Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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Tag-Archiv für » Kreativität «

Ist das Brainstorming tot?

Brainstorming ist eine der bekanntesten Kreativitätstechniken. Vielleicht deshalb, weil sie recht einfach anwendbar ist. Doch wird sie häufig falsch durchgeführt, was schnell zu wenigen und unbefriedigenden Beiträgen führt. Das hat der Methode Brainstorming einen zunehmend schlechten Ruf eingebracht. Zu unrecht, wie ich meine. Wer die Regeln einhält, hat eine schnelle und effektive Methode zur Hand. Ein Erfahrunsgbericht.

“Die Ergebnisse, die in Einzelarbeit erzielt werden liegen über dem, was in einem Brainstorming der Gruppe erreicht wird.” So oder ähnlich lauten die Aussagen, die mittlerweile auch in Fachpublikationen zu finden sind. Man kann das natürlich der Methode bzw. Methodenmüdigkeit anlasten. Man kann aber auch fragen, warum man dem Brainstorming in der Gruppe die Arbeit alleine vorzieht. Ist das nicht ein Hinweis darauf, das etwas in der Gruppe, dem Team nicht stimmt?

Tatsächlich: die Ursachen, die einem Brainstorming den Gar aus machen, lassen auch jede andere Kreativitätstechnik an die Wand laufen. Liegen bestimmte Störungen in einem Team vor, kann die Einzelarbeit sicher bessere Ergebnisse bringen. Das kann aber wohl kaum befriedigen. Vor allem diejenigen, die bereits ein funkensprühendes, mitreißendes Brainstorming erlebt haben, werden attestieren, dass der Einzelarbeit ein wichtiger Aspekt abgeht: die gegenseitige Inspiration der Teilnehmer.
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Sonntag, 27. Februar 2011 19:59 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Aus der Praxis, böse, ganz ganz böse, Kreativität, Medien | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Disney-Technik

Es werden drei Gruppen gebildet: die Träumer, die Realisten und die Kritiker. Unabhängig von einander bearbeiten sie das Thema. In einer anschließenden Moderation (Moderator vorher bestimmen) wird ein Konsens zwischen den Parteien gefunden.

Eine andere Möglichkeit der Anwendung ist es, in einer 2er Gruppe den Träumer, Realist und Kritiker abzuankern in einem Bodenanker (Blatt Papier), um mit Hilfe der Anker und des Begleiters den persönlichen Konsens, Handlungshinweise oder noch bestehende Lücken im Thema zu finden.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:45 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Kreative Kommunikation, Kreativität | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Visuelle Konfrontation

Ein Beispiel:
Mio ging im Park spazieren. Kinder spielten auf dem nassen Rasen Ball. Der Ball rollte über einen Plattenweg und hinterließ eine nasse Spur. Er erfand den Kugelschreiber, der auf diesem Prinzip, einen Strich zu erzeugen, aufbaut.Kugelproduktion: Die Anregung für das Verfahren zur Produktion präziser Kugeln kam dem Erfinder, als er seiner Mutter zusah, wie sie Knödel aus Teig formte.

Pilkington kam die Idee, flüssiges Glas auf einer Zinnschmelze ausfliessen zu lassen (Floatglasverfahren), als er einen Ölfilm auf einem Teich sah.

Kurzbeschreibung:
Der Ablauf der visuellen Konfrontation in der Gruppe folgt den Erkenntnissen aus dem freien kreativen Prozess: Nach der Problemklärung wird zunächst durch Betrachten „softer“ Bilder, begleitet von Entspannungsmusik, Abstand vom Problemthema genommen (Entspannung). Anschließend werden in der Phase der Ideenfindung Bilder unterschiedlichster Alltagssituationen projiziert; sie werden analysiert und daraus Ideen abgeleitet. Die Ideen werden von den Teilnehmern geäußert und durch einen Moderator oder Protokollanten für jeden sichtbar mitgeschrieben.

Ablauf:

Phase I: Klären und Formulieren des Problems
Zunächst ist mit der Gruppe eine Problemklärung durchzuführen und die Aufgabenstellung auf einem Flip-Chart festzuhalten.

In einen Vorab-Brainstorming werden alle „schnellen und alltäglichen Lösungsansätze“ aus den Köpfen „abgeladen“. Eventuell ist die Problemstellung neu zu formulieren, wenn sich nach dem Vorab-Brainstorming herausstellt, dass die Aufgabenstellung nicht richtig verstanden wurde oder sich inzwischen eine andere Sicht des zu lösenden Problems ergeben hat.

Phase II: Entspannen und Verfremden
Zum Verfremden und Entspannen werden ausgesuchte Bilder (Overheadfolien oder Dias) projiziert. Es werden vier bis fünf Motive jeweils ca. eine Minute gezeigt. Zur Unterstützung werden die Bilder mit Instrumentalmusik beruhigender Art untermalt.

Phase III: Generieren von Ideen durch intuitive Konfrontation mit Bildern
In der Phase III werden ohne Musik Bilder mit vielen Einzelelementen gezeigt. Die Teilnehmern beschreiben, was sie sehen, und gehen dann dazu über, aus einzelnen Bildelementen spontane Lösungsideen abzuleiten. Diese Lösungsideen werden auf Flipcharts notiert.
Durch die verbale Kommunikation in der Gruppe entstehen weitere assoziative Lösungsideen. Das bedeutet, dass auch Teilnehmer zur Ideenfindung angeregt werden, die weniger auf die visuelle Stimulation ansprechen.

