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	<title>Rolf Iven Trainings &#187; Kreative Kommunikation</title>
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	<description>Trainings in Sachen Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung</description>
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		<title>Der Beckenrandschwimmer: Prototyp statt Stereotyp</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen? In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht! Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg" alt="Beckenrandschwimmer" title="Beckenrandschwimmer" width="400" height="162" class="alignleft size-full wp-image-1643" /></a>Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen?</p>
<p>In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht!</p>
<p>Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche Merkmale können aufs Korn genommen werden: Langhaar, Schreibtischwühler, Hektik-Fan, Alles-Hinterfrager, Doppeltkontrollierer, das wandelnde schlechte Gewissen&#8230;</p>
<p>All zu leicht lassen wir uns in mancher Konfliktsituation zu wenig hilfreichen Verallgemeinerungen hinreißen: Beamte, Lehrer, Raser, Ausländer, Ökos etc. Viel häufiger bedienen wir uns aber ein paar weniger Körperteile oder Anleihen aus der Tierwelt. Schnell geht jetzt eine Schublade auf, der meist wenig Hilfreiches entspringt. Generalisierung nennt der NLPler diesen Vorgang, mit dem unser Gehirn uns an anderer Stelle das Leben sehr vereinfacht. So müssen wir nicht jedes mal neu lernen, wie eine Türklinke zu bedienen oder eine Schraube fest zu ziehen ist. Kleine Veränderungen führen allerdings zum Scheitern des Standard-Programms, etwa dann, wenn man über Kopf eine Schraube fest drehen will oder aus der Türklinke ein Drehgriff wird, dem man nicht mehr ansieht, ob man ihn drehen oder einfach nur drücken muss.</p>
<p>Kleines Schmankerls aus Bayern: der einmalige Gerhard Polt poltert &#8211; so wird geflucht (nicht ganz politisch korrekt)<br />
<object width="400" height="100"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="324"></embed></object></p>
<p>Konfliktsituationen bedeuten Stress. Unter Stress greift unser Gehirn auf &#8220;bewährte&#8221; Standard-Programme in Standard-Schubladen zurück. Bewährt heißt dabei im besten steinzeitlichen Sinne das leibliche Überleben sichern. Diesen reflexartigen Griff unseres Stammhirns zum Standard-Konfliktprogramm kann man kaum unterbinden. Unweigerlich schießt Adrenalin ins Blut, Automatismen übernehmen die Regie, unser Unterbewusstsein bläst zum Angriff, bevor unser Verstand kontrollierend eingreifen kann. </p>
<p>Viel leichter ist es, diesen unweigerlichen Griff auf eine andere Schublade mit weit effizienteren und angemesseneren Handlungsweisen umzulenken. Genau hier setzt die Spitznamen-Methode an: Im Laufe unseres Lebens werden Handlungsmuster in einem speziellen Bereich unseres Gehirns gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Handlungsmuster selbst durchlebt, uns in unserer Fantasie nur vorgestellt oder im Film gesehen haben. Aus diesem Vorratspool an Handlungsmöglichkeiten bedienen wir uns. Was aber offensichtlich fehlt, sind konkrete Vorstellungen davon, wie wir Konfliktlösung mit Affen, Schweinen, Schlickrutschern oder Kamelen betreiben. Denn das haben wir nirgendwo gesehen oder anderweitig wahrgenommen, folglich also nicht gespeichert. Kaum jemand wird sich ausgemalt haben, wie ein Palaver mit einem Vierbeiner wohl im Detail aussehen könnte. Gleiches gilt für den Umgang mit Körperteilen.</p>
<p>Je mehr wir uns also selbst suggerieren, wir hätten es mit einem Tier etc. zu tun, um so mehr manövrieren wir uns selbst ins Aus: es sind schlicht keine Handlungsmuster für solche Fälle abgespeichert! Das Spektrum an Handlungsalternativen schwindet dahin, mögliche Lösungen verliert man aus dem Blickfeld. Unser Einfühlungsvermögen leidet, eine wichtige Voraussetzung zur partnerschaftlichen Führung von Konfliktgesprächen.</p>
