrem Fall, na? Genau! Es könnte der recht unsanfte Versuch unternommen werden, Sie per Luftfracht zu befördern. Also der bombensichere Tipp: Sprechen Sie mit den Menschen, die an Ihnen rappeln! Sonst kracht es! Nein, nicht ausquatschen! Zuhören!</p>
<p>Tja so ist das manchmal. Wie war der Spruch vom teuren Führungskräftetraining noch? Wer nicht an sich arbeitet, an dem wird gearbeitet. Aber trösten Sie sich. Aus explodierenden Fässern kommt ja bekanntlich nur Schall und Rauch, gel? Also kein Grund zur Sorge. Schlafen Sie gut! Man wird Sie schon wecken, wenn es Zeit ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/schon-mal-ein-pulverfass-ausgebrutet/1822/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Beckenrandschwimmer: Prototyp statt Stereotyp</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/der-beckenrandschwimmer/1642</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/der-beckenrandschwimmer/1642#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[böse, ganz ganz böse]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktpotenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges & Kurioses & Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Methoden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/?p=1642</guid>
		<description><![CDATA[Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen? In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht! Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg"  class="wpmb" id="wpmb2"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg" alt="Beckenrandschwimmer" title="Beckenrandschwimmer" width="400" height="162" class="alignleft size-full wp-image-1643" /></a>Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen?</p>
<p>In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht!</p>
<p>Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche Merkmale können aufs Korn genommen werden: Langhaar, Schreibtischwühler, Hektik-Fan, Alles-Hinterfrager, Doppeltkontrollierer, das wandelnde schlechte Gewissen&#8230;<br />
<span id="more-1642"></span><br />
All zu leicht lassen wir uns in mancher Konfliktsituation zu wenig hilfreichen Verallgemeinerungen hinreißen: Beamte, Lehrer, Raser, Ausländer, Ökos etc. Viel häufiger bedienen wir uns aber ein paar weniger Körperteile oder Anleihen aus der Tierwelt. Schnell geht jetzt eine Schublade auf, der meist wenig Hilfreiches entspringt. Generalisierung nennt der NLPler diesen Vorgang, mit dem unser Gehirn uns an anderer Stelle das Leben sehr vereinfacht. So müssen wir nicht jedes mal neu lernen, wie eine Türklinke zu bedienen oder eine Schraube fest zu ziehen ist. Kleine Veränderungen führen allerdings zum Scheitern des Standard-Programms, etwa dann, wenn man über Kopf eine Schraube fest drehen will oder aus der Türklinke ein Drehgriff wird, dem man nicht mehr ansieht, ob man ihn drehen oder einfach nur drücken muss.</p>
<p>Kleines Schmankerls aus Bayern: der einmalige Gerhard Polt poltert &#8211; so wird geflucht (nicht ganz politisch korrekt)<br />
<object width="400" height="100"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="324"></embed></object></p>
<p>Konfliktsituationen bedeuten Stress. Unter Stress greift unser Gehirn auf &#8220;bewährte&#8221; Standard-Programme in Standard-Schubladen zurück. Bewährt heißt dabei im besten steinzeitlichen Sinne das leibliche Überleben sichern. Diesen reflexartigen Griff unseres Stammhirns zum Standard-Konfliktprogramm kann man kaum unterbinden. Unweigerlich schießt Adrenalin ins Blut, Automatismen übernehmen die Regie, unser Unterbewusstsein bläst zum Angriff, bevor unser Verstand kontrollierend eingreifen kann. </p>
