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	<title>Rolf Iven Trainings Kreativität, Moderation, Konfliktlösung &#187; Tools &amp; Methoden</title>
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	<description>Trainings in Sachen Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung</description>
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		<title>Der Beckenrandschwimmer: Prototyp statt Stereotyp</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen? In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht! Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg"  class="wpmb" id="wpmb2"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2009/08/Beckenrandschwimmer.jpg" alt="Beckenrandschwimmer" title="Beckenrandschwimmer" width="400" height="162" class="alignleft size-full wp-image-1643" /></a>Backofen-Vorheizer, Sauna-Unten-Sitzer, Landungs-Klatscher, Semmelbrösel-Sortierer: Synonyme für Prototypen?</p>
<p>In Konfliktsituationen kann es zur Wahrung der eigenen Integrität und Gelassenheit von Nutzen sein, den Konfliktpartner als Prototypen statt als Stereotypen zu sehen. Schließlich sind nicht alle Menschen immer schlecht!</p>
<p>Anhand von für uns hervorstechenden Merkmalen bekommt unser Gegenüber einen Spitznamen verpasst: Effizienzdrängler, An-alle-Denker, Bremse-Treter etc. Auch persönliche Merkmale können aufs Korn genommen werden: Langhaar, Schreibtischwühler, Hektik-Fan, Alles-Hinterfrager, Doppeltkontrollierer, das wandelnde schlechte Gewissen&#8230;<br />
<span id="more-1642"></span><br />
All zu leicht lassen wir uns in mancher Konfliktsituation zu wenig hilfreichen Verallgemeinerungen hinreißen: Beamte, Lehrer, Raser, Ausländer, Ökos etc. Viel häufiger bedienen wir uns aber ein paar weniger Körperteile oder Anleihen aus der Tierwelt. Schnell geht jetzt eine Schublade auf, der meist wenig Hilfreiches entspringt. Generalisierung nennt der NLPler diesen Vorgang, mit dem unser Gehirn uns an anderer Stelle das Leben sehr vereinfacht. So müssen wir nicht jedes mal neu lernen, wie eine Türklinke zu bedienen oder eine Schraube fest zu ziehen ist. Kleine Veränderungen führen allerdings zum Scheitern des Standard-Programms, etwa dann, wenn man über Kopf eine Schraube fest drehen will oder aus der Türklinke ein Drehgriff wird, dem man nicht mehr ansieht, ob man ihn drehen oder einfach nur drücken muss.</p>
<p>Kleines Schmankerls aus Bayern: der einmalige Gerhard Polt poltert &#8211; so wird geflucht (nicht ganz politisch korrekt)<br />
<object width="400" height="100"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/e2Qpmie5Gd0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="324"></embed></object></p>
<p>Konfliktsituationen bedeuten Stress. Unter Stress greift unser Gehirn auf &#8220;bewährte&#8221; Standard-Programme in Standard-Schubladen zurück. Bewährt heißt dabei im besten steinzeitlichen Sinne das leibliche Überleben sichern. Diesen reflexartigen Griff unseres Stammhirns zum Standard-Konfliktprogramm kann man kaum unterbinden. Unweigerlich schießt Adrenalin ins Blut, Automatismen übernehmen die Regie, unser Unterbewusstsein bläst zum Angriff, bevor unser Verstand kontrollierend eingreifen kann. </p>
<p>Viel leichter ist es, diesen unweigerlichen Griff auf eine andere Schublade mit weit effizienteren und angemesseneren Handlungsweisen umzulenken. Genau hier setzt die Spitznamen-Methode an: Im Laufe unseres Lebens werden Handlungsmuster in einem speziellen Bereich unseres Gehirns gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Handlungsmuster selbst durchlebt, uns in unserer Fantasie nur vorgestellt oder im Film gesehen haben. Aus diesem Vorratspool an Handlungsmöglichkeiten bedienen wir uns. Was aber offensichtlich fehlt, sind konkrete Vorstellungen davon, wie wir Konfliktlösung mit Affen, Schweinen, Schlickrutschern oder Kamelen betreiben. Denn das haben wir nirgendwo gesehen oder anderweitig wahrgenommen, folglich also nicht gespeichert. Kaum jemand wird sich ausgemalt haben, wie ein Palaver mit einem Vierbeiner wohl im Detail aussehen könnte. Gleiches gilt für den Umgang mit Körperteilen.</p>
