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	<title>Rolf Iven Trainings Kreativität, Moderation, Konfliktlösung &#187; unfähige Führungskräfte</title>
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	<description>Trainings in Sachen Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung</description>
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		<title>Schon mal ein Pulverfass ausgebrütet?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 21:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas feines. Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Revolution in Ägypten, Umsturz in Tunesien, Unruhen in Algerien, Kämpfe in Libyen &#8211; harte Zeiten für Diktatoren in Nordafrika. Ein Gespenst geht um &#8211; Machthaber in aller Welt fürchten den Aufstand, schnell koordiniert via Facebook, Twitter und Co. Wie im Großen, so im Kleinen: &#8220;besitzt&#8221; nicht jeder von uns ein Pulverfass? Nein? Sie nicht? Wenn Sie meinen&#8230;</p>
<p></strong><img class="alignnone size-full wp-image-2001" title="Schrei ins Ohr" src="http://www.rolf-iven.com/wp-content/uploads/2011/02/schrei.jpg" alt="" width="400" height="235" /></p>
<p>So ein ausgewachsener Konflikt ist schon etwas Feines (zur Klarheit: Gewalt oder gar Verletzte und Tote etc. sind gar nichts Feines, das ist hier nicht gemeint). Finden Sie nicht? Doch, ich schon. Wir haben viel zu wenig davon. Wenn es so richtig knirscht oder gar kracht, ist jedem klar, dass es etwas zu klären gibt. Das ist einer der Vorteile.</p>
<p>Ob es dann auch geklärt wird, ist natürlich eine andere Frage. Da gehört mitunter noch manches Öl ins Feuer, damit ein Konflikt nicht vorzeitig unterm Teppich landet. Gäbe ja sonst häßliche Brandflecken. Bei Hühnereiern ist das so: Wenn man lange genug darauf sitzen bleibt, damit sie schön warm bleiben, kommt etwas lebendiges raus. Bei Konflikten ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass das Aus sitzen etwas lebendiges hervorbringt; genau wie bei Lorbeeren, auf denen mancher Zeitgenosse genüsslich herum brütet. Da hilft es auch nichts, wenn man eine ausgetüftelte Nachfolgeregelung erfindet, wer nach dem Ableben des Lorbeer-Erwerbers eben jene weiter bebrütet.</p>
<p>Aber ich schweife ab. Das Gegenteil von Konflikt ist? &#8211; Nein, eben nicht!<br />
<span id="more-1822"></span><br />
Keinen Konflikt zu haben, in dem es vielleicht schon gut hör- und sichtbar knirscht oder gar kracht, bedeutet nicht die Abwesenheit von Konfliktpotenzial. Das ist das Gemeine daran. Man sitzt eben manchmal auf einem Pulverfass, ohne es zu ahnen. Ob wissentlich oder nicht, auch Pulverfässer lassen sich nicht ausbrüten, auch wenn sie ein mitunter sehr reges Innenleben haben, was sie von Lorbeerkränzen unterscheidet.</p>
<p>Und nun zur Sache:<br />
Für all jene unter Ihnen, liebe Leser, die sich immer wieder von Pulverfässern überrascht sehen, hier nun der neuerlich Hinweis, peinlich auf den Zustand der Lunte zu achten! Zeigt sich die Lunte hell gelb leuchtend, vielleicht auch dampfend und zischend, ist Gefahr in Verzug. Merken Sie sich das! In diesem Zustand des langsamen Dahinscheidens kennt diese nur noch ein Ziel, nämlich ihren Zweck zu erfüllen und so ihrem Leben einen Sinn zu geben. Und damit wird sie nicht bis zum nächsten Meeting, TOP Sonstiges, warten! Das tun nur Zündschnüre, die schon etwas nass geworden ist.</p>