<p>Viel leichter ist es, diesen unweigerlichen Griff auf eine andere Schublade mit weit effizienteren und angemesseneren Handlungsweisen umzulenken. Genau hier setzt die Spitznamen-Methode an: Im Laufe unseres Lebens werden Handlungsmuster in einem speziellen Bereich unseres Gehirns gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Handlungsmuster selbst durchlebt, uns in unserer Fantasie nur vorgestellt oder im Film gesehen haben. Aus diesem Vorratspool an Handlungsmöglichkeiten bedienen wir uns. Was aber offensichtlich fehlt, sind konkrete Vorstellungen davon, wie wir Konfliktlösung mit Affen, Schweinen, Schlickrutschern oder Kamelen betreiben. Denn das haben wir nirgendwo gesehen oder anderweitig wahrgenommen, folglich also nicht gespeichert. Kaum jemand wird sich ausgemalt haben, wie ein Palaver mit einem Vierbeiner wohl im Detail aussehen könnte. Gleiches gilt für den Umgang mit Körperteilen.</p>
<p>Je mehr wir uns also selbst suggerieren, wir hätten es mit einem Tier etc. zu tun, um so mehr manövrieren wir uns selbst ins Aus: es sind schlicht keine Handlungsmuster für solche Fälle abgespeichert! Das Spektrum an Handlungsalternativen schwindet dahin, mögliche Lösungen verliert man aus dem Blickfeld. Unser Einfühlungsvermögen leidet, eine wichtige Voraussetzung zur partnerschaftlichen Führung von Konfliktgesprächen.</p>
<p>Suggerieren wir uns selbst, es handle sich um einen Schattenparker oder Duschgelvorwärmer, geben wir unserem Unterbewusstsein in der Suche nach einem geeigneten Verhalten eine wesentlich konstruktivere Richtung: Wir schauen genauer hin, erkennen mögliche Bedürfnisse unseres Kontrahenten und können leichter  jenes Maß an Nähe und Distanz herstellen, das uns handlungsfähig hält und Sicherheit gibt.</p>
<p>Natürlich sollten sie es tunlichst unterlassen, ihren Gesprächspartner über ihre Wortschöpfung zu informieren oder gar bei Kollegen damit zu punkten. Behalten sie es für sich. Nutzen sie ihre so angekurbelte Kreativität, um zu verblüffenden Lösungen zu kommen &#8211; und vor allem, den Humor zu bewahren. Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/der-beckenrandschwimmer/1642/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlagfertigkeit? Konfliktfähigkeit!</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/schlagfertigkei-konfliktfahigkeit/496</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/schlagfertigkei-konfliktfahigkeit/496#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 22:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff kontern]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenangriff]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsführung]]></category>
		<category><![CDATA[gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Guinness & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktpotenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[Konter]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungreflex]]></category>
		<category><![CDATA[RTL]]></category>
		<category><![CDATA[SAT1]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Methoden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/blog/?p=496</guid>
		<description><![CDATA[Schlagfertigkeit ist sicher ein guter Helfer in mancher Konfrontation. Schlagfertigkeit kann helfen, bewegungsfähig zu bleiben und einen Angriff oder eine Überrumpelung zu kontern. Steht man allerdings einem &#8220;Naturtalent&#8221; gegenüber und ist in Sachen Schlagfertigkeit nicht ausreichend trainiert, ist nach der 2., spätestens nach der 3. Angriffswelle Schluss: &#8220;Neuen Spruch gelernt, was?!&#8221; Darüber hinaus besteht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlagfertigkeit ist sicher ein guter Helfer in mancher Konfrontation. Schlagfertigkeit kann helfen, bewegungsfähig zu bleiben und einen Angriff oder eine Überrumpelung zu kontern.</p>
<p>Steht man allerdings einem &#8220;Naturtalent&#8221; gegenüber und ist in Sachen Schlagfertigkeit nicht ausreichend trainiert, ist nach der 2., spätestens nach der 3. Angriffswelle Schluss: &#8220;Neuen Spruch gelernt, was?!&#8221;</p>
<p>Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das Gespräch vollends entgleist und nur noch pure Durchsetzungsfähigkeit demonstriert wird. Ist man erst in der Gegenangriffs-Falle gelandet, ist das Gespräch beendet. Was kann man tun, um das zu verhindern, vor allem, wenn man in Sachen Schlagfertigkeit nicht richtig sicher ist?</p>