<p>Je mehr wir uns also selbst suggerieren, wir hätten es mit einem Tier etc. zu tun, um so mehr manövrieren wir uns selbst ins Aus: es sind schlicht keine Handlungsmuster für solche Fälle abgespeichert! Das Spektrum an Handlungsalternativen schwindet dahin, mögliche Lösungen verliert man aus dem Blickfeld. Unser Einfühlungsvermögen leidet, eine wichtige Voraussetzung zur partnerschaftlichen Führung von Konfliktgesprächen.</p>
<p>Suggerieren wir uns selbst, es handle sich um einen Schattenparker oder Duschgelvorwärmer, geben wir unserem Unterbewusstsein in der Suche nach einem geeigneten Verhalten eine wesentlich konstruktivere Richtung: Wir schauen genauer hin, erkennen mögliche Bedürfnisse unseres Kontrahenten und können leichter  jenes Maß an Nähe und Distanz herstellen, das uns handlungsfähig hält und Sicherheit gibt.</p>
<p>Natürlich sollten sie es tunlichst unterlassen, ihren Gesprächspartner über ihre Wortschöpfung zu informieren oder gar bei Kollegen damit zu punkten. Behalten sie es für sich. Nutzen sie ihre so angekurbelte Kreativität, um zu verblüffenden Lösungen zu kommen &#8211; und vor allem, den Humor zu bewahren. Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
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		<title>Nein! sagen: Skript vom Trainingsabend als PDF</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 08:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier finden Sie das Skript vom Trainingsabend zum Thema &#8220;Nein! sagen&#8221; als PDF-Download: hier klicken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie das Skript vom Trainingsabend zum Thema &#8220;Nein! sagen&#8221; als PDF-Download: <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/Nein-Sagen.pdf" rel="width:900,height:750"  target="blank" class="wpmb" id="wpmb1">hier klicken!</a></p>
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		<title>Seminarspiele als Methode und Tool</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 07:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachtrag zum Trainingsabend vom 29.4.09, 19.30h bis 21.30h in Regensburg Am 29. April trafen sich bei Rolf Iven Trainings 14 Interessierte zum Thema &#8220;Seminarspiele als Methode&#8221;. Während der 2-stündigen Abendveranstaltung wurden Seminarspiele zu verschiedenen Themen vorgestellt und von den Teilnehmern durchgespielt. Aus Ingolstadt, München, Weiden und anderen Städten waren die Anwesenden angereist, um ihr Repertoire [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachtrag zum Trainingsabend vom 29.4.09, 19.30h bis 21.30h in Regensburg</strong><br />
<img src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/trainingsabend_042009-400x229.jpg" alt="Trainingsabend 042009" title="Trainingsabend 042009" width="400" height="229" class="alignleft size-medium wp-image-949" /></p>
<p>Am 29. April trafen sich bei Rolf Iven Trainings 14 Interessierte zum Thema &#8220;Seminarspiele als Methode&#8221;. Während der 2-stündigen Abendveranstaltung wurden Seminarspiele zu verschiedenen Themen vorgestellt und von den Teilnehmern durchgespielt. Aus Ingolstadt, München, Weiden und anderen Städten waren die Anwesenden angereist, um ihr Repertoire an Tools und Methoden zu erweitern. Spiele zum Kennenlernen (ohne Ball <img src='http://www.rolf-iven.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ), zum Einstieg, Sensibilisierung und auch purer Nonsens standen auf dem Programm.</p>