<p>Und noch eins: Versuchen Sie nicht, die Lunte auszuquatschen, indem Sie versuchen zu relativieren oder sie zu einer Pause animieren suchen. Glauben Sie mir, die Lunte nimmt ihre Bestimmung sehr ernst. Sie können natürlich jetzt zusehen, wie das Flämmchen unter Ihrem Allerwertesten verschwindet und hoffen, dass der Knall nicht zu groß wird. Manche Menschen haben ja direkt Spaß an dieser Angsterfahrung. Aber etwas Lebendiges kommt dabei, wie gesagt, nicht vor. Das haben explodierende Pulverfässer so an sich. Anderenfalls machen Sie sich jetzt ganz rasch auf und holen einen großen Eimer Wasser! Könnte sein, dass Sie dabei merken, dass Ihre Beine eingeschlafen sind. Aber dazu später.</p>
<p>Sofern Sie ein sanftes Interesse daran spüren, vielleicht doch dem nächsten Knall zu entgehen, und Ihnen das mit dem Eimer Wasser zu lästig ist, hier ein paar Hinweise auf mögliche Indikatoren. Gehen wir zu dem Beispiel mit der Henne und dem Ei zurück. Wann wird das Küken schlüpfen? Wenn die Henne es ausgebrütet hat. Was muss die Henne dafür tun? NIX! Einfach da sitzen und warten. Höchstens mal ein wenig picken gehen, aber dann schnell zum Gelege zurück. Was heißt das für uns? Je länger wir schon regungslos irgendwo sitzen, desto höher die Knall-Wahrscheinlichkeit.</p>
<p>Wo haben Sie eigentlich ursprünglich Platz genommen? Kommen da viele Menschen vorbei? Werden Sie gelegentlich von denen auch angesprochen? Ja? Treffen die sich gelegentlich auf einem Haufen, um so dies oder jenes zu besprechen? Wenn das auf Sie zutrifft, und Sie nicht gerade unter einer Brücke liegen, dann haben Sie vermutlich ein erhöhtes Pulverfass-Risiko. Rein berufsbedingt schon. Diese Menschen könnten gelegentlich etwas von Ihnen wollen! Wenn Sie dann für diese Menschen nicht erkennbar auf die Ansprache reagieren, werden diese sich versichern, dass mit Ihnen noch alles in Ordnung ist. Das ist dann wie bei Leuten, die regungslos unter der Brücke liegen: erst sanft ansprechen, dann lauter. Kommt nichts, wird dran gerappelt, an der Jacke gezupft. Kommt immer noch keine Reaktion, wird man versuchen, die reglose Person an einen anderen Ort zu verfrachten. Und da kommt das Pulverfass ins Spiel. Während man eine hilflose Person unter der Brücke mittels Bare und Transporter entfernt, könnte dies in Ihrem Fall, na? Genau! Es könnte der recht unsanfte Versuch unternommen werden, Sie per Luftfracht zu befördern. Also der bombensichere Tipp: Sprechen Sie mit den Menschen, die an Ihnen rappeln! Sonst kracht es! Nein, nicht ausquatschen! Zuhören!</p>
<p>Tja so ist das manchmal. Wie war der Spruch vom teuren Führungskräftetraining noch? Wer nicht an sich arbeitet, an dem wird gearbeitet. Aber trösten Sie sich. Aus explodierenden Fässern kommt ja bekanntlich nur Schall und Rauch, gel? Also kein Grund zur Sorge. Schlafen Sie gut! Man wird Sie schon wecken, wenn es Zeit ist.</p>
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		<title>Führen in der Krise: Sklaven treiben leicht gemacht!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 10:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Iven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Trainings]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Wettstreit der Sklaven um die Gunst der grauen Eminenzen ist voll entbrannt. War es in günstigeren Zeiten für Arbeitnehmer recht einfach, die Stelle zu wechseln, zittern sie nun in der Krise zu abertausenden um ihr Einkommen und buhlen um einen Moment der Aufmerksamkeit. Kritik wird nur noch von jenen mit suizidalen Tendenzen gewagt, oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wettstreit der Sklaven um die Gunst der grauen Eminenzen ist voll entbrannt. War es in günstigeren Zeiten für Arbeitnehmer recht einfach, die Stelle zu wechseln, zittern sie nun in der Krise zu abertausenden um ihr Einkommen und buhlen um einen Moment der Aufmerksamkeit. Kritik wird nur noch von jenen mit suizidalen Tendenzen gewagt, oder von jenen, die nichts mehr zu verlieren haben. Aber von denen muss man sich distanzieren, zu groß ist die Gefahr des negativen Imagetransfers, der einen mit in den Abgrund reißen könnte.</p>