Tipps und Tricks
In der Phase der Ideenfindung arbeitet die Gruppe solange an einem Bild, bis dieses keine weiteren Anregungen bringt. Dann zeigt der Moderator das nächste Bild. Je nach „Ergiebigkeit“ werden drei bis fünf Bilder bearbeitet. Innerhalb der Methode der visuellen Konfrontation ist keine Bewertung vorgesehen. Es empfiehlt sich aber, eine kurze Bewertung mit der Methode des Punkteklebens direkt anschließend durchzuführen.

Häufig ist bei kreativen Prozessen zu beobachten, dass die Problemlösung angesichts einer problemfremden Anregung stimuliert wird (intuitive Konfrontation). Diese Erkenntnis wird bei den Konfrontationstechniken genutzt.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:42 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Kreativität | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Reizwortanalyse

Bei dieser Methode geht es darum, das ausgewählte Thema/Aufgabenstellung mit „zufälligen“ Begriffen zu provozieren. Das Vorgehen:

Das Thema wird oben auf das FlipChart geschrieben. Dann wird ein beliebiger Gegenstand ausgesucht und in seine Einzelteile zerlegt. Beispiel: Tasse. Einzelteile: Henkel, Griff, Boden, Keramik, Körper, …

Jetzt wird jedes Einzelteil auf das Thema angewendet: was hat der Boden mit unserem Thema zu tun? Die Beiträge der Teilnehmer werden gesammelt. Fällt den Teilnehmern nichts mehr oder gar nichts ein, geht man sofort zum nächsten Einzelteil über.

Tip: Den Gegenstand kann man auch aus einer Zeitung oder Illustrierten oder einem Bestellkatalog nehmen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:36 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Aus der Praxis, Kreativität | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Stille Post

Schreiben Sie Ihr Thema auf einen Zettel, und lassen Sie den Zettel durch die Runde gehen. Fordern Sie jeden Teilnehmer auf
• zu dem Thema spontan einen Begriff zu schreiben
oder
• das Thema mit eigenen Worten neu zu formulieren
oder
• zu dem jeweils letzten Begriff einen neuen Begriff oder auch einen verwandten oder synonymen Begriff zu schreiben.

Auch diese Methode sammelt Ansätze und Ideen. Sie stellt das Ausgangsthema in einen neuen Kontext dar. Wenn Sie Ihren Zettel zurück erhalten, dann bewerten Sie nicht, sondern fragen Sie sich, was die Begriffe mit Ihrem Thema zu tun haben!

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:35 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Kreativität | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik Zerlegung/Neuformulierung

Viele Aufgaben und Probleme sind leichter lösbar, wenn sie sie in viele, kleinere, dann leichter zu lösende Aufgaben zerlegt sind. Die Neuformulierung der Aufgabenstellung füht oft gleichzeitig auch zu neuen Antworten.

Beispiel:
Wir verdoppeln unseren Gewinn!

Zerlegt:
Wir beschleunigen den Warenabsatz
Wir sprechen aktive Kunden häufiger an, fragen nach
Wir reaktivieren inaktive Kunden
Wir verringern unseren Lagerbestand
Wir suchen Partner
Wir sourcen aus
Wir sparen ein

Zu jedem einzelnen Ansatzpunkt können Lösungen gefunden werden, die greifbare Ergebnisse bringen. Alles ist schwer, bis Sie angefangen haben!

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:29 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Kreativität | Autor: Rolf Iven

Kreativitätstechnik “Selbstschreibende Hand”

Eine einfache Methode, das Archiv des Unterbewusstseins anzukurbeln. Das Thema ist möglichst einfach und bildhaft formuliert. Jeder Teilnehmer nimmt ein Blatt und schreibt ähnlich wie bei einem Brainstorming, allerdings jeder für sich, Begriffe auf das Papier untereinander.

Anders als beim Brainstorming hören die Teilnehmer allerdings nicht auf zu schreiben, sondern, falls ihnen im Moment nichts einfällt, wird der jeweils letzte Begriff immer wiederholt geschrieben, bis ihnen wieder ein neuer Begriff einfällt. Auf diese Weise wird unser Verstand mit dem Schreiben beschäftigt, und das Unterbewusstsein kann uns nach und nach neue Bilder und Begriffe senden.

Wird die Sitzung noch besonders vorbereitet, z.B. durch Tanzen, Meditieren etc., ist unser Unterbewusstsein besonders mitteilsam.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 15:24 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Kreativität | Autor: Rolf Iven

Spigelei in der Pfanne sagt mehr als eine langweilige Beschreibung

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung über einen Seminarvortrag von Rolf Iven zum Thema “Kundengewinnung mit schmaler Kasse” im Gründerzentrum Maxhütte vom 26.03.2005.

Kundengewinnung mit Schmaler Kasse

Samstag, 26. März 2005 10:26 | Kommentare (0) | Thema: Aus den Trainings, Aus der Praxis, Fallbeispiele, Kreative Kommunikation, Kreativität, Medien, PDF Downloads | Autor: Rolf Iven