<p>Suggerieren wir uns selbst, es handle sich um einen Schattenparker oder Duschgelvorwärmer, geben wir unserem Unterbewusstsein in der Suche nach einem geeigneten Verhalten eine wesentlich konstruktivere Richtung: Wir schauen genauer hin, erkennen mögliche Bedürfnisse unseres Kontrahenten und können leichter  jenes Maß an Nähe und Distanz herstellen, das uns handlungsfähig hält und Sicherheit gibt.</p>
<p>Natürlich sollten sie es tunlichst unterlassen, ihren Gesprächspartner über ihre Wortschöpfung zu informieren oder gar bei Kollegen damit zu punkten. Behalten sie es für sich. Nutzen sie ihre so angekurbelte Kreativität, um zu verblüffenden Lösungen zu kommen &#8211; und vor allem, den Humor zu bewahren. Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
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		<title>Die Zehn-Finger-Skala der schwierigen Menschen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Titel &#8220;Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen&#8221; ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene Persönlichkeitsstörungen diagnostisch zu unterscheiden. Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel &#8220;<a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen" href="http://www.rolf-iven.com/trainings-uberblick/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen">Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen</a>&#8221; ist sicher erklärungsbedürftig: was genau sind schwierige Menschen? Jeder von uns kann zum schwierigen Menschen werden, wenn er nur lange genug falsch genug behandelt wird. Andererseits tun sich ausgemachte Spezialisten schon endlos schwer, verschiedene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung">Persönlichkeitsstörungen</a> diagnostisch zu unterscheiden.</p>
<p>Abgesehen davon gibt es in unserer Bevölkerung ca. 2% Psychopaten, festverdrahtete Bekloppte, die so auf die Welt gekommen sind, so waren und immer so bleiben werden. Und sie leben mitten unter uns: Pädophile in Kindertagesstätten, Zwanghafte in Verwaltungen und dissozial Gestörte in der Politik und dem Top-Management. In einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern sind also im Schnitt schon 20 Psychopaten beschäftigt, ohne dass dies &#8211; als Krankheitsbild &#8211; auffallen muss bzw. vom Fachmann auf den ersten Blick erkannt werden könnte.</p>
<p>Für einen Durchschnittsbürger ist es also recht schwierig, hier zu einem klaren Bild zu kommen. Wohl aber ist er dem Schalten und Walten schwieriger Menschen ausgeliefert und muss mit ihnen klar kommen, wobei Flucht eine ernst zu nehmende Lösung wäre, jedoch nicht immer umsetzbar ist. Das Erkennen, mit wem man es gerade zu tun hat, ist jedoch wichtig für die Entscheidung, wie man sich selbst verhält: Könnte ein offenes Wort die Situation klären? Könnte man mit einer angemessenen Konfrontation zu einem Dialog zurück finden oder sind Selbstschutz und Abgrenzung und begrenzte Kooperationsangebote oder gar Rückzug angezeigt?</p>
<p>Wenn wir mit Sanftheit und betont bindungs- und kooperationsorientiert einem bornierten Menschen begegnen, haben wir in der Regel schon verloren, bevor es richtig los geht. Das Gleiche gilt meines Erachtens auch z.B. für dissozial gestörte Persönlichkeiten.</p>
<p>So suchen wir viel zu lange die Kooperation in Fällen, wo sie nicht zu finden sein wird, und schmeißen die Flinte ins Korn in Fällen, wo mit einem etwas erweiterten Verhaltensrepertoir eine möglicherweise gestörte Kommunikation sich wieder richten lässt.</p>
<p>Die Übergänge vom moralischen, sozialen Menschen über die verschiedenene Abstufungen der schwierigen Menschen bis hin zum Psychopaten sind fließend. Ein Wechsel des soziales Umfeldes kann zum Beispiel sehr schnell zu einer Veränderung im Verhalten von Menschen führen.</p>
<p>Ich nähere mich dem mit einer Zehn-Finger-Skala an:<br />
<span id="more-1540"></span><br />
<strong>0 bis 2 Finger: hach, ist das Leben schön!</strong><br />