<p>Hier ein Auszug mit Literaturempfehlungen aus dem Script zum Trainingsabend (PDF): <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/RI_Seminarspiele_29-4-09_Auszug.pdf" rel="width:900,height:750"  target="blank" class="wpmb" id="wpmb1">hier klicken</a></p>
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		<title>Schlagfertigkeit? Konfliktfähigkeit!</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 22:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schlagfertigkeit ist sicher ein guter Helfer in mancher Konfrontation. Schlagfertigkeit kann helfen, bewegungsfähig zu bleiben und einen Angriff oder eine Überrumpelung zu kontern. Steht man allerdings einem &#8220;Naturtalent&#8221; gegenüber und ist in Sachen Schlagfertigkeit nicht ausreichend trainiert, ist nach der 2., spätestens nach der 3. Angriffswelle Schluss: &#8220;Neuen Spruch gelernt, was?!&#8221; Darüber hinaus besteht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlagfertigkeit ist sicher ein guter Helfer in mancher Konfrontation. Schlagfertigkeit kann helfen, bewegungsfähig zu bleiben und einen Angriff oder eine Überrumpelung zu kontern.</p>
<p>Steht man allerdings einem &#8220;Naturtalent&#8221; gegenüber und ist in Sachen Schlagfertigkeit nicht ausreichend trainiert, ist nach der 2., spätestens nach der 3. Angriffswelle Schluss: &#8220;Neuen Spruch gelernt, was?!&#8221;</p>
<p>Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das Gespräch vollends entgleist und nur noch pure Durchsetzungsfähigkeit demonstriert wird. Ist man erst in der Gegenangriffs-Falle gelandet, ist das Gespräch beendet. Was kann man tun, um das zu verhindern, vor allem, wenn man in Sachen Schlagfertigkeit nicht richtig sicher ist?</p>
<p>Zunächst kann man sich vergegenwärtigen, dass es gar nicht notwendig ist, schnell und verbal zu antworten. Schlagfertigkeit bedeutet nicht, dass ein Geschwindigkeitsrekord im nass antworten aufgestellt werden muss. Im Gegenteil, je mehr Zeit Sie sich nehmen, um so eher entgehen Sie Ihren Reflexen (Brav-antworten, Gegenangriff- oder Rechtfertigungs-Reflex) und zeigen darüber hinaus auch noch Selbstsicherheit. Wenn verbale Äußerungen nicht Ihr Stil sind, dann können Sie auch mit körpersprachlichen Signalen antworten. Ein Blick, Augenzwinkern, Handbewegungen, sich erst mal die Nase kratzen oder putzen, auch gar keine Reaktion kann helfen, wenn dies bewusst gewählt wird und nicht aus Verlegenheit erfolgt.</p>
<p>Zum anderen ist es in der Regel nicht notwendig, besonders humoristische Spitzenleistungen zu erbringen. Legen Sie sich eine &#8220;Patentlösung&#8221; für solche Situationen zurecht (Sie werden spüren, wann der Moment gekommen ist). Sie können z. B. erst etwas inne halten, die Nase rümpfen und fragen: &#8220;Könnten Sie das noch mal wiederholen?&#8221;</p>
<p>Fragen sind grundsätzlich sehr gute und starke Mittel, um forsche Gesprächspartner zu erden. Die einfache Frage &#8220;Wie meinen Sie das genau?&#8221; wirkt Wunder und besonders gut bei augenscheinlich klaren Statements. Ein Beispiel:<br />
&#8220;Sie haben ja gar keine Ahnung!&#8221;<br />
&#8220;Wie meinen Sie das genau?&#8221;<br />
&#8220;Ja wie ich es sage: Sie haben keine Ahnung!&#8221;<br />
&#8220;Ich hab Sie schon gehört, aber &#8211; wie meinen Sie das genau?&#8221;</p>
<p>Ihr Gegenüber wird nun entweder den Angriff verstärken, z.B. so:<br />
&#8220;Sie haben keine Ahnung und sind auch schwer von Begriff, was?&#8221;<br />
Das wäre allerdings eine Eskalation, mit der er seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt. In diesem Fall ist die Frage angebracht, ob die Unterhaltung noch sinnvoll ist, denn es ist möglicherweise ganz gleich, was Sie antworten. Hier will Ihnen möglicherweise jemand ans Leder.</p>
<p>Oder Ihr Gegenüber wird konkreter:<br />