<p>Zunächst kann man sich vergegenwärtigen, dass es gar nicht notwendig ist, schnell und verbal zu antworten. Schlagfertigkeit bedeutet nicht, dass ein Geschwindigkeitsrekord im nass antworten aufgestellt werden muss. Im Gegenteil, je mehr Zeit Sie sich nehmen, um so eher entgehen Sie Ihren Reflexen (Brav-antworten, Gegenangriff- oder Rechtfertigungs-Reflex) und zeigen darüber hinaus auch noch Selbstsicherheit. Wenn verbale Äußerungen nicht Ihr Stil sind, dann können Sie auch mit körpersprachlichen Signalen antworten. Ein Blick, Augenzwinkern, Handbewegungen, sich erst mal die Nase kratzen oder putzen, auch gar keine Reaktion kann helfen, wenn dies bewusst gewählt wird und nicht aus Verlegenheit erfolgt.</p>
<p>Zum anderen ist es in der Regel nicht notwendig, besonders humoristische Spitzenleistungen zu erbringen. Legen Sie sich eine &#8220;Patentlösung&#8221; für solche Situationen zurecht (Sie werden spüren, wann der Moment gekommen ist). Sie können z. B. erst etwas inne halten, die Nase rümpfen und fragen: &#8220;Könnten Sie das noch mal wiederholen?&#8221;</p>
<p>Fragen sind grundsätzlich sehr gute und starke Mittel, um forsche Gesprächspartner zu erden. Die einfache Frage &#8220;Wie meinen Sie das genau?&#8221; wirkt Wunder und besonders gut bei augenscheinlich klaren Statements. Ein Beispiel:<br />
&#8220;Sie haben ja gar keine Ahnung!&#8221;<br />
&#8220;Wie meinen Sie das genau?&#8221;<br />
&#8220;Ja wie ich es sage: Sie haben keine Ahnung!&#8221;<br />
&#8220;Ich hab Sie schon gehört, aber &#8211; wie meinen Sie das genau?&#8221;</p>
<p>Ihr Gegenüber wird nun entweder den Angriff verstärken, z.B. so:<br />
&#8220;Sie haben keine Ahnung und sind auch schwer von Begriff, was?&#8221;<br />
Das wäre allerdings eine Eskalation, mit der er seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt. In diesem Fall ist die Frage angebracht, ob die Unterhaltung noch sinnvoll ist, denn es ist möglicherweise ganz gleich, was Sie antworten. Hier will Ihnen möglicherweise jemand ans Leder.</p>
<p>Oder Ihr Gegenüber wird konkreter:<br />
&#8220;Ihre Schlussfolgerungen sind völlig abwegig, daran merkt man, dass Sie keine Ahnung haben.&#8221;<br />
Jetzt haben Sie Verhandlungs- und Interpretationsmasse, denn über Schlussfolgerungen kann man immer unterschiedlicher Meinung sein.</p>
<p>Tipp: Benutzen Sie diese Frage zunächst in weniger kritischen Situationen, um sattelfest zu werden. Warten Sie gelassen die Antwort ab, und profitieren Sie von einer alten Weisheit: Wie man Menschen in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen!</p>
<p>Empfohlener Download: <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/Mittelbayerische18-10-08.pdf" rel="width:900,height:750"  class="wpmb" id="wpmb1">&#8220;Mittelbayerische Zeitung&#8221; über den Trainingsabend &#8220;Angriffe Kreativ kontern&#8221; vom 18.10.2008</a></p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/schlagfertigkei-konfliktfahigkeit/496/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: Heulsusen stoppen</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-heulsusen-stoppen/351</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-heulsusen-stoppen/351#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 10:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[böse, ganz ganz böse]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Fragetechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Heulsusen]]></category>
		<category><![CDATA[Intriganten]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Nörgler]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Vielredner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/blog/?p=351</guid>
		<description><![CDATA[Es kann richtig gut tun, sich mal auszuheulen, den Gedanken und Gefühlen ungefiltert freien Lauf zu lassen, los zu lassen. Ich wünsche jedem Leser einen Menschen, der dann zuhört. Andererseits gibt es Menschen, die sich mit ihrem offensichtlich ach so trüben Schicksal interessant machen möchten, die kein Ende finden. Schließlich endet es im &#8220;Ja, aber..&#8221;-Spiel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-358" title="Heulsuse" src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/03/mg_4829.jpg" alt="Heulsuse" width="400" height="271" /></p>