Gesunde Kommunikation, Achtsamkeit, Zuwendung und Wertschätzung prägen vorrangig die Beziehung. Man nimmt sich gegenseitig wahr. Aufkommende Konflikte werden thematisiert und nicht dramatisiert. Gelegentliche Ungereimtheiten können mittels <a title="Umgang mit schwierigen Menschen: Methode &quot;Hinterfragen&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/umgang-mit-schwierigen-menschen-methode-hinterfragen/117">hinterfragen</a> geklärt werden. Eigene Ziele und Gemeinsamkeit werden abgewogen. Hach, ist das Leben schön&#8230;</p>
<p><strong>3 bis 4 Finger: Standard-Business-Applikation</strong><br />
Hier ist Achtsamkeit und Gemeinsamkeit schon dünner gesät. Im Zweifelsfall werden die eigenen Ziele favorisiert, wenn es nicht besonders auffällt, zum Nachteil anderer oder der Firma, in der man arbeitet. Sicher, man fragt nach, ob man was vom Bäcker mitbringen soll, macht bei Team-Events fleißig mit etc., aber hier und da etwas rum manipulieren gehört zum Umgang. Bei aufkommenden Konflikten wird eine Abwägungsprozedur durchlaufen, bevor sich zu einem bestimmten Handeln entschlossen wird: Ist der Konflikt von Nutzen für mich? Wenn ja, kann ich ihn politisch korrekt anheizen? Wenn nein, schadet mir der Konflikt? Und so fort. Hier ist man schon in latentem Stress, da man ständig aufpassen muss, was gerade angesagt ist.</p>
<p>In dieser Kategorie findet man schwierige Menschen, denen man mit bestimmten Gesprächstechniken und verhaltensorientierten Ansätzen noch beikommen kann. Gelegentlich stellen sich auch Veränderungen ein, und unser Gegenüber kehrt zu einem ausgewogeneren Verhalten zurück. Frustrierte zum Beispiel, die ihren Frust einfach irgendwo abladen müssen, oder Ignoranten, Heulsusen, Panzer etc. Diese Menschen halten an einem bestimmten Verhalten fest, da es sich im sozielen Kontext für sie als vorteilhaft erwiesen hat. Es gilt der Spruch von Wilhelm Busch: Wirkt der Mensch gleich wie verwandelt, wird er erst als Mensch behandelt!</p>
<p><strong>5 bis 6 Finger: kritische Business-Applikation und soziale Autisten</strong><br />
Hier wird immer zunächst hinterfragt: was will er jetzt, warum sagt er das gerade jetzt, so, und zu mir, welche Ziele werden verfolgt, welches Verhalten erwartet. Vielleicht haben diese Menschen noch nicht durchweg Schlechtes im Sinn, aber ihr Verhalten macht den Umgang schwierig. Man wird gelegentlich unterbrochen und kann nicht ausreden, Ideen und Vorschläge werden einseitig betrachte (ähh.. der schon wieder, war ja klar..), der Gesprächspartner wird nicht mehr als Mensch, sondern als funktionalisiertes Etwas mit Rechten und Pflichten gesehen (Kunden, die man so und so behandeln muss, Mitarbeiter, die man so und so führen muss, Vorgesetzte, die man so und so manipulieren muss..) Etwa so, wie wir im Strassenverkehr andere Autos wahrnehmen: wir sehen nuch noch die Hülle, die Blinker, Lichter etc., sehen aber nicht mehr &#8220;hinein&#8221;. Das erzeugt eine Distanz, aus der aufkommende Konflikte nur noch schwer thematisiert und konsensorientiert betrachtet werden können, da eben diese Distanz das Wissen um die beteiligten Konfliktparteien verloren gegangen ist. Statt desse gibt es einen Workaround: Mitarbeiter deligieren zurück, Führungskräfte sagen an, wie es zu gehen hat.</p>
<p>In Partnerschaften ist das nicht anders. Hier ist lediglich entscheident, welcher Partner das Duell um die Macht für sich entschieden hat.</p>
<p>Die schwierigen Menschen dieser Kategorie sind schon weit gekommen und sehr erfahren. Ihre Hauptstrategie: den Gegner zermürben, auf das eigene Niveau herunter holen und dort mit Erfahrung und Ausdauer schlagen. Sie halten mit Nachdruck an ihrem Verhalten fest, was zur Desillusionierung und Lähmung des Gegners führt. Ein Großteil unserer Energie und Aufmerksamkeit geht schon durch Selbstschutz und Wahrung der eigenen Integrität drauf. Wer darüber hinaus noch Gesprächstechniken (<a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &quot;Methode Nebeln&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-methode-nebeln/281">Nebeln</a> oder <a title="Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &quot;Hintertreppentechnik&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-hintertreppentechnik/296">Hintertreppentechnik</a>) in Ansatz bringen will, muss selber schon ziemlich trainiert sein und echte Nehmerqualitäten ausweisen.</p>