&#8220;Ihre Schlussfolgerungen sind völlig abwegig, daran merkt man, dass Sie keine Ahnung haben.&#8221;<br />
Jetzt haben Sie Verhandlungs- und Interpretationsmasse, denn über Schlussfolgerungen kann man immer unterschiedlicher Meinung sein.</p>
<p>Tipp: Benutzen Sie diese Frage zunächst in weniger kritischen Situationen, um sattelfest zu werden. Warten Sie gelassen die Antwort ab, und profitieren Sie von einer alten Weisheit: Wie man Menschen in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen!</p>
<p>Empfohlener Download: <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/Mittelbayerische18-10-08.pdf" rel="width:900,height:750"  class="wpmb" id="wpmb1">&#8220;Mittelbayerische Zeitung&#8221; über den Trainingsabend &#8220;Angriffe Kreativ kontern&#8221; vom 18.10.2008</a></p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
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		<title>Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: Heulsusen stoppen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 10:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kann richtig gut tun, sich mal auszuheulen, den Gedanken und Gefühlen ungefiltert freien Lauf zu lassen, los zu lassen. Ich wünsche jedem Leser einen Menschen, der dann zuhört. Andererseits gibt es Menschen, die sich mit ihrem offensichtlich ach so trüben Schicksal interessant machen möchten, die kein Ende finden. Schließlich endet es im &#8220;Ja, aber..&#8221;-Spiel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-358" title="Heulsuse" src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/03/mg_4829.jpg" alt="Heulsuse" width="400" height="271" /></p>
<p>Es kann richtig gut tun, sich mal auszuheulen, den Gedanken und Gefühlen ungefiltert freien Lauf zu lassen, los zu lassen. Ich wünsche jedem Leser einen Menschen, der dann zuhört.</p>
<p>Andererseits gibt es Menschen, die sich mit ihrem offensichtlich ach so trüben Schicksal interessant machen möchten, die kein Ende finden. Schließlich endet es im &#8220;Ja, aber..&#8221;-Spiel. Will heißen: wir unterbreiten einen Vorschlag, eine Idee nach der anderen, und unser Gegenüber hat immer einen Grund parat, warum genau das nicht geht, bereits schon erfolglos versucht wurde etc. und überhaupt. Heulsusen also, klasse Schauspieler obendrein.</p>
<p>Machmal bin ich mir auch nicht sicher, wen ich da vor mir habe, denn es gibt ja auch die Möglichkeit, dass sich jemand in epischer Breite über seine Kollegen eschoffiert, es eigentlich aber um etwas ganz anderes geht, z.B. das gestörte Verhältnis zum Lebensgefährten/tin oder ähnliches. Ein Stellvertreterkrieg also.</p>
<p><strong>Es gibt eine einfache Frage, mit der Sie die Spreu vom Weizen trennen können: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221;</strong></p>
<p><span id="more-351"></span>Kommt Ihr Gegenüber in etwa auf den Punkt, stellen Sie genau diese Frage: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221; Achten Sie genau auf alle Reaktionen Ihres Gesprächspartners, Änderung der Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Länge der Sprechpause, bis die Antwort kommt.</p>
<p><strong>In der Hauptsache, so meine Erfahrung, gibt es drei verschiedene Antworttypen:</strong><br />
1. Antwort mit der Gegenfrage: &#8220;Was soll denn die Frage?!&#8221;<br />
Jemandem, der gerne das &#8220;Ja, aber&#8221;-Spiel spielen möchte, passt das gar nicht in den Kram, denn Sie haben soeben das Spiel beendet. Eine Heulsuse also. Die Heulsuse wird sich jetzt anschicken, das Feld zu räumen, da sie angesichts einer solch unverschämten und unsensiblen Frage in Ihnen keinen Spielgefährten mehr sieht. Schließlich sollen Sie Verständnis haben, und nicht noch alles schlimmer machen!</p>