<p>Es kann richtig gut tun, sich mal auszuheulen, den Gedanken und Gefühlen ungefiltert freien Lauf zu lassen, los zu lassen. Ich wünsche jedem Leser einen Menschen, der dann zuhört.</p>
<p>Andererseits gibt es Menschen, die sich mit ihrem offensichtlich ach so trüben Schicksal interessant machen möchten, die kein Ende finden. Schließlich endet es im &#8220;Ja, aber..&#8221;-Spiel. Will heißen: wir unterbreiten einen Vorschlag, eine Idee nach der anderen, und unser Gegenüber hat immer einen Grund parat, warum genau das nicht geht, bereits schon erfolglos versucht wurde etc. und überhaupt. Heulsusen also, klasse Schauspieler obendrein.</p>
<p>Machmal bin ich mir auch nicht sicher, wen ich da vor mir habe, denn es gibt ja auch die Möglichkeit, dass sich jemand in epischer Breite über seine Kollegen eschoffiert, es eigentlich aber um etwas ganz anderes geht, z.B. das gestörte Verhältnis zum Lebensgefährten/tin oder ähnliches. Ein Stellvertreterkrieg also.</p>
<p><strong>Es gibt eine einfache Frage, mit der Sie die Spreu vom Weizen trennen können: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221;</strong></p>
<p><span id="more-351"></span>Kommt Ihr Gegenüber in etwa auf den Punkt, stellen Sie genau diese Frage: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221; Achten Sie genau auf alle Reaktionen Ihres Gesprächspartners, Änderung der Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Länge der Sprechpause, bis die Antwort kommt.</p>
<p><strong>In der Hauptsache, so meine Erfahrung, gibt es drei verschiedene Antworttypen:</strong><br />
1. Antwort mit der Gegenfrage: &#8220;Was soll denn die Frage?!&#8221;<br />
Jemandem, der gerne das &#8220;Ja, aber&#8221;-Spiel spielen möchte, passt das gar nicht in den Kram, denn Sie haben soeben das Spiel beendet. Eine Heulsuse also. Die Heulsuse wird sich jetzt anschicken, das Feld zu räumen, da sie angesichts einer solch unverschämten und unsensiblen Frage in Ihnen keinen Spielgefährten mehr sieht. Schließlich sollen Sie Verständnis haben, und nicht noch alles schlimmer machen!</p>
<p>2. Antwort mit der Gegenfrage: &#8220;Wie? Was? Was meinst Du damit? Ja eben das &#8230;&#8221;<br />
Ihr Gegnüber stutzt, bleibt aber beim Thema, und beginnt, darüber nach zu denken, unternimmt wenigstens den Versuch einer Antwort. In diesem Fall hat Ihr Gegenüber schon einen Leidensdruck, allerdings besteht die Möglichkeit, dass es tatsächlich um ein ganz anderes Thema geht. Das können Sie mit etwas Beobachtung und Einfühlungsvermögen schnell finden.</p>
<p>3. Die Antwort kommt so präzise und schnell wie eine Pistolenkugel<br />
Hier hat jemand genau das Problem, das er beschreibt, leidet darunter und kennt das mit diesem Problem verbundene Gefühl. Kein Spiel, kein Stellvertreterkrieg, alles echt.</p>
<p>Beispiel (schematisch):<br />
Jemand stellt dar, wie inkompetent, moralisch verwerflich, unsozial, profitgierig, heute-so-morgen-so der Vorgesetzte ist.<br />
Frage: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221;</p>
<p>Antwort der Heulsuse: &#8220;Ja, wie! Was soll denn die Frage? Äh, ja also der ist halt so blöd. Naja.&#8221;</p>
<p>Antwort im Stellvertretekrieg: &#8220;Ja, wie, was ist das Schlimmste!? Das der so bescheuert ist! Das hält ja keiner aus! Ich habe schon gedacht, ich schreib mal einen Brief an den XYZ! Jeden Tag was anderes, heute sagt der so, morgen so!&#8221;<br />
&#8220;Du meinst, dieser Widersinn ist so schlimm.&#8221;<br />
&#8220;Ja! Genau! Der Widersinn! Genau! Dieses hin und her! Das könnte alles viel glatter laufen, wenn&#8230; &#8221;</p>
<p>Antwort des wirklich Leidenden: &#8220;Das ich nie das Gefühl habe, was geschafft zu haben! Ich geh abends total kaputt raus und weiß genau, dass ich morgen alles neu machen kann!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-heulsusen-stoppen/351/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Nein&#8221; sagen: Der positive Vorführeffekt</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/nein-sagen-der-positive-vorfuhreffekt/198</link>