<p>Stress pur. Hier gehen enorme Energien und die Lust am Leben verloren. Neurologen haben <a title="Buchempfehlung &quot;Prinzip Menschlichkeit&quot;" href="http://www.rolf-iven.com/aufgelesen-buchempfehlung-prinzip-menschlichkeit/921">nachgewiesen</a>, dass der Aufenthalt in diesem Milieu auf Dauer zu erheblichen gesundheitlichen Schäden, zum Kollaps des körpereigenen Belohnungssystems und ja sogar zum Abschalten bestimmter Gene führen kann. Wir sind also auf dem besten Wege, selber zum &#8220;festverdrahteten Bekloppten&#8221; zu werden.</p>
<p><strong>7 bis 8 Finger: nix wie weg</strong><br />
Menschen, die Gewalt in jeder Form als Mittel nutzen, um eigene Interessen durchzusetzen. Ob die Gewaltanwendung selbst gerechtfertigt und angemessen ist, wird nicht mehr hinterfragt. Es gibt keine Reue, das Ergebnis zählt. Ich will es haben &#8211; ich nehme es mir. In der Regel führt ein entsprechender Sozialisierungsprozess in diese Klasse, was diese Menschen von den 10-Finger-Typen unterscheidet:</p>
<p><strong>9 bis 10 Finger: love it or leave it, but change will never happen</strong><br />
Menschen, die von Geburt an oder über Sozialisierung oder Krankheit zum üblen Zeitgenossen geworden sind. Es hat ebenso wenig Sinn, sich über die Vergesslichkeit Demenzkranker aufzuregen wie über die Gewinnsucht mancher Banker. Hier handelt es sich wie gesagt nicht mehr um schwierige Menschen, sondern um Soziopaten.</p>
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		<title>Trainer-Tool-Party 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 17:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interdisziplinäre Trainer-Weiterbildung 18.09.2009, 18.00 Uhr bis 20.09.2009 , 15.00 Uhr in Regensburg Dabei sein und teilen: 120,- Euro zzgl. MwSt. (s.u.) Nur dabei sein: 240,- Euro zzgl. MwSt. Trainer aus verschiedenen Weiterbildungsbereichen geben einen Einblick in ihren Tätigkeitsbereich und präsentieren Trainings-Tools. Ziel der Weiterbildungs-Veranstaltung für Trainer ist neben der Netzwerkbildung der Blick über den Tellerrand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interdisziplinäre Trainer-Weiterbildung<br />
18.09.2009, 18.00 Uhr bis<br />
20.09.2009 , 15.00 Uhr in Regensburg<br />
Dabei sein und teilen: 120,- Euro zzgl. MwSt. (s.u.)<br />
Nur dabei sein: 240,- Euro zzgl. MwSt.</p>
<p>Trainer aus verschiedenen Weiterbildungsbereichen geben einen Einblick in ihren Tätigkeitsbereich und präsentieren Trainings-Tools. Ziel der Weiterbildungs-Veranstaltung für Trainer ist neben der Netzwerkbildung der Blick über den Tellerrand, das Auffüllen der eigenen Toolkiste und das Schleifen der eigenen Fähigkeiten.</p>
<p><strong>Ihr Beitrag ist gefragt!</strong> Sie haben die Möglichkeit, sich selbst und Ihre Arbeit zu präsentieren! Erzählen Sie etwas aus dem Nähkästchen und profitieren Sie von der Vielfalt, die entsteht, wenn jeder etwas beiträgt. Ganz gleich, ob Sie NLPler, Schamane, Vertriebstrainer, Lichtarchitekt, Reiki-Meister, Rhetoriktrainer, Unternehmens- und Personalberater, Reit-Therapeut, Yoga-Trainer, Hypnotherapeut oder Systemiker sind &#8211; ein jede/r ist wichtig, weil jeder was kann.</p>
<p>Wenn Sie sich vorstellen können, etwas aus Ihrem Bereich beizutragen, sprechen Sie uns an! Wir übernehmen von hier aus die Koordination der Beiträge, Ablauf etc.</p>
<p><strong>Jetzt schon auf dem Programm:</strong><br />
<span id="more-1087"></span><br />
Lach-Yoga in der Konfliktlösung<br />
Lach-Yoga-Übungen können helfen, die Schrecksekunde in einer Konfrontation zu überwinden und der Rechtfertigungsfalle zu entgehen. Lach-Yoga-Übungen können bei unfairen Attacken helfen, die eigene Integrität zu wahren und handlungsfähig zu bleiben.<br />