<p>2. Antwort mit der Gegenfrage: &#8220;Wie? Was? Was meinst Du damit? Ja eben das &#8230;&#8221;<br />
Ihr Gegnüber stutzt, bleibt aber beim Thema, und beginnt, darüber nach zu denken, unternimmt wenigstens den Versuch einer Antwort. In diesem Fall hat Ihr Gegenüber schon einen Leidensdruck, allerdings besteht die Möglichkeit, dass es tatsächlich um ein ganz anderes Thema geht. Das können Sie mit etwas Beobachtung und Einfühlungsvermögen schnell finden.</p>
<p>3. Die Antwort kommt so präzise und schnell wie eine Pistolenkugel<br />
Hier hat jemand genau das Problem, das er beschreibt, leidet darunter und kennt das mit diesem Problem verbundene Gefühl. Kein Spiel, kein Stellvertreterkrieg, alles echt.</p>
<p>Beispiel (schematisch):<br />
Jemand stellt dar, wie inkompetent, moralisch verwerflich, unsozial, profitgierig, heute-so-morgen-so der Vorgesetzte ist.<br />
Frage: &#8220;Was ist das Schlimmste daran?&#8221;</p>
<p>Antwort der Heulsuse: &#8220;Ja, wie! Was soll denn die Frage? Äh, ja also der ist halt so blöd. Naja.&#8221;</p>
<p>Antwort im Stellvertretekrieg: &#8220;Ja, wie, was ist das Schlimmste!? Das der so bescheuert ist! Das hält ja keiner aus! Ich habe schon gedacht, ich schreib mal einen Brief an den XYZ! Jeden Tag was anderes, heute sagt der so, morgen so!&#8221;<br />
&#8220;Du meinst, dieser Widersinn ist so schlimm.&#8221;<br />
&#8220;Ja! Genau! Der Widersinn! Genau! Dieses hin und her! Das könnte alles viel glatter laufen, wenn&#8230; &#8221;</p>
<p>Antwort des wirklich Leidenden: &#8220;Das ich nie das Gefühl habe, was geschafft zu haben! Ich geh abends total kaputt raus und weiß genau, dass ich morgen alles neu machen kann!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
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		<title>Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &#8220;Hintertreppentechnik&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 13:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während eines Gespräches oder einer Präsentation sticht ein Teilnehmer dadurch hervor, dass er an seinem störenden Verhalten festhält. Z.B. ein Angreifer, der es darauf abgesehen hat, Ihnen &#8220;die Show zu vermasseln&#8221; oder Ähnliches. Sofern Sie einen Angreifer nicht mit der Methode &#8220;Nebeln&#8221; zur Kooperation bringen, nutzen Sie die Hintertreppe und erlauben Sie demjenigen genau das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während eines Gespräches oder einer Präsentation sticht ein Teilnehmer dadurch hervor, dass er an seinem störenden Verhalten festhält. Z.B. ein Angreifer, der es darauf abgesehen hat, Ihnen &#8220;die Show zu vermasseln&#8221; oder Ähnliches. Sofern Sie einen Angreifer nicht mit der Methode <a href="http://www.rolf-iven.com/blog/2009/03/09/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-methode-nebeln/">&#8220;Nebeln&#8221;</a> zur Kooperation bringen, nutzen Sie die Hintertreppe und erlauben Sie demjenigen genau das, was er eh nicht lassen kann oder lassen wird.</p>
<p>Bespiel<br />
Ein Gesprächspartner greift permanent an: &#8220;Das können Sie so nicht sagen. Da fehlen Ihnen sicher tiefere Einblicke in das Tagesgeschehen.&#8221;<br />
Mögliche Antwort: &#8220;Das finde ich gut, dass Sie genau darauf achten, ob meine Vorschläge auch umsetzbar sind. Weiter so! Ich dachte schon, ich müsste das wieder selber machen!&#8221; Und weiter im Text, ohne weiter auf das Gesagte einzugehen.</p>
<p>Andere Möglichkeit: &#8220;Das finde ich gut, dass Sie sich als Kritiker zur Verfügung stellen. Jetzt fehlt uns nur noch ein Visionär, ein Praktiker und ein Controller. Wer möchte das machen?&#8221; In diesem Fall haben Sie die Rollen zugewiesen, sich selbst die Führungsrolle.</p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/trainings.html">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