		<comments>http://www.rolf-iven.com/nein-sagen-der-positive-vorfuhreffekt/198#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 10:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges & Kurioses & Stories]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Nein sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Streitgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten ändern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rolf-iven.com/blog/?p=198</guid>
		<description><![CDATA[Eine Vorstandssekretärin litt sehr darunter, dass ihr Vorgesetzter regelmäßig kurz vor Feierabend mit einem Stoß Arbeit zu ihr kam, und um sofortige Erledigung bat. Vielleicht kennen Sie das. Regelmäßig konnte sie ihre Freizeitplanung über den Haufen werfen und alle Termine absagen. Mittlerweile äußerte sich auch ihr Lebensgefährte und setzte sie unter Druck, sich das nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/01/clownnasen1.jpg"  class="wpmb" id="wpmb4"><img src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/01/clownnasen1.jpg" alt="" title="clownnasen1" width="400" height="109" class="alignnone size-medium wp-image-199" /></a><br />
Eine Vorstandssekretärin litt sehr darunter, dass ihr Vorgesetzter regelmäßig kurz vor Feierabend mit einem Stoß Arbeit zu ihr kam, und um sofortige Erledigung bat. Vielleicht kennen Sie das.</p>
<p>Regelmäßig konnte sie ihre Freizeitplanung über den Haufen werfen und alle Termine absagen. Mittlerweile äußerte sich auch ihr Lebensgefährte und setzte sie unter Druck, sich das nicht mehr gefallen zu lassen.</p>
<p>Im Gespräch stellte sich schnell heraus, dass es ihr grundsätzlich schwer gefallen ist, &#8220;Nein&#8221; zu sagen. Auch in anderen Lebensbereichen sagte sie immer wieder viel zu schnell zu, nur um sich anschließend über sich selbst zu ärgern.</p>
<p>Sie bekam von mir eine Hausaufgabe auf: über das ganz nächste Wochenende hinweg sollte sie zu allem und jedem &#8220;Nein!&#8221; sagen. Grundsätzlich und immer. Ihr Lebensgefährte wurde natürlich eingeweiht und gebeten, sie zu unterstützen. Was sie dann tun würde, wäre egal.<br />
Beispiel vom Frühstückstisch:<br />
&#8220;Gibst Du mir mal die Butter?!&#8221;<br />
&#8220;Nein.&#8221;<br />
Natürlich könne sie dann die Butter reichen. Es gehe lediglich darum, anstatt reflexhaft &#8220;Ja&#8221; zu sagen oder es still schweigend einfach zu tun, den Nein-Reflex wieder zum Leben zu erwecken.</p>
<p>Bei unserem nächsten Treffen berichtete sie: &#8220;Ein ganzes Wochenende habe ich zu allem &#8220;Nein&#8221; gesagt. Ich musste mich wirklich daran gewöhnen. Erst jetzt habe ich bemerkt, wie häufig ich tatsächlich immer wieder &#8220;Ja&#8221; gesagt hatte! Wir hatten zum Schluss richtig Spass, und mein Lebensgefährte sagte irgendwann ebenfalls nur noch Nein. Zum Schluss frotzelten wir uns gegenseitig an und stellten uns gegenseitig die unsinnigsten Fragen, nur um Nein sagen zu können!</p>
<p>Am Montag darauf war ich fest entschlossen, meinem Chef &#8220;Nein!&#8221; zu sagen, wenn er wieder mit seinem Stapel vor mir steht und alles sofort erledigt werden soll. </p>
<p>Aber er kam nicht. Am Montag nicht, am Dienstag auch nicht. Ich war richtig enttäuscht! Auch am Mittwoch nichts. Er kommt einfach nicht mehr! Als würde er es instinktiv wissen, dass bei mir nichts mehr zu holen ist.&#8221;</p>
<p>Ich: &#8220;Aber dann haben Sie doch, was Sie haben wollten!&#8221;<br />
Sie: &#8220;Ja! Ääh &#8211; Nein!!&#8221;<br />
Beide lachen.</p>
<p>Mehr davon gibt es im Traing &#8220;Kreative Konfliktgespräche&#8221; <a href="http://www.rolf-iven.com/kreativekonfliktgespraeche.html">hier</a></p>
<p>Das Script vom Trainingsabend &#8220;Nein sagen!&#8221; finden Sie hier <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/Nein-Sagen.pdf" rel="width:900,height:750"  target="blank" class="wpmb" id="wpmb1">hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rolf-iven.com/nein-sagen-der-positive-vorfuhreffekt/198/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