Rolf Iven ist Kommunikationstrainer und zertifizierter Lach-Yoga-Trainer. Seit 18 Jahren selbstständig hat er in einer Vielzahl von Projekten im Bereich Kommunikation, Kreativität und Marketing gearbeitet.</p>
<p>Positives Denken an Hauptschulen<br />
Katharina Wichmann berichtet über ein Praxisprojekt an einer Hauptschule. Dort hat sie Schüler auf den qualifizierten Hauptschulabschluss vorbereitet, und Elemente der Persönlichkeitsentwicklung, Rhetorik, Mentaltraining, aber auch der Konfliktlösung und last but not least, das gezielte positive Denken benutzt und aussergewöhnliche Ergebnisse erzielt. Wer das Umfeld einer Hauptschule mit hohem Ausländeranteil kennt, weiss, hier sind Welten aufeinander geprallt.<br />
Katharina Wichmann ist HDI-Trainerin, Betriebswirtin des Handwerks und ehrenamtliche Richterin am Regensburger Arbeitsgericht.</p>
<p>Contact-Improvisation<br />
Der moderne Ausdruckstanz ist ein hervorragendes Element in Kreativitätstrainings, um Denkbarrieren abzubauen und das laterale Denken zu fördern. Da Bewegung im Vordergrund steht, werden Bewertungsdebatten unterbunden &#8211; eine neue Offenheit entsteht. Sebastiano Bonivento zeigt grundlegende Übungen aus der Contact Improvisation, die sich in Workshops und Trainings einbauen lassen.<br />
Sebastiano Bonivento ist professioneller Tänzer am Regensburger Theater und leitet die </br><a href="http://www.ballett-tanz-akademie.de">Regensburger Ballett-Akademie</a>.</p>
<p>Rhetorik / Medientraining<br />
passives Zuhören, Publikumsantenne ausfahren, Stimm-Übungen, Atem-Dreiklang bis hin zu praktischen Tipps zum Umgang mit Journalisten oder Kamerateams.<br />
<a href="http://www.dominikschott.de">Mit Dominik Schott</a></p>
<p>Fit in Schlips und Pumps®<br />
ist eine Sammlung aus cleveren Übungen, die so gewählt sind, dass man nicht ins Schwitzen kommt, sie in Bürokleidung durchführen kann, keine Hilfsmittel benötigt &#8211; und sofort eine Wirkung spürt. Von den Lesern der Financial Times Deutschland als businesserprobt eingestuft, helfen die Übungen u. a. gegen Kopf-, Nacken-, Rücken- oder Augenschmerzen, aber auch bei Mattigkeit, Konzentrationstief und Aufregung.<br />
Mit der <a href="http://www.conny-schumacher.de">Trainerin und Buchautorin Conny Schumacher</a></p>
<p>Bitte beachten Sie, dass es noch Programmänderungen geben kann.</p>
<p>Wenn Sie sich vorstellen können, etwas aus Ihrem Bereich beizutragen, sprechen Sie uns an! Wir übernehmen von hier aus die Koordination der Beiträge, Ablauf etc.:<br />
<strong>Titel:</strong>Trainer-Tool-Party<br />
Dabei sein und teilen: 120,- Euro zzgl. MwSt.<br />
Nur dabei sein: 240,- Euro zzgl. MwSt.<br />
<strong>Ort: </strong>Regensburg<br />
<strong>Beschreibung: </strong>Trainer-Weiterbildung<br />
<strong>Beginn: </strong>18.09.2009, 18:00 Uhr<br />
<strong>Enddatum: </strong>20.09.2009, 15:00 Uhr</p>
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		<title>Eine Lösung ist dann fair, wenn&#8230;</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/eine-losung-ist-dann-fair-wenn/1073</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 10:10:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230; sie von den beteiligten Parteien als fair empfunden wird. Dabei kann man selten davon ausgehen, dass die ersten Vorschläge für eine Lösung bereits beiderseits als fair empfunden werden. Eine andere Sache ist die, mit einem deutlich unangemessenen Angebot in eine Verhandlung zu starten, um die Latte für den Verhandlungspartner, äh, Gegner höher oder niedriger zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; sie von den beteiligten Parteien als fair empfunden wird. Dabei kann man selten davon ausgehen, dass die ersten Vorschläge für eine Lösung bereits beiderseits als fair empfunden werden. Eine andere Sache ist die, mit einem deutlich unangemessenen Angebot in eine Verhandlung zu starten, um die Latte für den Verhandlungspartner, äh, Gegner höher oder niedriger zu legen, je nach dem. Natürlich muss man, wenn man so vorlegt, das nötige Selbstbewusstsein und Standing im Kreuz haben, um die Verhandlung so führen zu können. Natürlich riskiert man, daß der Verhandlungspartner schon alleine wegen der demonstrierten Rücksichtslosigkeit  aus der Verhandlung aussteigt bzw. den Verhandlungsramen deutlich einengt.</p>