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		<title>Kreativer Umgang mit schwierigen Menschen: &#8220;Methode Nebeln&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 13:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine probate Methode, Angriffe &#8211; ob latent oder frontal &#8211; zu kontern, ist das Nebeln. Für den Angreifer wird seine Attacke zum Kampf gegen Windmühlen. &#8220;Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?&#8221; Solche oder andere als Angriff gemeinte Aussagen  sind in manchen Projektteams oder ganzen Unternehmen an der Tagesordnung. Ebenso häufig tapsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine probate Methode, Angriffe &#8211; ob latent oder frontal &#8211; zu kontern, ist das Nebeln. Für den Angreifer wird seine Attacke zum Kampf gegen Windmühlen. <img class="alignleft size-full wp-image-283" title="Ätsch! Zunge raus!" src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/03/mg_4434.jpg" alt="Ätsch! Zunge raus!" width="400" height="347" /></p>
<p>&#8220;Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?&#8221; Solche oder andere als Angriff gemeinte Aussagen  sind in manchen Projektteams oder ganzen Unternehmen an der Tagesordnung. Ebenso häufig tapsen wir in die Rechtfertigung, oder, wenn der Angriff frontal genug ist, gehen wir zum Gegenangriff über &#8211; oder beides. Aber haben Sie mal bei starkem Nebel einen Stein auf einen Acker geworfen? So etwa ist das Erfolgserlebnis des Angreifers, wenn Sie auf Rechtfertigungen und Gegenagriffe verzichten und so keine neue Angriffsfläche bieten.</p>
<p>Beispiel:<br />
&#8220;Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?&#8221;<br />
Mögliche Antwort:<br />
&#8220;Könnte möglich sein &#8211; ich habe mich auf das Wesentliche beschränkt.&#8221;<br />
Oder:<br />
&#8220;Das ist durchaus denkbar, wir werden sehen ob es auch wichtig ist.&#8221;</p>
<p>Das Konzept: Die Aussage des Angreifers in eine weit entfernte, verallgemeinerte Möglichkeit ummünzen, welche damit an Gewicht verliert. Der Angreifer muß nun neuen Anlauf nehmen, was auf Dauer sehr ermüdend ist:<br />
1. Angriffswelle: &#8220;Na, da haben Sie wohl nicht alle Fakten gehabt, was?&#8221;<br />
Mögliche Antwort: &#8220;Könnte möglich sein &#8211; ich habe mich auf das Wesentliche beschränkt.&#8221;<br />
2. Angriffswelle: &#8220;Da haben Sie aber was Wesentliches ausgelassen, Ihr Ergebnis ist deshalb total falsch.&#8221;<br />
Mögliche Antwort: &#8220;Schon möglich, dass nicht alle meine Ergebnisse immer ganz richtig sind &#8211; aber meine Ansätze schon. Schauen wir doch mal!&#8221;</p>
<p>In den häufigsten Fällen sollte jemand, dem es um die Sache geht, spätestens jetzt von seinem Angriff ablassen und zu Sache zurück kehren. Tut er dies nicht, haben Sie es möglicherweise mit einem Angreifer zu tun, dem es ausschließlich nur um den Agriff, genauer, Ihre Diffamierung oder Bloßstellung geht. Dann sollten Sie eine Entscheidung treffen: hat diese Gespräch noch einen Sinn? Muß ich diese Gespräch führen? Ggf. ist es sinnvoll, zu einer anderen Methode überzugehen: <a href="http://www.rolf-iven.com/blog/2009/03/09/kreativer-umgang-mit-schwierigen-menschen-hintertreppentechnik/">&#8220;Hintertreppentechnik&#8221;</a></p>
<p>Wenn Sie statt dessen mal richtig streiten wollen, machen Sie es umgekehrt:<br />
1. was raussuchen, was nicht stimmt und dann<br />
2. voll abschmettern</p>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/termine-anmeldung">Mehr davon finden Sie in unseren Trainings (Link: hier klicken)</a></p>
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		<title>&#8220;Nein&#8221; sagen: Der positive Vorführeffekt</title>