<p>Die Anrufe auf unserer Konflikt-Hotline gehen mit den allgemeinen Beobachtungen konform: &#8220;Führen in der Krise&#8221; bedeutet für manche Führungskraft die Reanimation von steinzeitlichen Führungsmethoden. Das geflügelte Wort, den Mitarbeitern die Reibungswärme beim über-den-Tisch-ziehen als Nestwärme zu verkaufen &#8211; diese Mühe muss sich dieser Tage keine Führungskraft mehr machen. Offensichtlich wurden nicht nur Milliarden Euro an der Börse, sondern auch in Führungskräfte-Trainings verbrannt.</p>
<p>Für mich persönlich war es ein ergreifendes Erlebnis zu sehen, wie auf einer Regionaltagung von Aussendienstmitarbeitern die Hacken zusammen geschlagen wurden, wenn nur der Name des Vertriebsleiters fiel. Er musste noch nicht einmal persönlich anwesend sein, um die Mitarbeiter in kooperativ-motivierte Hektik verfallen zu lassen: &#8220;Hat Herr Dr. Müller das schon final freigegeben??&#8221;</p>
<p>Gelegentlich einen Sklaven öffentlich zu opfern gehört in diesen Chefetagen ebenso zum Standardrepertoire wie das flegelhafte Übertreten von Regeln, die man am besten vorher selbst aufgestellt hat. Das zeigt Macht und den klaren Willen zur Führung. Wenn Sie das als Führungskraft auch erreichen wollen, hier noch ein paar Tips, die Ihnen dabei einen guten Dienst erweisen werden:</p>
<p><span id="more-466"></span><strong>1. Lassen Sie unklar, was Sie erreichen wollen</strong><br />
Das schützt Sie davor, an den eigenen Vorgaben messbar zu werden und beflügelt die Kreativität Ihrer Mitarbeiter darin, dieses Vakuum zu füllen. Auch das eindeutigst formulierte Ziel bietet Interpretationsraum &#8211; nutzen Sie ihn! Sie werden sehen, schon bald werden die ersten Mitarbeiter in vorauseilendem Gehorsam mit Vorschlägen und Aktivitäten aufwarten, aus denen Sie sich nur noch die besten Ideen raussuchen müssen. Die unbrauchbaren Ideen können Sie ebenfalls nutzen (s.u.).</p>
<p><strong>2. Lassen Sie motiviete Mitarbeiter scheitern</strong><br />
Nehmen Sie eine der sinnlosen Ideen (s.o.) und lassen Sie einen motivierten Mitarbeiter darauf los. Wichtig: Lassen Sie sich nicht anmerken, dass Sie von der Idee nichts halten! Streuen Sie erste Zweifel erst später und ganz vorsichtig. Ihr Mitarbeiter wird seine Anstrengungen verstärken, und Sie haben die Hintertür für Ihren schadlosen Abgang geöffnet. Warten Sie noch mit dem Todesstoß, Sie können so herausfinden, wozu Ihr Mitarbeiter einmal fähig war, denn er wird es vermutlich kein zweites mal leisten. Aber Sie können sich sicher sein, einen möglicherweise unangenehmen Überflieger eingefangen zu haben.</p>
<p><strong>3. Betreiben Sie präventive Konflikteskalation</strong><br />
Nehmen Sie es wörtlich: keine Meldung ist auch keine Meldung &#8211; Beachtung verstärkt! Möglicherweise gibt es Mitarbeiter, die sich angesichts Ihrer Macht darauf verlegen, eher aus dem Hintergrund zu agieren oder einfach darauf warten, es Ihnen heim zu zahlen. Räuchern Sie diese Nester aus, indem Sie beifläufig Bemerkungen fallen lassen, etwa: &#8220;Haben Sie auch davon gehört, Frau Meier soll zu Hause Schwierigkeiten haben?! Also, ich finde, sie macht einen guten Job, ich kann kein Defizit feststellen! Ich mag Frau Meier.&#8221;<br />
Kaum jemand kann sich diesem Würgegriff entziehen: Sie haben die Neid-Hunde los gelassen und auch gleich gezeigt, wo sie zubeißen sollen. Den Rest erledigen die Kollegen oder die Gleichstellungsbeauftragte in endlosen Gesprächen (nutzen Sie hier wieder 1. (s.o.)).</p>
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