<p>Das folgende Video ist eine geniale Verfilmung dessen, was sich gelegentlich besonders &#8220;klevere&#8221; Kunden und Einkäufer leisten:</p>
<p></p>
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		<title>Nein! sagen: Skript vom Trainingsabend als PDF</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 08:22:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier finden Sie das Skript vom Trainingsabend zum Thema &#8220;Nein! sagen&#8221; als PDF-Download: hier klicken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie das Skript vom Trainingsabend zum Thema &#8220;Nein! sagen&#8221; als PDF-Download: <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/Nein-Sagen.pdf" target="blank">hier klicken!</a></p>
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		<title>Aufgelesen: Buchempfehlung &#8220;Generation Doof&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:08:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich? Anne Weiss (Autor), Stefan Bonner (Autor) Eines vorweg: dieses Buch ist keine Aneinaderreihung wilder Blüten aus der bildungsfernen Unterschicht. Es geht um weit mehr, um geplatze Träume, unsere Anpassung an realitätsferne Erwartungen an das Leben, und unser Arrangement mit unser eigenen Mittelmäßigkeit. Gut, es liest sich schon nett, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich? Anne Weiss (Autor), Stefan Bonner (Autor)</strong><br />
<a href="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/wiedoofsindwir.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-809" title="Buchempfehlung: Wie blöd sind wir?" src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/wiedoofsindwir-142x150.jpg" alt="Buchempfehlung: Wie blöd sind wir?" width="142" height="150" /></a>Eines vorweg: dieses Buch ist keine Aneinaderreihung wilder Blüten aus der bildungsfernen Unterschicht. Es geht um weit mehr, um geplatze Träume, unsere Anpassung an realitätsferne Erwartungen an das Leben, und unser Arrangement mit unser eigenen Mittelmäßigkeit.</p>
<p>Gut, es liest sich schon nett, wenn der Bundestag für einen Feiertag gehalten, und der Norpol zum souveränen Staat erhoben wird. Hinweis: Hier wurden Studenten zitiert, und nicht Hauptschüler. Das ersparen uns die Autoren, es tut so schon genug weh. Gehen wir die Sache anders an: Hat man Ihnen auch versprochen, dass aus Ihnen richtig was werden würde, wenn Sie bei Tisch still sitzen und den Mund halten etc.?</p>
<p>Und? Haben Sie im Beruf diese Strategie beibehalten? Haben Sie sich gewundert, warum diejnigen, die den Mund nicht halten und zappelnd auf sich aufmerksam machen, schneller mehr verdienen, ohne tatsächlich auch mehr zu leisten? Wenn Sie genau wissen wollen, wie das geht, in diesem Buch finden Sie die Anleitung. &#8220;Schein-Alpha-Tierchen&#8221; werden sie genannt, jene, die mit wichtiger Mine den größten Unfug verbreiten. Aber bevor Sie nun meinen, etwas zu wissen und milde lächelnd den Kopf nicken: Sind Sie selber wirklich besser?</p>
<p>Schonungsloser Blick in den Spiegel ist angesagt &#8211; ein Teil in uns weiß es sowieso schon&#8230;</p>
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		<title>Pofalla &amp; Niebel im Streit</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 21:31:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das gehört natürlich hier rein: Pofalla und Niebel zanken sich auf DGB-Tagung. Nicht zur Nachahmung empfohlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das gehört natürlich hier rein: Pofalla und Niebel zanken sich auf DGB-Tagung. Nicht zur Nachahmung empfohlen.<br />
</p>