		<link>http://www.rolf-iven.com/nein-sagen-der-positive-vorfuhreffekt/198</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 10:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nein sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Streitgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten ändern]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Vorstandssekretärin litt sehr darunter, dass ihr Vorgesetzter regelmäßig kurz vor Feierabend mit einem Stoß Arbeit zu ihr kam, und um sofortige Erledigung bat. Vielleicht kennen Sie das. Regelmäßig konnte sie ihre Freizeitplanung über den Haufen werfen und alle Termine absagen. Mittlerweile äußerte sich auch ihr Lebensgefährte und setzte sie unter Druck, sich das nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/01/clownnasen1.jpg"  class="wpmb" id="wpmb4"><img src="http://www.rolf-iven.com/blog/wp-content/uploads/2009/01/clownnasen1.jpg" alt="" title="clownnasen1" width="400" height="109" class="alignnone size-medium wp-image-199" /></a><br />
Eine Vorstandssekretärin litt sehr darunter, dass ihr Vorgesetzter regelmäßig kurz vor Feierabend mit einem Stoß Arbeit zu ihr kam, und um sofortige Erledigung bat. Vielleicht kennen Sie das.</p>
<p>Regelmäßig konnte sie ihre Freizeitplanung über den Haufen werfen und alle Termine absagen. Mittlerweile äußerte sich auch ihr Lebensgefährte und setzte sie unter Druck, sich das nicht mehr gefallen zu lassen.</p>
<p>Im Gespräch stellte sich schnell heraus, dass es ihr grundsätzlich schwer gefallen ist, &#8220;Nein&#8221; zu sagen. Auch in anderen Lebensbereichen sagte sie immer wieder viel zu schnell zu, nur um sich anschließend über sich selbst zu ärgern.</p>
<p>Sie bekam von mir eine Hausaufgabe auf: über das ganz nächste Wochenende hinweg sollte sie zu allem und jedem &#8220;Nein!&#8221; sagen. Grundsätzlich und immer. Ihr Lebensgefährte wurde natürlich eingeweiht und gebeten, sie zu unterstützen. Was sie dann tun würde, wäre egal.<br />
Beispiel vom Frühstückstisch:<br />
&#8220;Gibst Du mir mal die Butter?!&#8221;<br />
&#8220;Nein.&#8221;<br />
Natürlich könne sie dann die Butter reichen. Es gehe lediglich darum, anstatt reflexhaft &#8220;Ja&#8221; zu sagen oder es still schweigend einfach zu tun, den Nein-Reflex wieder zum Leben zu erwecken.</p>
<p>Bei unserem nächsten Treffen berichtete sie: &#8220;Ein ganzes Wochenende habe ich zu allem &#8220;Nein&#8221; gesagt. Ich musste mich wirklich daran gewöhnen. Erst jetzt habe ich bemerkt, wie häufig ich tatsächlich immer wieder &#8220;Ja&#8221; gesagt hatte! Wir hatten zum Schluss richtig Spass, und mein Lebensgefährte sagte irgendwann ebenfalls nur noch Nein. Zum Schluss frotzelten wir uns gegenseitig an und stellten uns gegenseitig die unsinnigsten Fragen, nur um Nein sagen zu können!</p>
<p>Am Montag darauf war ich fest entschlossen, meinem Chef &#8220;Nein!&#8221; zu sagen, wenn er wieder mit seinem Stapel vor mir steht und alles sofort erledigt werden soll. </p>
<p>Aber er kam nicht. Am Montag nicht, am Dienstag auch nicht. Ich war richtig enttäuscht! Auch am Mittwoch nichts. Er kommt einfach nicht mehr! Als würde er es instinktiv wissen, dass bei mir nichts mehr zu holen ist.&#8221;</p>
<p>Ich: &#8220;Aber dann haben Sie doch, was Sie haben wollten!&#8221;<br />
Sie: &#8220;Ja! Ääh &#8211; Nein!!&#8221;<br />
Beide lachen.</p>
<p>Mehr davon gibt es im Traing &#8220;Kreative Konfliktgespräche&#8221; <a href="http://www.rolf-iven.com/kreativekonfliktgespraeche.html">hier</a></p>
<p>Das Script vom Trainingsabend &#8220;Nein sagen!&#8221; finden Sie hier <a href="http://www.rolf-iven.com/pdf/Nein-Sagen.pdf" rel="width:900,height:750"  target="blank" class="wpmb" id="wpmb1">hier</a></p>