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		<title>&#8220;Dienst nach Vorschrift&#8221; Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 08:33:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Früher hat anbrüllen gereicht. Heute muss man auch noch motivieren&#8230; iihhh&#8230; Schlechtes Management und schlechte Kommunikation, also insgesamt schlechte Führung, sind die Hauptgründe in Deutschland für die eher defizitäre Arbeitsmoral der Mitarbeiter. Manche Führungskraft ist sich im eignen Arbeitsalltag gar nicht bewusst, welches Verhalten damit genau gemeint ist. Hier ein paar Negativ-Beispiele aus Fällen meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Früher hat anbrüllen gereicht. Heute muss man auch noch motivieren&#8230; iihhh&#8230;</strong><br />
<img class="alignnone size-medium wp-image-225" title="troete" src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/01/troete.jpg" alt="" width="400" height="247" /><br />
Schlechtes Management und schlechte Kommunikation, also insgesamt schlechte Führung, sind die Hauptgründe in Deutschland für die eher defizitäre Arbeitsmoral der Mitarbeiter. Manche Führungskraft ist sich im eignen Arbeitsalltag gar nicht bewusst, welches Verhalten damit genau gemeint ist. Hier ein paar Negativ-Beispiele aus Fällen meiner Beratungstätigkeit als Konfliktcoach oder Kommunikationstrainer:</p>
<p>1. Mythos Motivation<br />
Auf einer Mitarbeiterschulung, in der Vertriebsmitarbeiter ein neues Produkt vorgestellt bekommen, soll ich über emphatische Kommunikation und den Aufbau zwischenmenschlicher Beziehung referieren. Der Vertriebsleiter: &#8220;So. Das war mein Vortrag. Jetzt kommt Herr Iven mit seinem Motivationspart.&#8221; Mit einem Augenzwinkern zu mir, vor den Mitarbeitern: &#8220;Na dann motivieren Sie die mal schön!&#8221;</p>
<p>2. Effizienzdränglerei<br />
Der Gründer/Geschäftsführer eines Unternehmens mit ca. 30 Mitarbeitern, welches im Einzelhandel aktiv ist, verfügt folgenden Erlass: &#8220;Frau XY (zuständig für den Wareneingang und Warenauszeichnung) ist nicht mehr anzusprechen oder in Gespräche zu verwickeln, da sie bei Ihrer Arbeit zu viele Fehler macht. Wer Fragen zum Lager oder Ware hat, kommt zu mir.&#8221; (Frau XY weiss bis dahin gar nichts von ihren &#8220;Fehlern&#8221;).<br />
Derselbe zu einer Mitarbeiterin, die in der telefonischen Kundenberatung (!) tätig ist: &#8220;Sie sprechen zu lange mit den Kunden. Wenn die quatschen, legen Sie zukünftig einfach auf. Wir haben da keine Zeit für.&#8221;<br />
Später zu mir: &#8220;Sie haben doch im Marketing gearbeitet &#8211; fällt Ihnen nicht was ein, wie wir den Umsatz steigern können?&#8221;</p>
<p>3. Kopf in den Sand: Flucht statt Entwicklung einer Streitkultur<br />
Ein Abteilungsleiter, der unter sich 2 Gruppenleiter mit wieder jeweils ca. 20 Mitarbeitern hat: &#8220;Wissen Sie, Herr Iven, das kann schon sein, dass die Mitarbeiterin Frau XY gemobbt wird. Ich kenne auch die Führungsdefizite von Herrn XYZ und kann mir das gut vorstellen. Aber wenn ich mich mit dem anlege, vebündet der sich mit Herrn ZYX (dem anderen Abteilungsleiter), und dann habe ich hier Hundstage. Also lasse ich das lieber.&#8221;</p>
<p>4. Wissen ist Macht &#8211; nix wissen macht auch nix&#8230;<br />
Beim Vorstellungsgespräch, der Vorgesetzte hält seit gut 40 Minuten einen Monolog über das Unternehmen und die Produkte, nachdem er dem Bewerber bereits das Unternehmen gezeigt hat. Schließlich schiebt er den Arbeitsvertrag zur Unterschrift über den Tisch. Als jetzt der Bewerber ansetzt, etwas von sich und seinen Ideen zu erzählen, wird er vom Vorgesetzten gestoppt: &#8220;Sparen Sie sich das &#8211; ich werde ja schon sehen, wie Sie hier rein passen und ob Sie richtig arbeiten können&#8230;&#8221;</p>
<p>Buchtipp: Mythos Motivation &#8211; Wege aus einer Sackgasse von Reinhard K. Sprenger, Campus-Verlag</p>
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		<title>70 Prozent der Deutschen machen »Dienst nach Vorschrift«</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 13:02:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schlechtes Management und unklare Vorgaben an die Mitarbeiter sind die Hauptgründe. »Deutsche Chefs sind zu autoritär und lassen andere Meinungen selten gelten«, sagte der Chef von Gallup-Deutschland, Gerald Wood, in einem dpa-Gespräch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Gallup-Studie empfinden nur 15 Prozent aller Deutschen ihre Arbeit befriedigend. Hingegen machen 70 Prozent aller Deutschen »Dienst nach Vorschrift« und fühlen sich ihrem Unternehmen nicht wirklich verpflichtet.</p>
<p>Das Ergebnis der repräsentativen Studie belegt, dass sich sogar 16 Prozent der Befragten bereits »innerlich verabschiedet« haben. Auffällig ist ein klarer Unterschied der Geschlechter. Während immerhin 19 Prozent der Mitarbeiterinnen engagiert im Job sind, zeigen nur 11 Prozent der männlichen Mitarbeiter engagiert Einsatz. Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge Ende Oktober knapp 2000 zufällig ausgewählte Arbeitnehmer ab 18 Jahren telefonisch befragt.</p>
<p><strong>Schaden auf 220 Milliarden Euro beziffert!</strong><br />
Die insgesamt schwache Mitarbeiter-Bindung hat ihren Preis. Das fehlende Engagement am Arbeitsplatz verursacht hohe Fehlzeiten und niedrige Produktivität. Das Gallup-Institut beziffert den gesamt-wirtschaftlichen Schaden auf jährlich 250 Milliarden Euro. Damit entspricht der bezifferte Schaden von der Größe her fast dem des gesamten Bundeshaushaltes im Jahr 2004 (257,3 Milliarden Euro).</p>
<p><strong>Schlechtes Management &#8211; Ursache Nr.1</strong><br />
Schlechtes Management ist die Ursache Nr.1 für den Frust so vieler Mitarbeiter. »Deutsche Chefs sind zu autoritär und lassen andere Meinungen selten gelten«, sagte der Chef von Gallup-Deutschland, Gerald Wood, in einem dpa-Gespräch. Die Mitarbeiter vermissen Lob und Anerkennung für gute Arbeit. Auch sei Mobbing ein ernstzunehmendes Problem.</p>
<p>Das im Osten Deutschlands mit 11 Prozent noch niedrigere Mitarbeiter-Engagement kann hingegen nicht der »DDR-Mentalität« zugeschrieben werden. Vielmehr spiegele sich hierbei die Auffassung der ostdeutschen Management-Etagen wieder. Für die Mitarbeiter müsse man nicht viel tun. Es gebe ja ohnehin genügend Arbeitslose.</p>
<p><strong>Nichts wissen macht was</strong><br />
Mitarbeiter bemängeln in der Studie unter anderem, dass Sie nicht wissen, was von ihnen genau erwartet wird. Die Vorgesetzten interessierten sich nicht für Sie als Mensch. Sie müssten häufig eine Position ausfüllen, die ihnen nicht liege oder ihrer Ansicht nach kaum Gewicht habe.</p>
<p>Gravierend sei der Fakt, dass Mitarbeiter immer weniger engagiert sind, je länger sie im Unternehmen beschäftigt sind. Das menschliche Kapital im Unternehmen sinke. Dagegen solle es durch Weiterbildung und Entwicklung eigentlich wachsen.</p>
<p><strong>Der internationale Vergleich</strong><br />
Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland im Mittelfeld. Der Studie zufolge gibt es in den USA mit 30 Prozent etwa doppelt so viele engagierte Mitarbeiter. Wenig tröstlich scheint in diesem Zusammenhang der Fakt, dass die Franzosen und Japaner mit je 9 Prozent engagierter Mitarbeiter bei der Studie noch schlechter abschneiden.</p>
<p>Quelle: dpa &amp; Studie Gallup mbH Deutschland (Potsdam)</p>
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		<title>Abwrack-Prämie</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 12:22:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ich denke, dass Krieg ein gefährlicher Ort ist.&#8221; (George Bush, Washington Stadt, 7. Mai 2003) &#8220;Du unterrichtest ein Kind im Lesen, und er oder ihr wird einen Lesetest bestehen können.&#8221; (George Bush, Townsend, Tennessee, 21. Februar 2001) Na dann&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich denke, dass Krieg ein gefährlicher Ort ist.&#8221; (George Bush, Washington Stadt, 7. Mai 2003)</p>
<p>&#8220;Du unterrichtest ein Kind im Lesen, und er oder ihr wird einen Lesetest bestehen können.&#8221; (George Bush, Townsend, Tennessee, 21. Februar 2001)</p>
<p>Na dann&#8230;</p>
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