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		<title>Umgang mit schwierigen Menschen: Methode &#8220;Hinterfragen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 09:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lustiges & Kurioses & Stories]]></category>
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		<description><![CDATA[Hinterfragen passt z.B. bei direkten Angriffen und Beurteilungen, die abwertend klingen und als allgemeingültig hingestellt werden: „Sie haben aber einen Ton am Leib!“ „Was meinen Sie mit Ton am Leib?“ &#8220;Sie Idiot!&#8221; &#8220;Sie haben ja gar keine Ahnung&#8221; Beim Hinterfragen gibt es zwei Fragerichtungen: 1. Sie wollen konkretisieren: „Was meinen Sie genau mit… ?„ 2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinterfragen passt z.B. bei direkten Angriffen und Beurteilungen, die abwertend klingen und als allgemeingültig hingestellt werden:<br />
„Sie haben aber einen Ton am Leib!“<br />
„Was meinen Sie mit Ton am Leib?“<br />
&#8220;Sie Idiot!&#8221;<br />
&#8220;Sie haben ja gar keine Ahnung&#8221;</p>
<p>Beim Hinterfragen gibt es zwei Fragerichtungen:<br />
1. Sie wollen konkretisieren:	„Was meinen Sie genau mit… ?„<br />
2. Meinung als subjektive Äußerung entlarven: Was ist Ihrer Meinung nach falsch daran… ?“</p>
<p>Beispiele:<br />
&#8220;Sie Idiot!&#8221;<br />
&#8220;Wie meinen Sie das?&#8221;</p>
<p>„Wie kann man nur so einen Blödsinn machen!“<br />
„Was genau ist denn so blödsinnig an dem, was ich gemacht habe?“</p>
<p>„Sowas kann man doch nicht machen!“<br />
„Was ist (Ihrer Meinung nach) falsch daran, so etwas<br />
zu tun?“</p>
<p>Häufig kommt die Frage nach folgendem Konter:<br />
&#8220;Sie Idiot!&#8221;<br />
&#8220;Wie meinen Sie das?&#8221;<br />
&#8220;So, wie ich es gesagt habe!&#8221;</p>
<p>Mögliche Reaktion:<br />
&#8220;Ich habe Sie schon gehört, aber erklären Sie es mir!&#8221;<br />
&#8220;Ja, das haben Sie gesagt &#8211; aber was meinen Sie genau mit Idiot?&#8221;</p>
<p>Auch wenn &#8220;Sie Idiot!&#8221; auf den ersten Augenblick eine klare Ansage zu sein scheint &#8211; sie ist es nicht! Je konkreter Sie ihr Gegenüber mit Fragen festnageln, desto prägnanter steht der verbale Fehlgriff im Raum. Ihr Gegenüber ist gezwungen, seine Beleidigung zu wiederholen, was im Allgemeinen jedem unangenehm ist, und läuft Gefahr, seine Glaubwürdigkeit zu verlieren.</p>
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		<title>Kreativitätstechnik Disney-Technik</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 14:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Disney-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenbewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativitätstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tools & Methoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Es werden drei Gruppen gebildet: die Träumer, die Realisten und die Kritiker. Unabhängig von einander bearbeiten sie das Thema. In einer anschließenden Moderation (Moderator vorher bestimmen) wird ein Konsens zwischen den Parteien gefunden. Eine andere Möglichkeit der Anwendung ist es, in einer 2er Gruppe den Träumer, Realist und Kritiker abzuankern in einem Bodenanker (Blatt Papier), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es werden drei Gruppen gebildet: die Träumer, die Realisten und die Kritiker. Unabhängig von einander bearbeiten sie das Thema. In einer anschließenden Moderation (Moderator vorher bestimmen) wird ein Konsens zwischen den Parteien gefunden.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit der Anwendung ist es, in einer 2er Gruppe den Träumer, Realist und Kritiker abzuankern in einem Bodenanker (Blatt Papier), um mit Hilfe der Anker und des Begleiters den persönlichen Konsens, Handlungshinweise oder noch bestehende Lücken im Thema zu finden.</p>
]]></content:encoded>
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